• Home
Kontakt zum Autor Übersetzungsdienst  • Sitemap
Archiv 2008          Archiv 2007            • Archiv 2006            Archiv 2005

GEDICHTE

Neueres:

Jenseits der Sterne

Der reine Warnsinn

Zockerdämmerung

Rotbraun heulen die Sirenen

Mitteilungen

Elegie eines Getriebenen

Der Wanderer und die Königin

Der Märchenerzähler

Europa über alles  

Ich ziehe Schönheit aus dem Nichts

Im Rausch der Elektronen

In Sehnsucht

Partnerseele

Glühender Honig

Aglaia

Ich als ich bin schon genug

Die Tiefen des Weltraums

Königin der Seele

Die intergalaktische Katze

Wir sind die freien Katzen

Salamander lebe hoch

Das Universum in deinen Augen

In Wirklichkeit ist alles anders

Das bekämpfte Selbst

Was ihr wollt

Auf Adlerschwingen

Ein Lichterbad

Abraxas

Was reimt sich auf Weihnachten?

Freiheit

Das bestürzte Königreich

Opas Nörgelstunde

Sinnentleerte Dichtkunst

Die Hymne des Vierten Reiches

Lieber nicht!

Vom Segen und Fluch der Großen Idee

Dem Dingsbums sei Dank

Der Kannibale

Auf der Seufzerbrücke

Selig sind die Nullen (Kurzfassung)

Selig sind die Nullen (Ausführliche Fassung)

Soldaten der Wahrheit

Abschied und Neubeginn

Die Offenbarung des Aufmüpfigen

Sex.doc

Hexenlob

Hexenlust

Strom der Bilder

Im Rosseparadies

Logospuppen im Lieblosland

Das irrsinnig irre Irrenhaus; English version: Through the Loony Glass

Sehnsüchtig seufzen die Sylphen

Die Königin von Salphur ist tot

Mitschurkig sind die Heinzelmännchen

Der heilige Prahl

Rabenschwarzes Schlottergeflatter

Siehe die Heiligen auf dem Damm

Homo sapiens im Oberwahn

Der Große Patapata-Greif

Et maintenant: Jetzt ist jetzt

Die Liebe als statische Ewigkeit

Die Liebe als plastische Wirklichkeit

Engel der Liebe

Grün fluoreszierendes Eiweiß

Der Große Schrat

Weisheit um Mitternacht

Die Maus zur letzten Latern

Schlottermann trödelt der Strafe entgegen

Zwecksteinchen im Räderwerk

Aus der Tiefe der Äonen

Wahnfried am Schandpfahl

Das Fleisch im Geist

Der Geist im Fleisch

Daseinslust

Huldigung an die Gegenwart

Was bin ich denn laden?

Nedal nib Amaso

Ahnfried aus der Stanze

Ali aus Bali

Zicken, Zacken, Zitzenblitzen

Zappen bis der Sensenmann kommt; English version: Zap it until The Skeleton Calls

When, as now ... (only in English)

Der reine Warnsinn

Zockerdämmerung

Rotbraun heulen die Sirenen

Jenseits der Sterne

 

DIE GÖTTIN DER LIEBE (Ein Gedichtband, dessen Konzept NICHT VON DIESER WELT ist. Etwa 60 Gedichte, entstanden 1979.)  

--------------------------------

Politische Übersetzungen:

• Definitiv von Interesse für alle skeptischen Mitbürger ist meine Übersetzung der DVD von Jimmy Walter zum 11. September 2001 und den wahren Hintergründen der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon: Die Beweise auf den Tisch! Untersuchungen zum 11. September 2001 (Übersetzung: Eckehard Junge). Text auch erhältlich als deutsche Abschrift oder englische Originalabschrift. Die DVD selbst ist ein 160 Minuten langer, starker Dokumentarfilm.

• Ebenfalls von mir übersetzt: Warum überall Geld fehlt. (Der Fehler im System: Die Geschichte von Fabian, dem Goldschmied: "Gib mir die Welt plus 5 Prozent!") Das unentdeckte Geheimnis des Banken- und Geldsystems. In diesem Film finden Sie die ERKLÄRUNG DER AKTUELLEN FINANZKRISE - und aller früheren Krisen dieser Art. Im PDF-Format hier nachzulesen: DVD-Text "Fabian - Warum überall Geld fehlt" (Deutsch).

Falls Sie mich in meiner Funktion als freiberuflicher deutscher Übersetzer für Englisch und Dänisch zu kontaktieren wünschen oder Genaueres über meinen beruflichen Hintergrund erfahren möchten, verweise ich hier auf meine Geschäftsseiten im Internet, erhältlich auf Deutsch, Englisch oder Dänisch. Oder für den Überblick im Ganzen: Business Homepage & Sitemap. Oder senden Sie mir gleich eine E-Mail: Kontakt.

Eckehard Junge  Archiv 2009

Phantastische Heimatseite

Die Welt als schillernde Vorstellung

Für die Freiheit des Glaubens und die Freiheit des Unglaubens,

die Heiligkeit der Liebe und die Freiheit des Auspfeifens,

die Macht der Seele und die Freuden des Nachforschens,

die Freiheit des Engagements und das Recht auf Eigenbrötelei,

die Unbestechlichkeit der Beobachtung und den Glanz höherer Welten.

Motto: SATYAM EVA JAYATE = Allein die Wahrheit siegt.

Nastassja Kinski und Sandro Botticelli

1. Januar 2010: Die innigsten und wahrsten Repräsentanten der Unendlichen Liebe werfen einen besorgten Blick zurück auf das Jahr 2009 und ziehen sich fürs Erste zurück in den goldenen Schoß ihrer Himmlischen Göttin, um Kraft zu schöpfen für die schweren Turbulenzen, die noch kommen werden.

Erst Menschsein, dann Menschheit

8.12.2009: Es gibt viel Getöse, was wir alles machen sollten, was wir nicht versäumen dürfen, was wir unbedingt alles wissen müssen, und wie viele Gefahren uns drohen. Es gibt viel Krach wegen unseres Glaubens oder Unglaubens, unserer Gesundheit oder Ungesundheit; unzählige Aufforderungen vonseiten organisierter Heilsbringer oder Profitmacher, dass wir die Seele oder den Leib retten müssen oder unser Leben mit fragwürdigen Hilfsmitteln genießen müssen; und dass wir kostspieligen Spaß haben müssen. Dauernd verfolgt uns das einschüchternde Geschrei, dass die paranoiden, affenartig brusttrommelnden Machthaber dieser Welt uns mit Atombomben, Finanzkrisen, Klimakatastrophen oder Viren auslöschen könnten, und lebenslänglich hören wir Nachrichten aus fernen, idiotischen, Gott leugnenden oder Gott als Rachsüchtigen diffamierenden Ländern, in denen sich die Menschen nach Herzensfrust gegenseitig beschießen und totbombardieren. Das versetzt uns in eine Art hektische Nervosität, so als ob uns das alles etwas anginge oder als ob wir gar schuld daran wären; und gleichzeitig wehe dem, der nicht dauernd geil und lustig ist! 

Wenn sich der Staub dann endlich gelegt hat und das innere Feuer schon fast am Erlöschen ist, wird dem gereiften und ermüdeten Menschen klar, dass er sich lieber um seinen Kontakt zur wirklichen, direkt beobachtbaren Welt, seine physische Beweglichkeit, sein Liebesleben, seine Familie, seine Freunde und Verwandten, eine berufsbezogene Ausbildung und Fortbildung, gute persönliche Einnahmequellen aus anständiger Arbeit, seine Kleidung, seine Wohnung und insgesamt um eine erfreuliche Gegenwart und Zukunft für sich und die Seinen hätte kümmern sollen.

Wer das aber tat, und wer dann noch Überschuss hat (und nur dann hätte er wirklich einen stabilen Überschuss), der möge bestrebt sein, auch etwas für die «Menschheit» zu tun. Ohne diese solide Grundlage stellt der Einsatz für die «Menschheit» doch einen viel zu großen, «vermessenen» Sprung ins Uferlose und Unermessliche dar, der vor allem Weltflüchtigen, innerlich Entwurzelten oder überschäumenden Idealisten verlockend erscheint; daher muss das Engagement auf unteren Stufen der Vervollkommnung, egal wie wertvoll es sein kann, oft als Entschuldigung oder moralischer Ausgleich für unbewältigte persönliche Schwächen herhalten.

Nichtsdestoweniger muss ich in einer äußerst paradoxen Welt zugeben, dass diese Sichtweise in eine Art seniles Gemotze einmünden kann, denn was wäre die Welt ohne die Begeisterungsfähigkeit der Jugend für große Ziele? Manchmal geht das in die Hosen, weil diese Energiequelle missbraucht wird, wie etwa bei der Hitlerjugend, aber in anderen Fällen wird – unter besserer Führung – auch viel Gutes zustande gebracht. Der obige Kommentar sollte darum in erster Linie als Aufforderung zum ausgeglichenen, harmonischen, in konzentrischen Kreisen wachsenden Aufbau des Lebens verstanden werden, und die Reiferen sind aufgefordert, der jugendlichen Begeisterung sinnvolle und vielleicht auch einigermaßen überschaubare, exzessfreie Ziele vor Augen zu führen. Es muss ja nicht gleich «die Menschheit» sein, denn damit wird viel Schindluder getrieben. Abgestufte, konkretere Begriffe wie Nachbarschaft, Gemeinschaft und Gesellschaft sind für ein gutes Stück des Weges zunächst überzeugender.

Die Wahrheitsmädel

1. Dezember 2009: Endlich mal eine hochintelligente Amerikanerin mit großer Klappe!?? Upps, leider nein, eben doch nicht, die Dame ist Kanadierin!!! Ihre Info-Truppe «TheTrutherGirls» auf YouTube ist jedenfalls sehr zu empfehlen, wenn man sich (auf Englisch) in die Hintergründe des Impfwahns und etwaiger Virus-Schweinereien vertiefen will. Einige unangenehme, aber sehr sachlich aussortierte Informationen über die vereinzelt aufgetretene neue Lungengrippe bzw. «Mutation» D225G (wenn es nicht gar eine Biowaffe ist) präsentiert Sonia L. in ihrem YouTube-Beitrag Mutated Flu in Iowa? Ein gediegener Lobgesang auf die TrutherGirls ist in der Website «Canadians for Health Freedom» zu finden, die sich das Motto auf die Fahnen schrieb: «Wir sagen NEIN zum GROSSEN BRUDER, zu den PHARMAKONZERNEN und zur WAHNSINNIGEN MEDIZINISCHEN MAFIA. Oh Kanada, wir wachen über Dich!» - Hier nun einfach mal Sonias «paranoider» Satire-Song «Everything is a Conspiracy», denn Spaß muss sein, egal womit wir sadistisch von oben besprüht oder mitleidig vollgespritzt werden.  

 

Grottenschnurz

20.11.2009: Baron von Nuttenzwerg, seines Zeichens Oberster Geldmarschall, Verzeihung, neuerdings Feldmarschall der Kundusrepublik Arimanien, reiste in öliger Eitelkeit über den Großen Tümpel zu seinem bombenfletschenden Großen Kollegen in der Hauptstadt der Optimax-Union, um dort in einem Hinterzimmer des Globalen Schreck-Pentagramms über die künftige Strategie der Nord-Arischen Terror-Oligarchie zu beraten. Herr von Nuttenzwerg spuckte einige große Töne, die daheim von der arimanischen Speichelleckerpresse als genialer Klartext beklatscht wurden, ließ sich von den jovialen Optimax-Reptilien als «großer Freund» betiteln und wusste doch sehr genau, dass die theatralisch beteuerte Liebe der Donnerkrokodile allein von seiner bedingungslosen Unterwerfung unter die längst beschlossenen, grobschlächtigen Weltherrschaftspläne der Optimax-Denkfabriken abhing. Dieses für ihn sehr billige Zugeständnis, das seine Soldaten jedoch Blut, Schweiß und Tränen, ja demnächst sogar den Verstand oder das Leben kosten könnte, machte der Nuttenzwerg ohne Gewissensbisse, denn schon seit langem hatten sich führende Arimanier daran gewöhnt, das Wort «Verantwortung» auf dem internationalen Parkett als edel klingendes Codewort für die Mittäterschaft bei allen möglichen Schweinereien weit außerhalb der eigenen Landesgrenzen zu benutzen. Dann trat Feldmarschall von Nuttenzwerg beglückt die Rückreise an, um sich daheim für seine politischen Großtaten feiern zu lassen. Aufgrund seiner offensichtlichen Arschkriecherei beim Großen Bruder wurde im weltweiten Nörgelnetz schon gemunkelt, er könne eines Tages zum Großwesir von ganz Arimanien aufsteigen.

Lieber nicht!

Gefolterte Frettchen

12.11.2009: Ich weiß fast nicht, wie ich von diesem doofen Thema «Schweinegrippe» wieder fortkommen soll - was soll das überhaupt heißen, «Schweinegrippe»? Wer die Grippe kriegt, ist ein Schwein? Husten Sie dieser Tage mal gedankenlos im Supermarkt; die empörten Blicke der Umstehenden, der sofortige Tatverdacht werden Ihnen zeigen, wo das Schwein steht, das uns «alle umbringt». Oder sind die Virus-Hersteller und Panik-Absahner Schweine? Werden sich etwa die arglosen Impflinge später reihenweise in Schweine verwandeln? Oder wer dient als Schwein, und wieso? Im Folgenden ist bereits einiges darüber zusammengestellt, was Sie als artiger Impfling, Steckling, Setzling oder unartiger Zögling bitte wissen sollten.

