Rotbraun heulen die Sirenen

Du prüfst und bohrst, wie du es willst, Genosse,

Und plünderst andre Menschen aus mit Eifer,

Verteilst, was sie geopfert dem Kolosse,

Und gießest über sie den bittren Geifer

Des Zöllnertums auf tiefster Daseinssprosse,

Gerechten Zorn erbarmungsloser Schleifer.

Und sind sie am Ende noch immer nicht tot,

Vertröstest du sie auf das Morgenrot.

 

Das Morgenrot einer neuen Zeit,

Brutal und stur in Ewigkeit:

Denn aus dem Rot erwächst das Braun,

Dieweil die Roten sich endlich trau'n,

Die Konsequenz zu offenbaren,

Mit der sie schon immer Faschisten waren.

Dumpfbackig links und Stiefeltritt rechts,

Das sind die Schergen des letzten Gefechts.

 

Eckehard Junge

15.3.2009

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