Freiheit

 

Das Meer hat gestern mein Herz erfüllt;

Hab’ eine Wand’rung am Strand gemacht,

Und vor dem Anblick der dürstenden Ferne,

Beim zitternden Schauen der funkelnden Sterne,

Hat nur ein Entschluss die Sehnsucht gestillt:

 

Nach ihnen wirklich einmal zu greifen,

Galaxienweit den Raum zu durchstreifen –

Und keine kosmische Stadt war zu schön,

Sie mir nicht mit Liebe anzusehn

Und mich für Jahrhunderte niederzulassen,

Der strahlenden Königin Gunst zu erwidern,

Das Ebenbild meiner Seele zu fassen,

Und sie mit tausend freudigen Liedern

Von zärtlich tänzelnder Einfachheit

Und Stunden der göttlichsten Seligkeit

Und mit planetenumspannendem Lachen

Unsterblich und unendlich glücklich zu machen.

 

                                   – Eckehard Junge, 30. März 1975

                                                Copyright © 1975, 2006 Eckehard Junge

 

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