Macht dieser alberne Satanistenvirus vor Ländergrenzen halt, oder endet an der jeweiligen Grenze nur der Einflussbereich des nationalen Propagandaapparats? Das polnische Parlament beriet nach einer Meldung vom 12.11.2009 in einer Sondersitzung über die angeblichen Grippegefahren und kam zu dem Ergebnis, dass Polen, zumindest derzeit, von keiner Epidemie betroffen ist. Die bislang 193 H1N1-Infektionen seien alle harmlos verlaufen und nie sei jemand daran gestorben. Nach Auskunft des Stellvertretenden Ministers für das Gesundheitswesen, Adam Fronczak, hat es in der Saison 2006/2007 in Polen 349.000 Grippefälle gegeben, 2007/2008 waren es 235.000 und 2008/2009 sogar 543.000. Das findet Fronczak nicht ungewöhnlich, denn, wie er sagt, an der jährlichen saisonalen Grippe leiden weltweit mehr als eine Milliarde Menschen, und eine Million stirbt daran. Der prominente Abgeordnete Janusz Palikot von der polnischen Regierungspartei PO behauptet, dass die Impfstoffe gegen Schweinegrippe einem riesigen Betrug dienen und es gar keine neue bedrohliche Grippe gebe. Die Pharmaunternehmen bezeichnete er als Mafia. (Informationsquelle hierzu: MM News, 12. November 2009) 

Schon vor zwei Monaten kam die Nachricht, dass Forscher der Universität Maryland (USA)  zwecks Rekombination von Viren-DNA auch mit Frettchen experimentierten (angeblich um die Gefahr einer Verbindung der saisonalen Grippe mit dem Schweinegrippe-Virus H1N1 zu überprüfen). Na prima! Müssen wir im Falle eines kleinen Unfalls oder Sündenfalls nun mit einer Frettchen-Schweinegrippe aus dem «Hochsicherheitslabor»  rechnen? («Damit eine so genannte Rekombination zwischen zwei Typen stattfinden kann, müssen beide Viren gleichzeitig im Körper vorhanden sein. Durch Austausch von Virusbestandteilen könnte sowohl die Infektiösität als auch die Schwere der Symptome zunehmen.» Ebd.) - Wie schön, dass «uns» inmitten dieses Spektakels nun auch die Nachricht erreichte, das vollständige Genom des Schweins sei jetzt erforscht und aufgezeichnet worden, und wenige Tage später das vollständige Genom des Pferdes. Das versetzt «uns» in frevelhafter Selbstgefälligkeit evtl. in die Lage, diese lieb gewordenen vierbeinigen Specklieferanten und Hürdenhüpfer eines Tages «wiederzuerschaffen», falls «wir» sie durch einen kleinen Ausrutscher irgendwann ausgerottet haben.  (Mehr zur absurden Phantomgrippe siehe weiter unten.)

Juli Zeh

Sehr erquickend fand ich dieser Tage meine späte Entdeckung einer dichterisch-journalistischen Aufsteigerin namens Juli Zeh (geboren in Bonn 1974), die mit relativ jungen Jahren bereits große Beachtung findet; und nach einigen Lese- und Hörproben würde ich sagen, sehr zu Recht. Sie wird sich durch ihre Frische, Intelligenz und sprudelnde Redegabe noch in ungeahnte Höhen aufschwingen und ist vermutlich die beste Ergänzung zur literarischen Szene seit vielen Jahren. Eine lebhaft vorgetragene Einführung in das Thema «Dichtung und Wahrheit» nebst sinnreichen Anmerkungen zu Journalismus und Schriftstellerei bietet sie im Rahmen ihrer Bücherseite. Ich bin zwar persönlich der Meinung, dass es für die freie Erfindung einen wirklich gigantischen Spielraum gibt und beileibe nicht jede geistige Schöpfung nur ein Konglomerat aus vorher aufgenommenen Wahrnehmungen darstellt, aber Juli Zeh vertritt ihre Position schmissig, mit großer Überzeugungskraft und vielen guten Anregungen. Auch die Leseprobe «Das Ende der Freiheit» gefiel mir sehr gut; das ist die bislang anschaulichste und eindringlichste, konsequent vom Harmlosen zum Grotesken voranschreitende Darstellung des Überwachungsstaates. So, das musste mal gesagt werden. Man behalte diese Autorin im Auge und freue sich über sie wie über ein Licht in dunkler Zeit.

In ihrer gerade erschienenen Streitschrift in Buchformat, Angriff auf die Freiheit,  weisen die Koautoren Juli Zeh und Ilija Trojanow darauf hin, dass sich «viele Antiterrorgesetze in Wahrheit gar nicht gegen den Terrorismus, sondern gegen den Normalbürger richten.» Die Terrorismusbedrohungskulisse stelle keine reale Gefahr dar, sagte Juli Zeh in einem Interview mit der ZEIT Ende April 2009, sondern es gehe in Wirklichkeit um neue Feindbilder, um die Legitimation von Kriegen im Nahen Osten, um den Aufbau von Überwachung und Kontrolle des Bürgers. Dann wäre da noch ein besonders unheimlicher Aspekt: «Nicht zuletzt geht es auch um eine neue, seltsame, für mich besonders gruselige Tendenz, nämlich jene, durch möglichst umfassende Überwachung <antisoziales Verhalten> auszuschließen. Allein schon der Begriff! Antisoziales Verhalten bedeutet zum Beispiel das Wegwerfen von Kaugummipapier oder lärmende Kinder oder Fehler im Straßenverkehr. Alles das soll bald zur <Inneren Sicherheit> gehören.» (Quelle: http://www.zeit.de/2009/19/Tag-der-Arbeit-Zeh)

Dazu sage ich: Nichts gegen den Versuch einer Eindämmung antisozialen Verhaltens, wo es wirklich wichtig wäre! Aber anstatt die wirklich antisozialen Machenschaften entarteter Kapitalisten und neoliberaler Pseudosozialisten zu bekämpfen, die weltweit gemeinsam den letzten Pfennig aus einer veramten Mittelschicht und hungernden Unterschicht heraussaugen, oder den wirklich antisozialen Gewohnheitsverbrechen von Rüstungsprofiteuren, Drogenmafia und Pharmaterroristen ein Ende zu setzen, baut man jetzt Kamera- und Lautsprecheranlagen und setzt Tausende gelangweilter Sicherheitsbeamten an Bildschirme, um dann, wie in Großbritannien bereits Realität, die traurig durch die Straßen schlurfenden Mitbürger  anzubrüllen, wenn sie Kaugummipapier auf die Straße werfen oder sich eine schützende Kapuze über die Ohren gezogen haben. Ob dieser Big-Brother-Vormarsch noch aufzuhalten ist? 

Die galoppierende Schweinerei

29.10.2009: Krasses Stimmungsbild, gut formuliert bei der Bürgerrechtsbewegung Solidarität: «Dieselben Zombie-Banken, die die Weltwirtschaft an den Abgrund eines totalen Chaos geführt, Hunderte von Millionen Menschen um die Existenz gebracht, die Kosten für den Ruin den Steuerzahlern aufgebürdet und die Staatshaushalte mit astronomischen Schulden belastet haben, sind wieder voll im Hochrisikogeschäft und zahlen ihren Managern wieder Mega-Boni aus.» (Büso, 22.10.2009) Wie wahr, wie wahr! Und um zur gleichen Zeit die Bevölkerung völlig konfus zu machen, sodass vor lauter Sorgen und maßgeschneiderten Nebenwirkungen der gerechte Zorn keine Chance hat, wird ein wahnwitziger globaler Impfzirkus veranstaltet, der üblere Folgen haben dürfte als der perfide, gentechnisch zurechtgebastelte «Neue Virus» – der den psychedelisch-absurden Namen «Schweinegrippe» trägt, obwohl nie ein Schwein daran erkrankt ist. (Korrektur im Informationsdschungel am 6. November 2009: Das wurde bislang so dargestellt, aber inzwischen sind in den USA auch Schweine und sogar eine Katze daran erkrankt, wenn es stimmt.) 

6.11.2009: Achten Sie in diesem Zusammenhang auch auf die warnende Empfehlung des deutschen Arztes und Gesundheitspolitikers Dr. Wolfgang Wodarg (MdB), sich in Deutschland nicht gegen «Schweinegrippe» oder «Neue Grippe» impfen zu lassen! Eine andere deutliche Warnung präsentiert der bekannte Systemkritiker David Icke in einer kurzen Video-Ansprache mit deutschen Untertiteln. Und eine meiner langjährigen Korrespondentinnen, die Heilpraktikerin Frau B. aus F., bringt die Situation aus ihrer Sicht folgendermaßen auf den Punkt: <Vielen Dank für deine außerordentlich gewissenhaften Recherchen. Jedoch um Leute zu kontrollieren, muss man sie belügen, denn nur mit Hilfe der Lüge gelingt die beabsichtigte Kontrolle. Je mehr Leute sich dann der Wahrheit nähern, umso mehr Lügen muss man auftischen, damit keiner mehr durchblickt, was nun wirklich ist oder was Lüge ist, nur ja um das Ganze aufrechtzuerhalten. Das Gesündeste in diesem Fall ist: Glaube niemandem, halte deinen Körper in einer gesunden Balance, und wenn die Grippewelle wirklich so kommen sollte wie geplant, das Immunsystem mit viel Vitamin C und gesundem Essen aufrechterhalten, die Grippe in einer leichten Version durchmachen (die leichter ausfallen dürfte durch direkte Ansteckung als durch Impfung) und danach immun sein. Alles andere ist sowieso Quatsch. Und sollte es einen dahinraffen, war man wenigstens etwas selbstbestimmter daran beteiligt, indem man sich nicht impfen ließ. Denn der komplette violente Virus ist noch gar nicht auf die Bevölkerung losgelassen worden, das kommt durch die Impfung erst. Also, wenn unsere Uhr abgelaufen sein sollte, war's das eben. Und wenn nicht ... dann überleben wir diese Katastrophe auch noch bis zur nächsten Erfindung.>

Manche Leute sehen das freilich anders, entweder aus Angst oder von Berufs wegen oder weil sie Geld daran verdienen. Ein relativ jung aussehender, schwarzhaariger, strammer CSU-Politiker namens Markus Söder, seines Zeichens Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, war Ende Oktober bei Harald Schmidt zu Gast und sang u.a. ein Loblied auf die Impfaktion, sinngemäß mit folgenden Argumenten: Erstens lasse er sich sowieso gegen vieles impfen, weil es eine gute Idee sei und weil er oft ins Ausland fahre und weil es eh nötig sei und weil es ihm gut täte (mag ja sein, denn wer es innig glaubt, wird selig!); zweitens seien die Wirkverstärker, die von Kritikern als «neu und weitgehend unerprobt» bezeichnet werden, bereits seit den 90er Jahren bei vielen Impfstoffen allgemein in Gebrauch und deshalb unbedenklich (behauptet er!); und drittens würde man durch die Impfung auch eine weitgehende Immunität gegen etwaige kommende Mutationen des Virus erwerben (behauptet er, ist aber nach anderen Berichten bloß eine Expertenhoffnung). 

ALSO, mit anderen Worten, Herr Söder bringt das genaue Gegenteil der extrem kritischen Aussagen, die ich in letzter Zeit verarbeitet und auch hier in meiner Website vorgelegt habe. Umgekehrt finde ich aber spielend noch SEHR VIEL HEFTIGERE Informationen und Auskünfte, die vor der Impfaktion warnen wie vor dem leibhaftigen Satan und zielstrebig angepeilten Massentod für die Menschheit, mit sehr vielen Belegen und Nachweisen über die Inhaltsstoffe der Seren inklusive Nanoteilchen und Einläutung eines faschistischen Zeitalters, und gleichzeitig laufen über die Medien auch wieder diese fantastischen Verharmlosungen und ich würde mal sagen krassen Lügen, mit denen das Gegenteil behauptet wird, natürlich vor einer grellen und aufwühlenden Panik-Kulisse. Also was ist hier eigentlich los? Ich würde sagen, das deutlichste Indiz dafür, dass mit der Impfaktion einiges im Argen ist, sind die Reaktionen deutscher Ärzte, die sich in großer Zahl weigern, den Wahnsinn mitzumachen. Außerdem kriegen sie zu wenig Geld für ihre Arbeit, während die Pharmafirmen, allen voran (im Falle Deutschlands) GlaxoSmithKlein, bei jeder einzelnen Injektion UND ÜBERHAUPT, AUCH WENN die Vorräte in den Kühlschränken liegen bleiben und das Mindesthaltbarkeitsdatum überschreiten, gewaltig absahnen. – In diesem Sinne präsentiere ich im Nachfolgenden weiterhin meine bisherige Datensammlung zum Thema Schweinegrippe.

Erste Allgemeine Impfwilligkeitsstörung

14. Oktober 2009, aktualisiert am 25. und 30.10.2009: Die Verleihung des Kriegsnobelpreises für großzügige nukleare Abrüstungssprüche lässt vermuten, dass inzwischen eine schlimmere, wirksamere, weitaus «brauchbarere» Waffe in den Arsenalen liegt. Da wären zum Beispiel die bunkerbrechenden Bomben oder die nach extremer Science-Fiction klingende elektronische Kriegführung, das heißt die emotionale, neuronale und digitale Lahmlegung des vermeintlichen Feindes durch elektromagnetische Wellen oder neuartige Störimpulse. Überdies erlauben die Fortschritte in der genetischen Manipulation die Schaffung eines breiten Spektrums unberechenbarer Biowaffen, einschließlich kompliziert zusammengebastelter Krankheitserreger. Vor diesem Hintergrund veranstalten die mannigfachen Institute für Volksaufklärung und Propaganda ein lautes Geschrei wegen einer Form der Grippe, die erheblich milder verläuft als die normale Grippe, und diese läppische Entschuldigung soll ausreichen, um weite Teile der Bevölkerung mit einem hastig entwickelten Impfstoff zu traktieren. Bis jetzt leuchtet das offizielle und institutionelle Impfgetöse nicht ein, und die angebliche Abhilfe lehrt uns eher das Gruseln.

In Amerika, oder jedenfalls in Kommentaren des PrisonPlanet- Verschwörungs-Blogs von Alex Jones, hat am 13.10. die Meldung großes Misstrauen erregt, das deutsche Militär solle eine gesäuberte Version des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe bekommen (siehe DIE WELT online vom 12.10.2009, Deutsche Soldaten bekommen besseren Impfstoff). Der Rest der Bevölkerung, so könnte man folgern, darf offenbar mit fragwürdigen Verstärkersubstanzen gefährdet werden. (Der sogenannte Wirkverstärker ist deshalb erforderlich, weil man eigentlich nicht genug Serum hat und daher einen neuen Trickmechanismus benötigt.) Wie dem auch sei, ich bin kein Mediziner, aber sehr viele Mediziner werden sich der Impfung verweigern (siehe den Artikel Ärzte scheuen eigene Impfung). Bedenkt man gleichzeitig, dass sich auch Politiker lieber in Bundeswehr-Krankenhäusern behandeln lassen und dass die Bundeswehr ein echtes professionelles Interesse an der Gesundheit ihrer Soldaten hat, damit deren durchschnittliche Lebensdauer bis anno Peng besser genutzt werden kann, während sich in das allgemeine «Gesundheitswesen» immer mehr Profitdenken auf Kosten des Wohlergehens der Patienten einschleicht, dann ist die Meldung von der Bundeswehr-Extrawurst doch recht brisant.

Nachträglicher Einschub vom 23.-25.-30. Oktober 2009: Inzwischen hat sich die Bundeskanzlerin bereit erklärt, an sich selbst eine Impfung mit dem Impfstoff fürs breite Volk vornehmen zu lassen, um mit «gutem Beispiel» voranzugehen. Man muss bedenken, dass Frau Merkel als Physikerin eine Wissenschaftlerin ist und dass sie auch mit einem Wissenschaftler einem Chemiker verheiratet ist. Von wem wird sie sich also beraten lassen, und wem wird sie auf Gedeih und Verderb Glauben schenken, wenn nicht dem wissenschaftlichen Establishment? Aber das Thema hat zumindest Wellen geschlagen.

Außerdem stellt sich heraus, dass die Empörung der amerikanischen Diskussionsteilnehmer bei PrisonPlanet.com durchaus fehlgeleitet war, denn die US-Bevölkerung soll, genau wie die deutsche Bundeswehr, einen Impfstofftyp ohne neuartigen Verstärker bekommen. «In den USA sind seit Mitte September vier Impfstoffe gegen Schweinegrippe zugelassen: Vakzinen der Firmen CSL, MedImmune, Novartis Vaccines und Sanofi-Pasteur. Alle vier Impfstoffe werden mit identischem und bei den saisonalen Vakzinen bewährtem Herstellungsverfahren auf Hühnereibasis produziert und enthalten keine Wirkverstärker.» (Arzneimitteltelegramm der A.T.I. Arzneimittelinformation Berlin GmbH)  

Skeptische Mediziner in Europa beschweren sich daher nun eher, dass die hiesige Bevölkerung einem zweifelhaften Großversuch ausgesetzt wird, denn die Situation in Europa und in Deutschland ist sehr unübersichtlich. Der Streit, der um diese Fragen auch in Fachkreisen entbrennt, ist für den außenstehenden Beobachter ganz und gar unbegreiflich und erweckt berechtigtes Misstrauen. So forderte jetzt laut einer Meldung im Hamburger Abendblatt der Ärzte-Vizepräsident Frank Ulrich Montgomery, den für die Soldaten vorgesehenen Impfstoff Celvapan (also das Serum ohne Wirkungsverstärker) an Kinder und Schwangere zu geben. Dieser Forderung widersprechen sowohl das Bundesgesundheitsministerium als auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, weil nämlich, wie Prof. Fred Zepp, Direktor der Universitätskinderklinik Mainz, sagt, gerade der Bundeswehr-Impfstoff «völlig neu» sei; er werde auf Säugetier-Zellen gezüchtet und verwende ganze Viren. Dieses Serum sei bisher weder an Kindern noch an Schwangeren getestet worden.

Im Zuge dieser aufregenden Streiterei kurz vor Beginn der eigentlichen Impfaktion treten zwei weitere seltsame Fakten zutage, die einer gründlichen Erläuterung und öffentlichen Diskussion bedürfen.

Erstens ist es doch sehr interessant, dass der für Bundeswehr und Bundesbehörden vorgesehene Impfstoff Celvapan laut Professor Zepp insofern «völlig neu» ist, als er auf Säugetier-Zellen gezüchtet wird. Wie macht man das denn normalerweise? Tja, nach dem seit 1931 bestehenden, auch gegenwärtig für die Impfstoffe in den USA verwendeten Verfahren züchtet man einen Grippe-Impfstoff, genauer gesagt den zur Serumgewinnung erforderlichen Virus (!), in Hühnereiern. Wie es in einem Bericht der Zeitung USA Today vom 21.10.2009 (Flu vaccine runs a month behind) heißt, kann die Ergiebigkeit dieses Verfahrens stark schwanken; dies wird als Erklärung dafür angegeben, dass die Produktion des Impfstoffs für die amerikanische Bevölkerung quantitativ noch weit hinter den ursprünglichen Planzielen zurückbleibt. Moment mal! Auch die amerikanische Bevölkerung erhält also einen anderen Impfstoff als die Bundeswehr, nämlich einen in Hühnereiern gezüchteten, wenngleich der US-Volksimpfstoff im Gegensatz zum Serum für die BRD-Bevölkerung keine Wirkverstärker enthält. Was ist hier eigentlich los? Wir würden nun gern erfahren, welche besonderen Konsequenzen die Züchtung auf Säugetier-Zellen haben kann, und wieso beim Impfstoff für die US-Bevölkerung im Gegensatz zu dem für gewöhnliche Deutsche geplanten Impfstoff auf Wirkverstärker verzichtet wird, obwohl doch auch in den USA die Serumproduktion weit hinter den gesetzten Zielen nachhinkt und darum Wirkverstärker mit dem gleichen Argument eingesetzt werden könnten wie für Deutschland.

Zweitens geht aus dem ursprünglichen Fachartikel in der Ärzte-Zeitung.de vom 20.10.2009 (Kinderärzte gegen Bundeswehr-Impfstoff für Kinder) eine weitere überraschende Tatsache hervor, die für Bedenken im deutschen Verteidigungsministerium sorgen sollte: Bezüglich des vorgesehenen Bundeswehr-, Politiker- und Bundesbehörden-Impfstoffes Celvapan liegen auch für den Einsatz bei Erwachsenen bisher nur begrenzt Daten vor. Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte beruft sich bei dieser Aussage «auf Angaben des Herstellers Baxter, demzufolge Daten von nur etwa 600 Erwachsenen vorlägen. Diese seien lediglich mit einer ähnlichen Substanz geimpft worden, dieser Impfstoff habe noch den Vogelgrippestamm H5N1 enthalten, nicht die Schweinegrippeviren H1N1. Darüber hinaus stünden von diesem Impfstoff nur vergleichsweise kleine Mengen zur Verfügung.» (Ärzte-Zeitung, a.a.O.) Das bedeutet, was Celvapan betrifft, im Klartext: Die deutsche Bundeswehr, die Bundesregierung, Krisenstabs-Mitarbeiter und Bundespolizisten sollen zu Versuchskaninchen in einem Großversuch mit einem nahezu völlig unerprobten Impfstoff gemacht werden. Dies ist nicht derselbe Impfstoff, wie ihn die US-Bevölkerung erhält. Die US-Bevölkerung erhält zwar auch einen Impfstoff ohne Wirkverstärker, aber der ist wie üblich in Hühnereiern, nicht nach neuartigem Verfahren auf Säugetier-Zellen gezüchtet worden. Celvapan vom Hersteller Baxter hingegen wird auf sogenannten Verozellen gezüchtet. Das sind Nierenzellen von Grünen Meerkatzen. Außerdem ist es ein Ganzvirus-Impfstoff. Das Prinzip der Ganzvirus-Impfstoffe wurde wegen einer hohen Rate an unerwünschten Wirkungen schon vor Jahrzehnten durch die besser verträglichen Spaltimpfstoffe ersetzt. Und es ist nicht derselbe Typ Impfstoff, wie ihn das Gros der deutschen Bevölkerung bekommen soll (Pandemrix), denn der enthält neuartige Wirkverstärker, die ebenfalls unzureichend erprobt sind.

Das relativiert die Sache ein bisschen, denn wir wissen nicht, wer bei einem etwaigen unglücklichen Verlauf der Impfergebnisse am übelsten angeschmiert wäre. Hoffentlich nicht, so oder so, «die Deutschen»! Auf jeden Fall laufen da mindestens drei Großversuche zur gleichen Zeit an. Und ganz egal, wie «tapfer» sich die Kanzlerin jetzt für den Volks-Impfstoff entschieden hat, der absurde Faktengehalt der ursprünglichen Meldungen bleibt (minus Kanzlerin) bestehen, nämlich: 

<Die Kanzlerin, die Mitglieder ihres Kabinetts und Beamte der Ministerien sowie nachgeordneter Behörden sollen mit einem Impfstoff ohne Verstärker vor der Schweinegrippe geschützt werden. "Wir haben 200 000 Dosen des nicht adjuvantierten Impfstoffes Celvapan der Firma Baxter gekauft", sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums dem "Spiegel" zufolge. Auch die Bundeswehr soll einen Impfstoff ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe bekommen.
Anders als das Präparat von GlaxoSmithKline (GSK), das ab dieser Woche in 50 Millionen Dosen für die Bevölkerung ausgegeben wird, enthält der Baxter-Impfstoff keinen Wirkverstärker ("Adjuvans") und wird den für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständigen Staatsdienern gespritzt. Dazu zählen Mitarbeiter des für die Impfstoffzulassung zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, das wiederholt seine Entscheidung verteidigt hat, der Bevölkerung die GSK-Vakzine zu beschaffen.> (DIE WELT online, Regierung bekommt Extra-Impfstoff gegen Schweinegrippe, 19.10.2009)

Damit steht die brennende Frage im Raum: Wie ehrlich ist das Paul-Ehrlich-Institut, das doch wohl wissen muss, was es tut? Die EIGENEN Mitarbeiter bekommen den ANDEREN Impfstoff? Heh? Aber wie wir gesehen haben, ist auch der nur ungenügend erprobt.

Am 24.10.2009 kam die Meldung, dass US-Präsident Obama die Schweinegrippe zum nationalen Notstand erklärt hat, angeblich um «die Vorsorgemaßnahmen zu erleichtern». Das bedeutet allerdings, dass zahlreiche normale Regeln außer Kraft gesetzt werden können. Somit könnten Krankenhäuser «mit Genehmigung der Behörden die Bestimmungen abändern, an die sie gegenüber dem Patienten normalerweise gebunden sind, sodass unter hektischen Umständen auf die Pflicht zur vollständigen Information verzichtet werden kann, um den Zugang zur Behandlung zu beschleunigen», wie die Zeitung USA Today berichtet (Obama: Swine flu a national emergency). Anders gesagt, hier wird mit Siebenmeilenschritten die Einführung von Zwangsmaßnahmen vorbereitet, denn wenn der Patient nicht mehr informiert werden muss, rückt die Behandlung (in diesem Fall eine Impfung) in den Bereich einer staatlich sanktionierten Körperverletzung, da die Einwilligung des Patienten bedeutungslos wird und am Ende wohl (je nach staatlichem Gutdünken unter Bedingungen eines Notstands) nicht mehr erforderlich ist.

Übrigens kommt die Verbreitung von Quecksilber in den Impfstoffen zur sowieso erhöhten Quecksilbergefährdung durch die neumodernen Sparlampen hinzu, die in Europa von bürokratischen Gutmenschen durchgesetzt wurden. Als Gegengewicht zur landläufigen Propaganda sehen Sie sich am besten die kurze Zusammenstellung Acht Kritikpunkte zur Schweinegrippe-Impfung an, sowie Grundsätzliches zum Thema Impfungen. Die umfangreichste Informationsquelle in deutscher Sprache ist wohl Impfkritik.de, Portal für unabhängige Impfaufklärung. Hierbei muss allerdings jeder nach bestem Wissen und Gewissen seine eigene wohlinformierte Entscheidung treffen. Der Verdacht, dass der Erreger der sogenannten Schweinegrippe (an der noch nie ein Schwein erkrankt ist) künstlich erzeugt wurde, wird durch die makaberen, aber wohlfundierten Ausführungen von Dr. Len Horowitz erhärtet (schriftlich, leider nur englisch, hier) und ist meines Erachtens eine äußerst wahrscheinliche, wenn auch nicht 100%ig bewiesene Erklärung. Immerhin hieß es gleich zu Anfang in der WELT online vom 26. April 2009 unter dem Titel So gefährlich ist die "Nordamerikanische Grippe"

«Mit eilig durchgeführten Laboranalysen wurde ... zweifelsfrei nachgewiesen, dass es sich hier um ein Grippevirus vom Typ A (H1N1) handelt. Sein Erbgut – und das wurde bislang noch nie beobachtet – setzt sich allerdings aus Genen von drei verschiedenen Erregerarten zusammen. Ein Teil des Erbguts entstammt dem klassischen Schweinegrippevirus, der erstmals im Jahre 1930 in den USA nachgewiesen wurde. Ein anderer Teil wird von Vogelgrippeviren beigesteuert, und schließlich enthält der neuartige Erreger auch Erbgut aus menschlichen Grippeviren.» [Hervorhebung von mir, E.J.]

Ein solches Biest kriecht normalerweise nicht von allein aus dem Ei. In der Tat gibt es nur eine kleine Gruppe Experten, die einen solchen aberwitzigen Mischling künstlich herstellen können und die nach Angaben von Dr. Horowitz genetisch modifizierte rekombinante Viren*, die mit dem völlig neuartigen «Schweinegrippe»-Virus nahezu identisch sind, für die Firma Novovax in Bethesda (Maryland) nachweislich bereits hergestellt hatten (!), und zwar unter Leitung des Bioingenieurs Dr. James S. Robertson aus England, der nach der Markteinführung an den Impfstoff-Profiten beteiligt ist. Die Erzeuger des Problems würden, falls sich dieser schwere Verdacht bewahrheitet, zu den finanziellen Nutznießern gehören. Die Mainstream-Medien sind dieser Möglichkeit, soweit ich weiß, nicht weiter nachgegangen.

*) Rekombinante Viren sind solche, die durch Rekombination entstehen. Rekombination ist ein Vorgang, bei dem genetisches Material neu kombiniert wird. Auf natürliche Weise - als Komponente der Evolution - findet dies durch Zufall statt und kann auch die Einfügung «fremder» DNA-Bruchstücke einschließen. Die Gentechnik nimmt Rekombinationen ganz gezielt vor, indem sie bestimmte Abschnitte der DNA herausschneidet und in neuer Kombination wieder zusammenfügt.

Reuters schrieb bereits am 24.4.2009: «Der neue Grippevirus enthält DNA, die typischerweise zu Vogel-, Schweine- und Menschengrippeviren gehört, einschließlich Elementen aus europäischen und asiatischen Schweinegrippeviren.» Dr. Horowitz sagt, diese Beschreibung sei «pathognomonisch [= diagnostisch eindeutig und hinreichend] für einen Virus, der aus Robertsons Freundeskreis stammt. Keine andere Gruppe der Welt greift sich Hühner, die mit dem asiatischen H5N1-Grippevirus infiziert sind, bringt sie nach Europa, entnimmt ihre DNA, kombiniert ihre Proteine mit H1N1-Viren vom Isolat der spanischen Grippe von 1918, mischt zusätzlich Schweinegrippegene von Schweinen hinein und nimmt dann ein Reverse Engineering daran vor, um Menschen zu infizieren.» (Horowitz, a.a.O.)

Interessant in diesem Kontext ist auch folgende überraschende These: «Indigo-Kinder sind äußerst intelligente und spirituelle Kinder, die durch ihr Verhalten niemals negativ auffallen würden, wenn sie nicht geimpft würden.» Wie es scheint, führt die Zunahme der Weltbevölkerung nicht nur dazu, dass sich zahlreiche Dösköppe und Grottenolme, die vielleicht jahrtausendelang körperlos Trübsal geblasen haben, als mürrische «neue» Mitglieder der Spezies Homo sapiens verkörpern, sondern dass in der jüngsten Generation in überaus großer Anzahl besonders empfindsame, feinfühlige, hochgeistige, überdurchschnittlich begabte Wesen hier auf der Erde «zur Welt kommen»,  wie man so sagt. Und wenn wirklich dieser wunderbare Zustrom von Aufgewecktheit und Intelligenz auf uns zu käme und wenn diese Wesen tatsächlich durch eine Art Impfschädigung am besten ruiniert werden könnten, dann würden die Kräfte des Bösen sich instinktiv zusammenrotten und irgendeine blöde Entschuldigung finden, um alle zu impfen, selbst wenn man dafür extra einen künstlich zusammengestoppelten, hochkomplizierten Virus in die Welt setzen müsste. Das klingt ein bisschen wahnwitzig, aber lesen Sie ruhig den angegebenen Artikel und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Lautstarke Propaganda pro und kontra läuft unterdessen auf Hochtouren über sämtliche Kanäle und wird sich zu einem fast unerträglichen Crescendo steigern, damit wir vor lauter Sorgen und Grübeleien nicht bemerken, was eigentlich Sache ist. 

Und was IST Sache? Es stehen viele Zeichen an der Wand, und die Handschrift scheint satanistisch, aber die Aussage bleibt unklar. Besonders gut dirigiert und durchgeplant kommt mir der Gesamtablauf nicht vor. Eher wie eine unbewusste, kollektive, zwanghaft vorprogrammierte Verhaltensstörung, die streckenweise durch eigensüchtige Interessengruppen vorangetrieben wird, welche sich aber auch untereinander wieder zerstreiten. Das Ergebnis ist ein Chaos, ein Kladderadatsch, der nicht durch Verschworenheit, sondern eher durch einen empfindlichen MANGEL an übergeordneter Planung und durch mangelnde Einigkeit, mangelnde Durchsetzung und mangelnde Rechtsprechung gekennzeichnet ist. Daher scheinen sich in einer Anarchie ungeordneter Absichten schließlich diejenigen Kräfte durchzusetzen, die durch Angstmacherei, Skrupellosigkeit und Geldesmacht die Oberhand gewinnen (der gemeinsame Nenner der Bosheitsmethodik), die aber wie viele andere Gangsterbanden keine Ruhe finden, bevor sie sich auch gegenseitig weitgehend niedergemäht haben, frei nach dem doofen Highlander-Motto: «Es kann nur einen geben.»

Natürlich gibt es noch eine andere Erklärung, die man kaum zu erwähnen wagt, und das wäre die gezielte Reduzierung der Bevölkerung auf diesem Planeten, als eine Art gemeinsamer Nenner zahlreicher sonst unverständlicher Phänomene. Der nachfolgende Artikel «Totales rechthaberisches Erbarmen» befasst sich mit der Frage, ob es überhaupt denkbar ist, dass sich selbsternannte Gutmenschen zu einem derart wahnwitzigen «Lösungsversuch» erdreisten.

Ein sinnvoller und äußerst ergiebiger englischsprachiger Link, wenn Sie sich über den Großen Impfangriff, aber auch über Chip-Implants, HAARP und andere US- und Welt-Skandale weiter informieren wollen, ist >> peaceRebelgirl

Totales rechthaberisches Erbarmen

Einer meiner Korrespondenten fragte vor 20 Jahren, als er beruflich in Asien zu tun hatte, einen ultrareichen Konzernchef, mit dem er ins Gespräch gekommen war: «Sind die eigentlich unnötigen gesundheitsschädlichen Zusatzstoffe nicht eine Riesensauerei?» Worauf er zur Antwort bekam: «Was hast du denn? Menschen wollen nicht wirklich leben, wir helfen ihnen nur schneller zu sterben.» Diese Antwort war für meinen Brieffreund schwer verdaulich. Angesichts des selbstzerstörerischen Verhaltens vieler Menschen geriet er in Zweifel, ob der reiche Zyniker nicht möglicherweise recht hatte mit seiner Aussage. Er fragte mich neulich, ob wir denn alle Todes-Junkies sind. Ich überlegte mir, was ich darauf sagen könnte, und möchte meine Folgerungen trotz des brisanten Inhalts hier auch fürs breitere Publikum vorlegen:

17. Oktober 2009: Ob wir empört sein sollten, wenn gewisse Bonzen uns «Universale Sterbehilfe» anbieten, oder ob wir in Wirklichkeit alle Todes-Junkies sind, ist eine knifflige Frage, aber der äußere Eindruck täuscht.

Gerade diese absurde Antwort («Wir helfen ihnen, schneller zu sterben») zeigt, dass der Mensch im Grunde gut ist und vor sich selbst gar nicht bestehen könnte, wenn er sich nicht eine Erklärung zurechtgelegt hätte, die sein Handeln oder Nichthandeln rechtfertigt und als eine Art «Hilfe» interpretiert.

Ich erinnere an die berüchtigte Rede von Heinrich Himmler vor SS-Gruppenführern in Posen am 4. Oktober 1943, in der er aufrichtig behauptet, die Geschichte werde es uns einst («in 6.000 Jahren») danken, dass «wir» dieses Werk vollbracht haben, und das Werk ist die Vernichtung der Juden; er schwelgt sogar in dem Gefühl, wie wunderbar es doch sei, dass «wir» bei all dem Schrecklichen, das wir vollbringen «mussten» (Massenmord an den Juden), doch auf jeden Fall «anständig» geblieben sind. (Originalton Heinrich Himmler: «Von euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Und dies durchgehalten zu haben, und dabei abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen anständig geblieben zu sein, hat uns hart gemacht und ist ein niemals genanntes und niemals zu nennendes Ruhmesblatt. ... Wir haben diese schwerste Aufgabe in Liebe zu unserem Volk getan. Und wir haben keinen Schaden in unserem Innern, in unserer Seele, in unserem Charakter daran genommen.» Da dreht sich der Magen um! Heinrich, der Mega-Mörder!)

Ähnliche, aufrichtige «Gutmensch»-Antworten erhielten auch bereits andere Rechercheure, wenn sie sich den Hintergrund-Machthabern (Illuminaten oder dergleichen) am Ende näherten und sie persönlich befragten. Fragen wir zum Beispiel Heinrich den Kissinger nach etwaigen Skrupeln wegen der Folgen von Kernwaffentests für die Einwohner Mikronesiens im Pazifik! («Von denen gibt's doch nur 90.000», sagte er. «Wen kümmert's?») Der an sich schon extrem niederträchtige Zweck «heiligt» die scheußlichsten, mörderischsten Mittel. Wer dabei ein jungenhaftes Unschuldslied pfeifen kann, kriegt vom Ehrungskomitee des salbungsvoll selbsternannten Totentöter-Clubs glatt noch einen Friedens-Nobelpreis obendrauf!

Erst wenn Du siehst, dass die übelsten Charaktere der Welt tatsächlich auf eine verschrobene Weise überzeugt sind, sie handelten zum Wohle aller oder sie wollten doch auf jeden Fall nur das Beste erst dann leuchten die Ereignisse einigermaßen ein. Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs ist ein sehr netter Mann.

Ob diese Leute sich was vormachen und in Wirklichkeit Dummköpfe, gierige Egozentriker und sadistische Feiglinge sind, steht auf einem anderen Blatt, aber ich würde schon sagen, dass dieses mentale Festhalten am Guten ein gemeinsamer Nenner ist. Oft liefern religiöse oder pseudoreligiöse Erklärungen den Brennstoff, wie etwa bei den Ober-Nazis oder auch streckenweise bei «luziferischen» Illuminaten oder Top-Islamisten ... oder es sind gefühlvolle humanistische (oder auch kommunistische oder «grüne») Abhandlungen über Menschheitsziele, worin neuerdings angeblich eine Reduzierung der Bevölkerung eingeschlossen sein müsste (nicht genug Platz, Ressourcen usw.); dass die großen Retter dabei durchaus ihre eigenen Schäfchen ins Trockene bringen, versteht sich. Denn «die Guten» werden ja auch in Zukunft noch «dringend gebraucht».

Damit erübrigt sich wohl die zweite Hälfte Deiner Frage, ob wir etwa «wirklich» alle nur aufs Sterben scharf sind.

NEIN, das sind wir NICHT!

Aber es kann schon sein, dass ein schwankend großer Anteil der Menschen (manchmal eine Mehrheit, aber in guten Zeiten nur eine Minderheit) eher in Richtung Tod als in Richtung Leben geht. Das heißt, wenn die Lebensfreude unter einen gewissen Punkt absinkt, dann kann es sein, dass die Mehrzahl der Handlungen eines Menschen eher den Untergang fördert für sich selbst wie auch für andere. Wenn einer sich bloß noch versorgen lässt (oder häufig bei der Arbeit pfuscht) und wenn er seinen Mitmenschen in der näheren oder ferneren Umgebung das Leben schwer macht, während er sich allmählich zu Tode säuft/raucht/fixt/faulenzt, dann können wir aus der Summe dieser Signale durchaus eine Art Sterbewunsch ablesen, aber das verschafft den Zynikern noch lange keine wahre Rechtfertigung dafür, den Vorgang zu beschleunigen!!!

Um Euthanasie an der ganzen Menschheit zu befürworten, muss man wohl völlig starblind sein, denn es gibt doch immer ein paar Milliarden Leute hier, denen das Leben Spaß macht und die auch das Leben ihrer Mitmenschen eher erleichtern und verschönern; und auch die meisten der weniger Lustigen haben Hoffnungen, Lichtblicke und Freuden, die das Leben trotz allem lebenswert machen.

In einer apokryphen Schrift des Urchristentums habe ich neulich die Formulierung «vollkommenes Erbarmen ohne Überheblichkeit» gelesen, und ich denke, das wäre eigentlich ein schöner Maßstab für eine göttliche oder gottgefällige Perspektive, wenn man nach und nach das Lebensniveau für alle anheben wollte. Seltsamerweise würde aber selbst diese Formel keine Nazi-Bewegung verhindern, denn die Nazi-Mystiker hatten durchaus, an Richard Wagner angelehnt, die Idee, «durch Mitleid zum Wissen» zu gelangen, und dass ein solches Denk-Vehikel auf extrem krumme Art und Weise auch für Sadisten gut brauchbar sein kann, bedarf wohl keiner ausführlichen Erläuterung. Kurz gesagt, die reden sich dann ein, das Leiden der Lebensuntüchtigen abzukürzen, und aus der unumgänglichen Erfahrung des Mitleidens beim grausamen Vollzug der Euthanasie ziehen sie einen mystischen Lustgewinn und perversen Erkenntnisgewinn. Dann stehen sie da, hoch erhobenen Hauptes in edler Traurigkeit und trotziger Unverstandenheit; und zu guter Letzt, getarnt auf Leichenbergen liegend, beißen sie tapfer in ihre Zyankali-Kapsel, noch immer überzeugt, dass sie zum Wohle der Menschheit ihr Bestes gegeben haben.

Mit pauschalen Schwarz-Weiß-Beschreibungen zum Lebens- oder Nichtlebens-Willen der «gesamten» Bevölkerung ist es also nicht getan. Da gibt es doch sehr viele Schattierungen, auch bei den angeblich «Guten» oder «Bösen».

Mir schwebt noch ein Artikelchen oder Büchlein unter dem Titel «Weltuntergang, nein danke» vor. Sollte eigentlich offensichtlich sein, aber komischerweise muss es gesagt werden. Das ist der Zermürbungseffekt der derzeitigen Untergangspropaganda.

Nur nicht unterkriegen lassen!

Man wagt es nicht

Kopenhagen, 13. Oktober 2009: Dänisches Boulevardblatt, gestern im Supermarkt ausgehängt. Auf dem Titelblatt ein Foto der mittlerweile 61-jährigen dänischen Tausendsassa-Berühmtheit Suzanne Bjerrehus. Die Dame ist bekannt dafür, bekannt zu sein; mir war bisher nie klar gewesen, wieso. Habe es mittlerweile nachgeschaut: Jurastudium, Wahl zur Miss Dänemark, TV-Moderatorin, Kolumnistin und Sexbriefkasten-Tante, mit knapp 40 rechtzeitig und pünktlich einen dänischen Finanzmogul geheiratet und in dieser nützlichen Ehe auch bisher, sozusagen doppelt berühmt, bei der Stange geblieben. Frau Dampf in allen Gassen, hängt alles öffentlich raus, schreibt Bücher, z.B. mit großer Akribie über ihren überstandenen Halskrebs vor einigen Jahren, und übt ständige Medienpräsenz wie ungefähr Paris Hilton.

Zurück zum dänischen Boulevard-Titelbild gestern. Foto der tapfer gealterten Frau Bjerrehus, darüber in nicht besonders großer Schrift die Information: «Suzanne Bjerrehus verführte den Sohn ihres Mannes.» Unter dem Foto in ganz großen Buchstaben: «SEX MIT 17-JÄHRIGEM».

So weit, so gut. Wir sind es gewöhnt. Stoisch geradeaus schauend stehen wir ungerührt in der Schlange vor der Kasse, die alberne Zeitung mit dem Blick streifend, aber keiner gerät aus der Fassung.

Doch dann steht ein 8-jähriges Mädchen davor, mit ihrer Mutter, und lässt den Finger über die Zeile «17-JÄHRIGEM» gleiten, zeigt dann auf das Bild der schuldigen Dame: «Kuck mal, Mutti!»

Die Mutter sagt: «Ja, ja, sie sieht doch schon ziemlich alt aus, nicht wahr?»

Das kleine Mädchen murmelt: «Ja, aber ... 17-jährig?» Das dänische Wort «17-årig» bleibt hier ungebeugt und ist leider nicht geschlechtsspezifisch. «Sex med 17-årig» könnte für sich genommen auch «Sex mit einer 17-Jährigen» bedeuten. Vermutlich trägt der etwas nuschelige Charakter der einheimischen Sprache seinen Teil zur Verwirrung der jungen Leserin bei.

«Nun», sagt die Mama, während sie zu der anderen Kasse rübergehen, die gerade aufgemacht hat: «... und was steht da noch geschrieben? Was steht darüber?»

Das kleine Mädchen druckst herum: «Kann ich nicht sagen.»

«Nein? Wieso nicht?»

Kleines Mädchen: «Man wagt es nicht.» Schaut mit leiser Verzweiflung zu uns hoch. Das ist sehr witzig, denn an diesem Punkt werden alle Umstehenden doch ein bisschen rot im Gesicht.

Wir sind überführt. Denn jede Bevölkerung kriegt doch irgendwie die Presse, die sie verdient, oder? Kann man den Inhalt überhaupt aussprechen? Nein. Warum nicht? «Man tør ikke.» Man wagt es nicht.

Zickige, zackige, zeckenhafte Zocker-Zuckungen

16. September 2009: Meine Zeit ist begrenzt, aber ein paar Fundstücke sollten erwähnt werden: Ich stieß gerade auf ein Internet-Nachrichtenmagazin namens «Hintergrund», das sich durch sachliche Untermauerung von Tatsachen hervortut, die andere aus Zeitmangel oder Unwissenheit nur polemisch behandeln oder aus eingefleischtem Interesse tunlichst verschweigen. Da wäre zum Beispiel der Artikel «Die geplatzte Bombe: Bin Laden hat bis zum 11. September für die USA gearbeitet!», der wichtige Informationen aus einem Interview mit der ehemaligen FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds enthält. (Zum Thema World Trade Center siehe auch die deutschsprachige Faktensammlung in Buchgröße,  Die Zerstörung des World Trade Center und der sogenannte Krieg gegen den Terrorismus. Zur Bestätigung des Verdachts siehe außerdem den sehr brisanten Bericht in der Baltischen Rundschau vom 21.4.2009, Dänemark: Wissenschaftler entdecken Sprengstoff im Staub des World Trade Center, oder auch hier. Es handelt sich dabei um eine mit Nanotechnologie aufgepeppte High-Tech-Variante von Super-Thermit, gewiss nicht das typische Material, an das Kalaschnikow-Wedler mit Teppichmessern herankommen könnten. Es bleibt also dabei: Die symbolträchtigen Hochhäuser wurden professionell gesprengt. Was für ein sagenhafter Zirkus! Einen ewigen Krieg gegen wüstenbewohnende Sündenbock-Hinterwäldler in Asien zu führen ist sicher nicht die geeignete Problemlösung.)

Nochmal zurück zu "hintergrund.de": Gleichfalls interessant ist hier die gescheite Analyse zum «TV-Duell Merkel-Steinmeier», wo auch nach meiner Einschätzung alles Wesentliche auf dieser Welt total unter den Teppich gekehrt wurde. So was gibt's doch gar nicht! Warum erläutern DIESE deutschen Führerleutchen uns nicht mal in aller Sachlichkeit, wie das Super-Thermit im Staub des WTC zu erklären ist und welche Schlüsse daraus für die «Rechtfertigung» des endlosen Terrorkrieges gegen arme Völker zu ziehen wären? Man muss sich nicht wundern, wenn die Linke jetzt weit nach vorn prescht, denn abgesehen vom üblichen sozialistischen Schwachsinn hat sie ja in zwei Punkten ganz recht: Erstens Schluss mit dem Krieg, und zweitens: Wenn wir derart viel Geld aus dem blauen Nichts heraus «erfinden» können, das man den Banken in den Rachen schmeißt, dann müsste es doch möglich sein, genauso große Phantasiebeträge aus Papier und Elektronik herbeizuzaubern, um sie den Bedürftigen zu geben. Diese Logik spricht natürlich das verkorkste linke Gerechtigkeitsempfinden an und wirkt überzeugend. Die Sache hat aber einen Haken: Wo nichts produziert wird, gibt es nachher auch nichts zu kaufen, denn es wurde nichts hergestellt. Aber wenn man sich darauf konzentrieren würde, vor allem arbeitende, produzierende Menschen gebührend zu belohnen und keinen einzigen Nichtsnutz profitieren zu lassen (weder die kapitalistischen Absahner noch die notorischen Langzeitlethargiker), dann hätte die Kreditvergabe einen Sinn und es würde wieder vorwärtsgehen. Stattdessen ist der deutsche Militarismus in Form von Bodentruppen-Einsätzen und gigantischen Rüstungsverkäufen erschreckend gut in Fahrt gekommen; das bedeutet, dass nicht nur für Faulpelze und Absahner, sondern auch für die schiere Zerstörung mengenweise Geld vorhanden ist und die Absurdität sinkender Löhne bei steigenden Preisen nicht nur durch Zecken und Zocker, sondern auch durch das hemmungslose Böse zu erklären ist, worüber jedoch Frau Merkel und Herr Steinmeier kein Wort verlieren; also heißen sie die herrschenden Zustände offenbar gut.

Zecken von unten und Zocker von oben

Du, der Du noch an die Arbeit glaubtest, an ehrliches Tagewerk,

Der im eigenen Schweiße sein Brot redlich und stetig erwarb;

Du, der zur Jugendzeit fleißig studierte und selten geruht hat,

Brachtest die Groschen zur Bank – wo Dein Vermögen verdarb.

Doch jene Verruchten in fliegenden, siegenden Rockschößen dort,

Die trumpften jederzeit auf, ließen sich fürstlich belohnen,

Fickten uns alle durch und saugten uns Doofmänner aus,

Und als sie dann alles verzockt, schröpften sie Vater Staat. 

Der aber wendet sich um und versorgt nun als großer Idiot

Aus Deiner Tasche nicht nur die üblichen kleinen Versager,

Sondern auch Großmannsvampire und scheiternde Banken,

Die Geldvernichter, das elende Pack, die antisozialen Kranken.

Sie privatisieren Gewinne und sozialisieren Verluste

Und schämen sich nicht ihrer Gier – Schuld aber geben sie Dir.

Das trifft indes nicht nur auf zockende, hurende Haifische zu,

Sondern auch auf chronische Bettler. Der Dumme bist Du.

Wer sich nicht lumpen lässt, geht bald in Lumpen,
Dieweil sie ihn alle um Geld anpumpen.
Der Staat wird bald äußerst lumpig sein,
Ein Lumpensammler im Lumpenverein.

Nützt alles nix, Leute, ihr müsst was tun
Und nicht auf euren Lorbeeren ruhn.
Hört endlich auf zu spekulieren
Und tut mal ordentlich was produzieren.

Sonst kauft euch bald der gewitzte Chinese,
Der fleißige Inder und Bangalese,
Steckt euch in die Tasche wie Pappfiguren
Und dann müsst ihr fremden Herren spuren.

Keinen Pfennig mehr für die Handaufhalter!
Schickt sie zum Konkursverwalter!
Für leere Taschen nur Spott und Hohn,
Für gute Arbeit guten Lohn!

14. September 2009: Nur mal kurz in die süffige Süße der Sylphen hineingebloggt, die mich mit neckischen Kussmäulchen umschweben und zarte, schimmernde Glieder vorführen, sich aber zum Glück nie erhaschen lassen, sondern nur Wunderkerzen der wonnigen Zufriedenheit aufblühen lassen:

Hinter dem scheinbaren Grau des Alltags vermute ich grundsätzlich schillernde Farben, und hinter den schillernden Farben lockt und leuchtet ein mildes, warmes Licht des heiteren Seins; mild und warm wie die guten alten Glühbirnen, ganz im Gegensatz zum grellen Weiß der faschistischen Zwangsbirnen mit ihrem schädlichen Blaulichtanteil und hochgiftigen Quecksilber.

Wo war ich gerade? Die Neo-Technik kostet uns noch den letzten Nerv, aber das wollte ich nicht sagen. Nein. Hinter dem Hintern des hochvergeistigten Hinterns also, nein hinter der Außenschicht der Innenschicht der Außenschicht spüre ich das warme, goldene Licht des Seins, das verhundertfachte Kerzenlicht des Weihnachtsfestes, das Versprechen des Himmels, das Flüstern der Engel.

Liegt es nun am Portwein, oder mutet es mich aus guten Gründen so an, als ob jenseits des Innenlebens des warmen und gütigen Lichts, des vollkommenen Erbarmens ohne Überheblichkeit, in einem Innenjubel der Innerlichkeit, der aus sich heraus wieder hervorgeht und sich zu köstlichen neuen Räumen weitet – dass dort in einer dem Zentrum der Zentren entsprungenen, neu expandierenden Raumhaftigkeit eine Majestät aufscheint, die reine Herrlichkeit und Wonne ist, und die uns heimführt in die himmlischste Entbildlichung und vollauf vergeistigte und dann wieder mit unendlich vielen Blumen und Streicheleinheiten angefüllte Herrlichkeit Gottes ... und seiner Liebreichen Unendlichen Maja? Ich glaube doch, es mutet mich aus guten Gründen an, und eben diese Herrlichkeit liegt jenseits all der Täuschungen und Vortäuschungen, jenseits der Reichweite aller Hassprediger und Strafprediger und Bußprediger, die nur aus der Enge und Kleinheit ihres eigenen Herzens einen bösen Gott heraufbeschwören, oder einen Gott des Leidens oder des Blutvergießens ...

O doch, o ja, hinter all den Sternen und über den Firmamenten und jenseits der Innerlichkeit der äußersten Innerlichkeit müssen spirituelle Herrlichkeiten aufblühen, die wirklich den Namen des Höchsten und Unaussprechlichen verdienen. Da allein wohnt das Urbild aller Liebe und Wonne. Machen Sie sich also nicht allzu viele Sorgen über das Gezanke zwischen Gläubigen und Ungläubigen, Ungläubigen und Ungläubigen, oder Gläubigen und Gläubigen. Alle wunderbare Süße der wirklichen Wahrheit ist immer noch da und spielt eine weitaus schönere Musik als all die Verführer und Gedankenpolizisten, die jemals versuchten, Sie zu irgendeinem Glauben oder Unglauben zu zwingen.

Und nein, ich rutsche nicht wie Hölderlin in den Wahn ab, ich purzele nicht wie Nietzsche in die nutzlose Sündhaftigkeit der Gottesleugnung und des Wahnsinns davon, ich umarme zurzeit keine Bäume und knie vor keinerlei Götzen. Ein Stuhl ist ein Stuhl und ein Lineal ist ein Lineal, sonst gar nichts. Aber die Träume, aber das Jenseits, aber die himmlischen Höhen ... wunderschön seiend und minniglich erblühend im Traum eines geträumten Träumers, der von mir träumt, wie ich ihn erträume, heilig durch das Seelenreich schwebend wie nur in namenlosen frühesten Kindheitsvisionen. Darum macht euch keine Sorgen, Leute, und nehmt es lieber alles nicht zu ernst!

 

Selbstherrlich sind die Spaltpilze

Selbstherrlichkeit ist ein schlimmes Wort:
Man treibt damit ruchlose Spaltpilze fort,
Die sich anmaßen, mächtig zu sein,
Aber Gefahr laufen, trächtig zu sein
Mit schierer Zersetzung und Völkermord.

Selbstherrlich sind die Besserwisser,
Die unbekümmerten Denkmalsbepisser,
Die als besessene Querulanten
Schon längst den Bogen überspannten
Im Klub der Schwarze-Fahnen-Hisser.

Selbstherrlich sind die Machwerks-Macher,
Die Ständig-auf-Kosten-der-Anderen-Lacher,
Die grübelsuppenbegrübelnden Grübler,
Die ultrasauren Kritikverübler,
Die Dosenfurzer und Hosenkracher.

Selbstherrlich sind die Klassifizierer,
Die Heilkunde heuchelnden Injizierer,
Konfliktorientierte Typenbenenner
Und gut gepolsterte Kassenkenner,
Die Vollgesaugten am Hals der Verlierer.

Selbstherrlich sind die großen Despoten:
Sie spalten auch gern die Schar der Idioten,
Denn spalte und herrsche, das hat man gelernt
Im Wucherkontor, das die Skrupel entfernt,
An Kaderschulen von Braunen und Roten.

Selbstherrlich sind die Traktätchenschmierer,
Die ruhe- und rastlosen Abseitsverführer,
Die sogar Sekten noch spalten müssen,
Anstatt sich den eigenen Hintern zu küssen
Als steinerne Kathedralenverzierer.

Selbstherrlich sind auch die Spaltpilzvernichter,
Die sturen Aufs-eigene-Denken-Verzichter,
Die Glaubenshüter der ganzen Nation,
Die Hexenverbrenner der Inquisition,
Die Fegefeuer- und Höllen-Erdichter.

Selbstherrlich grüßen uns Götzen von oben,
Die wir nur zögerlich preisen und loben!
Die Schafe wurden auf Wölfe vereidigt,
Die himmlische Liebe wurde beleidigt
Und kleinliche Rachsucht zum Vorbild erhoben.

Denn selbstherrlich sind die Schwerenöter,
Die schaurig erleuchteten Seelenkneter,
Die Terrorkriegs-Gottheiten listig erfanden,
Damit wir in Spaltpilzproblemen versanden:
Als Sklaven der gottlosen Totentöter.

Eckehard Junge, 27. August 2009

Vollkommene Barmherzigkeit ohne Überheblichkeit,
Herrlichkeit und Weiblichkeit ohne Aufdringlichkeit,
Leuchtende Himmlische Majestät,
Innige Liebe von früh bis spät,
Öffnen ganz leise die schauende Seele so weit.

HAARP-Sendestation in Alaska

«Wassen los, eh?»

22. August 2009: Die globalen Veränderungen, untermalt mit elektronischer Bombardierung durch Psychotronik und andere unterschwellige dauerwellige Nervtöter (siehe z.B. das Diskussionsforum über Mikrowellenwaffen-Verbrechen), geschehen nun rapide und in kolossaler Größenordnung. Beispielsweise zeigen Bilder aus aller Welt Die endgültige Perversion der Frau, nämlich ihre Degradierung zur Soldatin (mehr dazu siehe weiter unten hier im Blog, unter der grünen Titelzeile «Die endgültige Perversion der Frau», nebst einer pazifistischen Grundsatzerklärung).

Unterdessen greift sich der psychiatrisch-pharmazeutische Komplex eine immer größere Anzahl von Pillenopfern wirklich von der Wiege bis zur Bahre (genau das ist die jetzige Tendenz des furchterregenden Psychopharmaka-Booms, mit blöden Entschuldigungen wegen ADHS und einem immer länger werdenden Katalog fiktiver psychischer Störungen). In den USA sieht's in dieser Hinsicht ganz besonders schlimm aus. Dass die Amis das immer noch nicht spitz gekriegt haben und dass die Democrats schon seit Clintons Zeiten völlig blauäugig und ahnungslos für diesen psychopharmazeutischen Schwachsinn die Kassen öffnen und sich dabei auch noch als Gutmenschen auf die Brust klopfen, kann nur begriffen werden, wenn man sich überlegt, dass die Democrats natürlich einen Sponsor für ihre Wahlkämpfe brauchen, und wer bietet sich ihnen da am ehesten an, wenn nicht die Pharmaindustrie, und die hat am Ende das Sagen und beruft sich ihrerseits auf die pseudoiatrischen Herren und Herrinnen mit dem großen P am Hut. Schlangenöl!!!

Die Bevölkerung greift u.a. deshalb vermehrt zu den Sedativa, Antidepressiva, Neuroleptika etc. (oder zum Bier), weil aufgrund der allgemeinen und teilweise sehr gezielten Elektronikbehämmerung die Atmosphäre unerträglich wackelt und weil die «Nahrung» allmählich ihrer «Lebens»-Mittel-Gehalte weitgehend beraubt worden ist, besonders wohl im «LAND OF THE FREE» (USA), weil sie dort aus ihrer undifferenzierten, marktvergötternden Idealismus-Illusion nicht herauskommen und obendrein die Verhunzung des Genmaterials gewissenlos vorantreiben lassen. Aber auch in Deutschland könnte der Aufschrei wegen so vieler, vieler Dinge viel, viel lauter sein. Wir müssten quasi von morgens bis abends schreien, ja sogar ohrenbetäubend kreischen, wenn wir uns beleidigungs- und mißstandsgemäß äußern wollten. Kruzitürken noch amal!

Macht die Wissenschaft Fortschritte? Na klar, und während die Jahrzehnte verstreichen, werden mithilfe gigantischer Geldspritzen natürlich vor allem die Überwachungs- und Kontrolltechnologien weiterentwickelt. Sogar die Erstellung eines kompletten individuellen Human-Genoms (d.h. des gesamten spezifischen Genoms einer Einzelperson) kostet mit einer unlängst bekanntgegebenen technischen Neuerung nur noch 50.000,- Dollar und ist somit erschreckend leicht erschwinglich geworden, jedenfalls für Staaten und Geheimdienste, die frisch gedruckte oder frisch im Computer erfundene Milliardenbeträge verprassen dürfen, um auf Kosten der arbeitenden Menschen die Inflation auf die Spitze zu treiben. Die Genomkenntnisse können dann  langfristig wiederum den irrsinnigsten Kontroll-, Eugenik- und Überwachungszwecken dienen; kurzfristig lassen sich die Proteste überdies mit Mikrowellenwaffen ersticken, kurz- und mittelfristig kann die Lebhaftigkeit der Bevölkerung durch Psychopharmaka unterdrückt werden, und insgesamt braucht die irdische Population nur noch mit irgendeiner Chiptechnik oder nanotechnischen Neuerung geimpft oder implantiert zu werden, schon flutscht der ganze Laden, auf Knopfdruck und per Fernbedienung, wie ein gut geölter, güllespritzender Saustall in Richtung Abgrund, ohne dass die Zombies und die Lemminge sich jemals umwenden und ihre Peiniger oder auch nur die Folter- und Verblödungsmethoden identifizieren. Wer soll da noch durchsteigen, wenn es wirklich so ist? Heh?

ZERSTÖRUNG DER SOMMERFREUDEN

Ominöse Beschallungsanlage am Strand

23. August 2009, Kopenhagen, Lagunenanlage auf Amager: Immer ein wunderschöner Ort fürs Sonnenbaden, Spazierengehen oder (in meinem Falle) Radfahren auf Strandpromenade und auf Schlängelwegen durch die Dünen, ruhig, entspannend, weiträumig und heiter. Ja, und heute, am Sonntag, den 23. August 2009 hatten wir das absolut ideale Wetter; zwar kein Badewetter, dieweil das Wasser in diesem Sommer zu kühl blieb, aber es waren doch Tausende und Abertausende am Strand und genossen den herrlich blauen Himmel, die weißen Wölkchen, das muntere blaue Meer, den Sand, den lauen Wind und die sanfte Wärme. Genossen oder hätten genossen? HÄTTEN genossen, wenn nicht im Zentrum des frohseinwollenden Getümmels der Menschenmassen, der Lemmingmassen, der kollektiven Opfer einer unglaublichen, fortschreitenden Schweinerei, ein lastwagengroßes schwarzes Objekt aufgestellt worden wäre, eine mit flatternden finsteren Planen zugedeckte leere Bühne mit gigantischen Lautsprechern, die nicht etwa Musik brachten, nicht einmal schlechte Musik, nicht einmal üble und widerwärtige Musik, NEIN – das einzige, was diese Lautsprecher taten, war WUMM-WUMM-WUMM zu machen, in tiefem Bass so ungefähr alle null-komma-acht Sekunden WUMM, mit einem rhythmischen Stoßen und Zerren, unausweichlichen, unaufhörlichen Stoßen und Zerren, qualvollen Stampfen und Saugen an sämtlichen anwesenden Nervenkostümen, fühlbar bis ins Mark, die Zellen und Fasern zerrüttend, unverschämt, geisttötend, wahnsinnig und roh. Etwa hundert Meter weiter stand eine kleinere Anlage, die zwar übertönt wurde, die aber angestrengt, als ob sie sich für den Großen Bruder entschuldigen müsste, eine schlechte Gesangsstimme kreischen ließ, so als ob man sagen wollte: Es wird an diesem Strand eben doch Musik gemacht. 

Nicht so die gigantische Hauptanlage, die Folteranlage, die Quelle der Grausamkeiten. Die brachte definitiv keine Musik, sondern nur Wumm. Keine Melodie, keine Gesangsstimme, keine Variation, kein Schlagzeugspiel, keine Zwischentöne, keine Zwischenrhythmen, keine Hoffnung, keine Farbe, keine Heiterkeit. WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM ... mich packte schon leise die Angst, ich entfernte mich wieder, so gut ich konnte, und noch einen Kilometer weit durch die Dünen und über die Strände hörte und spürte ich das endlose, absolut monotone, freudlose, grausame, von völlig gefühlskalten Totentötern errichtete WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM.

Man fragt sich, warum es keinen Aufschrei gibt, keinen Gegenangriff der gefolterten Massen, keinen wütenden Mob, der den Stecker rauszieht, wenn sich so am hellichten Tag, vielleicht am schönsten Tag des Jahres, das unmaskierte Böse präsentiert. Der Einzelne fühlt sich jedenfalls machtlos. Was soll er tun? Ich hätte mich nach meiner Einschätzung unmöglich näher als auf fünfzig Meter an diese leere Donner-Bühne heranbegeben können, ohne gesundheitlichen Schaden zu nehmen. Hunderte von anderen Bürgern, meist natürlich jüngere, schienen unbeschadet und ungerührt an diesem Monstrum vorbeizugehen, das ihnen die Knochen erzittern ließ, die Ohren beschädigte, die Gedanken zersplitterte. Aber die wehrten sich ja nicht. Käme man als Gegner solcher Grausamkeiten wirklich bis an den schwarzen Kasten heran, was sollte man tun? Sollte man brüllen, ohne gehört zu werden? Nach dem Verantwortlichen schreien? Mit Fäusten auf ihn losgehen, falls er so doof ist, sich länger als eine Minute in der Nähe seines eigenen rabenschwarzen Dröhnwerkes aufzuhalten? Mitnichten.

Rational gesehen, welche Möglichkeiten bleiben uns? Sollen wir uns bei den Ordnungshütern beschweren? Ich will Ihnen sagen, was für Ordnungshüter da herumspazierten: Zwei sehr große, sehr dicke, muskelstrotzende, vollkommen schwarz gekleidete, bullige Männer mit der bedrohlichen Aufschrift «Security», die habe ich in der Nähe des großen Beschallungsmonsters gesehen. Das waren die Ordnungskräfte. Es war nicht die Sorte Menschen, die man vor zwölf oder fünfzehn Jahren hier in Dänemark jemals erwartet oder an einem friedlichen Strand jemals gesehen hätte. Solche Typen hat es hier nie gegeben (na, in einer Rockerbande vielleicht). Jetzt sind sie Ordnungshüter.

Es bleibt noch die Möglichkeit, sich bei den Behörden zu verzetteln, die jedoch auf einen solchen Fall mit der üblichen bürokratischen Schläfrigkeit reagieren würden. Denn: was haben sie genehmigt? Eine Musikanlage an einem öffentlichen Ort, einem Strand, am Sonntag, wie ja auch sonst oft Musik zur Erheiterung der Menschen in Parkanlagen etc. genehmigt wird. Was dann präzise GESPIELT wird, überlässt man den Veranstaltern. Da kommt kein Beamter zur Kontrolle, um den guten Geschmack oder die Ohren und das Gewebe der Mitmenschen zu schützen und ab einem gewissen Punkt zu sagen: Jetzt reicht's aber! Nämlich an dem Punkt, wo der gesunde Menschenverstand die Grenze gesetzt hätte. Man sage jetzt nicht, der Opa ist bloß intolerant gegen Popmusik, denn das war keine Popmusik. Es war keine Musik, sondern ausschließlich Beschallung. Ich höre mit Genuss so ziemlich alles, von Transvision Vamp, Deep Purple und Nina Hagen über Gasolin und Garbage bis hin zu Concrete Blonde und Rasputina, aber ich habe keinerlei Verständnis für knochenmarkfressendes, totentötendes, ausschließlich und buchstäblich auf WUMM reduziertes WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM WUMM mal 666.666.

Jedenfalls war dies die ungehinderte Zerstörung eines der schönsten Tage des Jahres an einem der schönsten Orte der Stadt, wo sich Tausende von Menschen versammelten. Der Wahnsinn regiert, und der Wahnsinn hat Methode.

Und wenn die Menschen sogar da in großer Menge hinströmen, was lassen sie sich dann alles gefallen, wenn es unterhalb oder oberhalb der Hörschwelle liegt? Wenn es nicht sichtbar und nicht zum Anfassen ist? Wenn man sie überall, wo sie zuhauf kommen, mit einer anderen, noch viel, viel hinterlistigeren Art von Wellen bombardiert? Hm? Wird es dann einen Aufruhr geben? Wohl kaum, denn falls jemand ein solches System in Kraft setzt, wird das System selbst auch alle Mittel enthalten, um Apathie, Traurigkeit oder andere «friedliche» Emotionen zu verbreiten.

UND DENNOCH DIE SCHÖNHEIT DER WELT

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich nach diesem etwas finsteren Auftakt meines großen Fahrradausflugs einen sehr schönen Nachmittag hatte, mit seelenbefreiender Beschaulichkeit an einem romantischen Teich hinter der Schrebergartenanlage im Norden Amagers, weiter dann durch die alten Marine-Anlagen, die nun weitgehend für friedliche Zwecke umfunktioniert und enorm verschönert worden sind, im strahlenden Sonnenschein an der Südseite des Hafens entlang, wo das mutige und kolossale, aber stets eindrucksvolle neue Opernhaus steht, mit Blick über den Hafen zum Schloss Amalienborg, hinter dem aus dieser Perspektive die Kuppel der Marmorkirche aufragt, dann über die Brücke zur anderen Seite des Hafens, und dort weit hinauf an all den neuen Terrassencafés vorüber, all den Schiffen, all den Herrlichkeiten, die wie eine Perlenreihe auch weite Teile meines Lebens verknüpfen; schließlich auch an der Meerjungfrau vorüber, wo in der fröhlichen Menschenschar fast jede Sprache der Erde erklingt, gleich gegenüber der weißgoldenen königlichen Yacht; und als äußersten Vorstoß bis ans Ende des Langeliniekais, von dem gerade ein gigantisches Kreuzfahrtschiff ablegte:

Man hat ja als Einwohner einer Hafenstadt schon viel gesehen, aber dieser Koloss übertraf alles Bisherige: JEWEL OF THE SEAS heißt der atemberaubende Gigant, das «Juwel der Meere». Ich zählte zwölf Decks oberhalb der Wasserlinie, sodass mitsamt Aufbauten eine Höhe von mindestens 30 Metern erreicht wurde, bei einer Länge von, wie ich gerade nachgelesen habe, 293 Metern. Man fragt sich, was für einen Tiefgang dieses Ding wohl haben muss und wie es überhaupt zurechtkommt. Es musste ganz, ganz langsam und vorsichtig seitwärts ablegen, rückwärts aus dem engeren Becken heraus, um dann im Laufe einer halben Stunde zu wenden und die Nase (den Bug) nach vorn zu kriegen, um hinaus auf die hohe See zu fahren. Ja, und wenn dieser Gigant seine Stimme erdröhnen lässt, dann zuckt man beim ersten Ton vielleicht auch zusammen, aber dann weiß man, dass hier in strahlender Sonne ein gütiger und froher Riese seine große Fahrt antritt und ruhig dreimal ohrenbetäubend DRÖÖÖÖÖÖÖÖHHHNNNNNNNNNNN sagen darf, denn das ist die Freude schlechthin.

Hingegen aber dieses da, ein blutrünstig-zopfiges Seelengemetzel:

Lemminge, Lemminge, Lemminge ... närrische, todgeweihte Lemminge ...

12. August 2009: Wieso ich mich gelegentlich über «Lemminge» beschwere??!! Da sollte ich wohl wieder einmal etwas Albernes sagen, weil es so unerträglich trivial und so höllisch-materialistisch trostlos, so kissinger-triefäugig, so obamatrix-listig und so verdammt offensichtlich ist:

Weltregierungs-Verschwörung in einer Nußschale

Die Menschheit wird in globale Schulden-Knechtschaft hineingetrieben, bis eine zentrale Weltregierung dabei herauskommt. Dieser Vorgang geschieht Schritt für Schritt, fast unmerklich erst, indem bewusst eine Krise erzeugt wird und dann der nächste kleine Schritt vorgelegt wird, der die Lösung für das Problem der Krise oder einfach eine vollendete Tatsache ist. Jeder dieser kleinen Schritte knabbert ein weiteres Stück von der nationalen Souveränität ab. Der theatralisch inszenierte 911-Vorfall mit professionell gesprengten Hochhäusern und qualmendem torpediertem Verteidigungsministerium trug dazu bei, einen globalen Polizeistaat heraufzubeschwören, weil er die Lösung für den «Terrorismus» sei – der ebenfalls ein künstlich erzeugtes Produkt ist. So soll der Mechanismus scheinbarer Unvermeidlichkeit einer Weltregierung konstruiert werden. «Eine Weltregierung könnte man nur durch Gewalt aufrechterhalten», wie Bertrand Russell einst treffend sagte. Die neueste Finanzkrise ist darauf angelegt, systematisch ein zentrales Welt-Banksystem aufzubauen, als Lösungsvorschlag für «schlechte Kredite» - die wiederum ein künstlich erzeugtes Produkt sind. Die Kontrolle über ein solches Welt-Bankensystem und Welt-Währungssystem übernähme ein globales Bankenkartell, das durch internationales Recht abgesichert würde. «Geben Sie mir die Kontrolle über die Geldversorgung einer Nation, und dann kümmert es mich nicht, wer ihre Gesetze macht», wie ein richtiger Rothschild oder Rockefeller sich ausdrücken würde. (Gegründet sind diese erstaunlichen Angaben auf mein abgeschmacktes langjähriges Allgemeinwissen und eine aktuelle Anregung durch >> Monetary Reform Bibliography)

Es muss auch dazugesagt werden, dass eine so blödsinnige, banale Milchmädchenrechnung nicht aufgehen wird, weil die Völker der Welt sich nicht hundertprozentig verarschen lassen. Und Sie und ich schon gar nicht. Die Souveränität der einzelnen Staaten ließe sich jederzeit wieder stärken, wenn du es so willst. Das eigene Geld ließe sich jederzeit wieder einführen, wenn du es so willst. Ich sage das im Tenor des John-Lennon-Zitats «War is over, if you want it.» Wenn du es so willst. 

Unterdessen habe ich eine interessante Website bemerkt, die auch in deutscher Sprache die «Geheimnisse» hinter dem Einsturz des World Trade Center im September 2001 lüftet: Die Zerstörung des World Trade Center und der sogenannte Krieg gegen den Terrorismus. Das ist sehr nett, denn jetzt muss ich mich mit diesem perfiden Thema nicht noch einmal während vieler wertvoller Sonnenschein-Stunden selbst herumquälen, sondern kann auf meine alten Tage gemütlich durch die Landschaft radeln. Im Übrigen gibt es dazu bereits die DVD von Jimmy Walter zum 11. September 2001 und den wahren Hintergründen der Anschläge auf das WTC und das Pentagon: Die Beweise auf den Tisch! Untersuchungen zum 11. September 2001 (Übersetzung: Eckehard Junge). Text auch erhältlich als deutsche Abschrift oder englische Originalabschrift. Die DVD selbst ist ein 160 Minuten langer, starker Dokumentarfilm.

 

Paulus-Ikone

Lust und Gesetz

24.7.2009: Was mir beim Lesen verschollener Schriften des Urchristentums und des Alten Testaments VOR ALLEM auffällt, ist Problem Nummer eins, Thema Nummer eins, Stachel im Fleisch Nummer eins: es ist der Sex, der Sex, und nochmals der Sex. Wenn bei den alten Juden mit grausamster Todesstrafe am laufenden Band der Sex bekämpft werden musste, sei es nun vorehelich, außerehelich, nachehelich oder bordellmäßig oder mit Schafen oder Kälbern oder gleichgeschlechtlich oder was auch immer, dann hatte sich der Mensch auf einen endlosen, hoffnungslosen Kampf und Zwiespalt eingelassen, und all diese schrecklichen, schrecklichen Strafen aus dem Alten Testament sowie all die endlosen Abhandlungen der nachchristlichen Autoren, die ihre Predigten zu mindestens siebzig Prozent mit dem Thema «Abkehr vom Fleische» als wichtigstem konkreten Weg zur Erlösung anfüllen, legen doch nur ein überaus garstiges Zeugnis ab, ein Zeugnis der unbezwingbaren Hartnäckigkeit des Geschlechtstriebs mit all seiner «schmutzigen Lust» und all seinen unmittelbaren sinnlichen Verheißungen in einer ansonsten sowieso kaum erträglichen Welt voller Beschwerden und Trübsal und Krankheiten und Sklavenarbeit. Man sieht die Wüstenvölker dasselbe alte Thema immer noch wiederkäuen, mit ihrer theatralischen Verhüllung weiblicher Reize, ihren unterwürfigen Ritualen und ihrer endlosen Demut, weil sie es schlicht und einfach kaum schaffen können, dem GESETZ gerecht zu werden.

Verständlicherweise liefen im Urchristentum dann mancherlei Sekten herum, die ihre jeweilige Jesus-Story oder Erlösungsgeschichte eher als Freibrief für allerlei unmoralische Ausschweifungen auffassen wollten. Ja, sogar Paulus machte zunächst den Fehler, das Gesetz vollends beiseite zu werfen, weil wir nunmehr allein durch den GLAUBEN an die Erlösung durch Jesu Kreuzestod gerechtfertigt und erlöst sein sollten, nicht aber durch unsere «Werke» bzw. Taten; aber kaum war DAS gesagt, musste er sich offenbar umwenden wie Immanuel Kant nach seiner Kritik der reinen Vernunft, denn nun galt es, die MORAL wiederherzustellen ... daher wurde nun das Schwert des Gerechten gezückt und gegen die Fleischlichkeit gewettert, die uns ja überhaupt und sowieso von der Vergeistigung abhält (so ähnlich wie sich Kant durch die menschliche Unvollkommenheit genötigt sah, mit dem Argument der Zweckmäßigkeit einen wohlwollenden Gottesbeweis anzutreten). Tja, so ist das.

Um es auf eine kurze Formel zu bringen: Wenn du den Leuten sagst, sie seien frei, dann rammeln sie drauflos wie die Karnickel; deshalb musst du sie rasch wieder in den Käfig stecken.

Es ist eine Fixierung. Es besagt eigentlich nur: Der Mensch hat da ein Problem. Aber je verzweifelter er dagegen ankämpft, umso schlimmer wird es. Und je lieblicher, natürlicher und zärtlicher sich Menschen in Liebe vereinen, umso schöner wird es; zumindest besteht dann noch Hoffnung.

Na gut. Wir haben unsere eigenen Moralvereine durchgemacht und unsere eigenen Fehler gemacht und eigene Schlüsse gezogen, und ob wir damit viel besser fahren, steht noch zur Diskussion. Das Fleisch ist unzweifelhaft von einer kolossalen Gier befallen, das mag wohl so sein, und wenn wir heutzutage nicht so viele Ablenkungen hätten, kämen wir vielleicht zu ähnlichen Schlüssen wie die Wüstenmänner und die norwegischen Puritaner und die texanischen Fundamentalisten. Irgendwie scheint die WÜSTE oder die EINÖDE ein Problem zu sein, das eine Verschärfung der Triebhaftigkeit und eine Zuspitzung der patriarchalischen Genervtheit wegen des ungezogenen Wurms in der Hose mit sich bringt, der aufgebäumt mit hochrotem Schlangenhaupt das Abstrullen der Saat in eine fruchtbare Furche einfordert. In Gegenden, in denen der Mensch von üppigem Grün und einer reichhaltigen Tierwelt umgeben ist, scheint er sich über die Kontinuität des Lebens weniger Sorgen zu machen und daher auch den Sex weniger ernst zu nehmen.

Dass die Geschlechtlichkeit im Strukturplan des Universums logisch mit dem Tod einhergeht und der Tod logischerweise mit der Geschlechtlichkeit, diese banale Weisheit entging auch den Philosophen des Altertums nicht. Das wollten sie rückgängig machen, indem man sich doch bitte von der Geschlechtlichkeit abwenden möge und dann bitteschön in der Lage sein sollte, der «ursprünglich auch für den Menschen geplanten» Unsterblichkeit teilhaftig zu werden. Adam und Eva hatten's ja leider verbockt. Die Sache ist aber nicht ganz so einfach, denn der Mensch wird auch durch andere Dämonen gefangen gehalten, wozu sogar, wie bereits die Gnostiker wussten, eine Art Totentöter oder Gedächtnislöscher, Gedankenverquirler, Richtergelichter und Einprogrammierer zwischen den Leben gehören, und obendrein nutzen viele Ausbeuter, Psychiater, Machthaber, Generäle, Ritualpriester, Hypnotiseure, Pornografen, Pharmazeuten, Kommunisten und Witzbolde das menschliche Dilemma geschickt zu ihrem eigenen Vorteil.

Rennes-le-Chateau

Auf der Hügelkuppe die Ortschaft Rennes-le-Château im Languedoc, vor dem Hintergrund der Pyrenäen. Anklicken zum Vergrößern. Auskunft über das angebliche Mysterium von Rennes-le-Château erteilt der Artikel Pierre Plantard und seine Merowinger.

Drunten im trüben Urlicht lag die matte Fläche des mütterlichen Wassers, in dem bereits eine unendliche Vielfalt an Fischen, Korallen und Amöben brodelte; doch über allen geschaffenen Dingen schwebte auch schon die schmerzhafte Frage der Sagbarkeit, die uns, seit wir ein Nervenkostüm entwickelten, so manchen lieben Nerv gekostet hat. Darum sei sie nun endlich in den Stand einer göttlichen Begleiterin der Seelen erhoben, die sanfte Fee der Sagbarkeit, die Idee der letztendlichen Sagbarkeit, die Hoffnung auf liebliche Sagbarkeit. 

Hymne an die Sagbarkeit

O Sagbarkeit, du scheues Reh,
Wenn ich dich so im Halbschlaf seh,
Erscheinst du mir als weise Frau
Oder auch als wilde Sau.

Aus deinem Denkmartyrium
Entsteht ein Sammelsyrium
Von wohldosierten Ovationen,
Stoßgebeten und Provokationen.

Du kennst die Schmerzen der Mimosen,
Die Wundheit der Ereignislosen,
Das Schlachtgetümmel der Meinungsmacher,
Die Bosheit der Rülpser und Trauriglacher.

Du würdest gern von Paulus sprechen
Und allerlei schmutzige Lanzen brechen
Für und wider die Onanie,
Den Sektenklamauk und die Schizosophie.

Doch alles das hat seine Grenzen,
Und während wir die Schule schwänzen,
Gehen wir lieber einen heben
Und knutschen uns durchs wahre Leben.

Wir wollen dich trotzdem stets erweitern,
Dich ausprobieren und erheitern,
O blütenreine Sagbarkeit,
Du Hoffnungsengel durch die Zeit.

Denn jedes Zittern deiner Flügel
In des Bewusstseins dunklem Spiegel
Ließ Funken sprühen, die Auslöser waren
Für leuchtende Klarheit in späteren Jahren.

Was hier einer dachte, griff dort jemand auf,
Was hier jemand fühlte, nahm dort seinen Lauf.
Die Enge, die Schranken sind endlich entschwunden,
Denn Sagbarkeit hat uns in Liebe verbunden.

Eckehard Junge

 

Auch Friedrich Schiller hatte bekanntlich seine Probleme mit der Sagbarkeit und musste schon früh Strategien entwickeln, um in Zeiten dräuender Umwälzungen den Kopf auf den Schultern und dennoch so einigermaßen die Wahrheit auf dem Papier zu behalten. «Was er weise verschweigt, zeigt mir den Meister des Stils», wie er sagte. Daher an dieser Stelle beispielhaft 16 Zeilen Schiller, deren Stil nach meinem herangereiften Ermessen fast ebenso zeitlos bleibt wie der Inhalt:

Wilhelm Tell

Wenn rohe Kräfte feindlich sich entzweien, 

Und blinde Wut die Kriegesflamme schürt, 

Wenn sich im Kampfe tobender Parteien 

Die Stimme der Gerechtigkeit verliert, 

Wenn alle Laster schamlos sich befreien, 

Wenn freche Willkür an das Heil'ge rührt, 

Den Anker löst, an dem die Staaten hängen 

– Das ist kein Stoff zu freudigen Gesängen! 

Doch wenn ein Volk, das fromm die Herden weidet, 

Sich selbst genug, nicht fremden Guts begehrt, 

Den Zwang abwirft, den es unwürdig leidet, 

Doch selbst im Zorn die Menschlichkeit noch ehrt, 

Im Glücke selbst, im Siege sich bescheidet 

– Das ist unsterblich und des Liedes wert. 

Und solch ein Bild darf ich Dir freudig zeigen, 

Du kennsts, denn alles Große ist Dein eigen.

– Friedrich Schiller

(Mit diesen Stanzen* begleitete der Verfasser das Exemplar seines Schauspiels «Wilhelm Tell», das er

dem damaligen Kurfürsten Erzkanzler, Freiherrn von Dalberg zusandte. Die erste Stanze bezieht sich auf die damals aktuellen Erfahrungen mit der französischen Revolution, die zweite auf die Befreiung der Schweiz.)

*) Die Stanze ist eine achtzeilige Strophenform mit 11 oder hier teilweise nur 10 Silben pro Verszeile, Reimfolge ab-ab-ab-cc. Der Rhythmus der Stanze ist durch den Jambus bestimmt, einen Versfuß aus jeweils einer kurzen bzw. unbetonten und nachfolgenden langen bzw. betonten Silbe: ta-DAMM, ta-DAMM, ta-DAMM. Ich weiß nicht: Macht so etwas heutzutage noch jemand? Wird es noch irgendwo gelehrt? Spielt es eine Rolle? Die Strenge der Form kann die emotionale und ästhetische Wirkung verstärken, doch wir Heutigen legen wohl größeren Wert auf die präzise oder authentische Aussage. Die ganz große Kunst besteht darin, beides zu einem mühelos scheinenden Gesamtausdruck zu vereinen, aber es steckt sehr viel Arbeit dahinter. 

Wenn Sie das Verständnis Schillers und der Klassik insgesamt vertiefen möchten, wäre das Friedrich-Schiller-Lexikon zu empfehlen (einfach mal anklicken und herumstöbern!). Im gleichen Netz-Umfeld finden Sie auch Schillers Werke und eine Fülle an Hintergrund-Informationen.

Hier sehen wir Nastassja Kinski in jungen Jahren im nordspanischen Pyrenäen-Kloster San Juan de la Peña,

obwohl sie dort vermutlich nie gewesen ist. Pure Bildmontage meinerseits! Willkommen im Reich der Illusion.

Beleidigte Englein

Kannst du das Leiden nicht mehr leiden,
Magst du dich für die Freude entscheiden.
Statt Kreuzeslast strebe nach Effizienz!
Statt Fanatismus nach Ambivalenz!

Opferlämmer, entleidet euch!
Sumpfpuritaner, entkleidet euch!
Sofakartoffeln, entsäuert euch!
Verrottete, erneuert euch!

Du großer, mächtiger Alleskönner,
Wie wurdest du ein solcher Penner?
Die Furzkrankheit wird nicht anerkannt:
Du bist ein leidiger Simulant. 

Wenn du zum Weibe gehst, peitsche dich nicht!
Und wenn du im Saft stehst, kasteie dich nicht!
Denn wer vor Trübsal nicht schlafen kann,
Der bietet sich den Aliens an!

Die lauern schon zwischen Jetzt und Jetzt
Und injizieren zu guter Letzt
Die Lebensangst aufs Neue ein,
Bis alle Englein "Fuck you!" schrein.

Wer hier noch redlich helfen will,
Beschwert sich, denn du hältst nicht still.
Der Hilfsbedürftige spielt verrückt!
Man hat ihn schon zu oft beglückt.

Der Rettungsverein gilt als paranoid,
Sektiererisch, ketzerisch, unsolid,
Verschwörerisch und teufelsfreundlich,
Hypnotisch und verfassungsfeindlich.

Er bietet wohl dennoch die einzige Rettung
Vor einprogrammierter Schicksalsverkettung.
Denn ratlos schluchzen die Schweber dort oben,
Weil wir hier unten die Schöpfung nicht loben.

Doch um sie zu loben, müssen wir handeln,
Die Jammertäler in Gärten verwandeln,
Die Lebenden von ihrer Pein befreien
Und fleißig in Eintracht bestens gedeihen.

Sonst wird hier lustig weiter gespritzt,
Bestrahlt, vergiftet und aufgeschlitzt ...
Der Ursprung des Leidens blieb unbeachtet,
Denn Totentöter sind geistig umnachtet.

Eckehard Junge

Beleidigend ist die Feuerwehr

Gar lästig ist die Feuerwehr,
Rüpelhaft polternd und autoritär!
Privatsphäre findet sie nicht richtig
Und Formalitäten nicht so wichtig.

Die Feuerwehr ist eine Verschwörung
Zu aller Schlafmützen größter Empörung;
Riecht Lunte ohne Unterlass
Und warnt uns vor dem Pulverfass.

Sie lässt uns nicht in Ruhe leiden,
Sondern will für uns entscheiden:
Das Leben habe einen Wert
Und sei nicht völlig sinnentleert.

Sie weckt uns auf zur falschen Zeit
Und raubt uns die Zufriedenheit,
Meint Rauch zu sehen, wo keiner ist,
Ja, spielt sich auf wie Antichrist.

Ständig kommen sie angebimmelt
Und werden dafür auch noch angehimmelt:
Klotzige Uniformenträger,
Ruchlose Schlafzimmertürenzersäger!

Und dennoch brauchen wir diese Betörer,
Die sektenhaft edlen Ruhestörer,
Die Retter aus unserer Scheuklappenwelt,
Die Wachsamen unterm Himmelszelt.

Eckehard Junge

 

  

Oben: Eugène Delacroix (1798-1863), Einzug der Kreuzfahrer in Konstantinopel am 12. April 1204: (Paris, Louvre; 1840) Nicht gerade ein freudiger Empfang für die unbestechlich zustechenden, heldenhaft schlitzenden, demütig mordenden christlichen Horden, die da über ihre eigenen oströmischen Brüder herfielen - wann werden wir es endlich lernen?

Man braucht ja nicht gleich "die andere Backe hinzuhalten", aber so? Nachdem man nicht einmal geprügelt wurde? Nee! Ich finde, die ritterliche Minne sollte uns lieber zu konstruktiven, barmherzigen Taten beflügeln. Und genauso doof und religionsfeindlich sind heutzutage natürlich die Selbstmordbomber auf der "anderen" Seite, aber in diesem Bild sehe ich keine: hier hackten gierige, plündernde Christen auf östlichen Glaubensgenossen herum! (Anklicken zum Vergrößern! Vielleicht hilft's. Auf dass diese "Kreuzfahrer" nie wieder verherrlicht werden! Papst war damals übrigens "Der Unschuldige Dritte", oder auf Latein: Innozenz III.)

12. April 1204: <Französische, deutsche und italienische Kreuzritter des 4. Kreuzzuges dringen in die byzantinische Metropole ein. Auf venezianischen Schiffen waren sie unter Führung des Dogen* Enrico Dandolo ins Marmara-Meer bis vor die Tore Konstantinopels gelangt und hatten nach zehnmonatiger Belagerung über eines der südlichen Stadttore von der Seeseite die als unbezwingbar geltenden Festungsanlagen am Goldenen Horn eingenommen. Fast 900 Jahre hatten sie unzähligen Angriffen von Awaren, Seldschuken, Bulgaren oder Russen standgehalten. Jetzt waren die oströmischen christlichen Schwestern und Brüder 20.000 Soldaten Christi hilflos ausgeliefert. Die Plünderer drangen in alle Häuser ein, raubten was sie vorfanden, brandschatzten ... Seit die Welt besteht, hat es in keiner Stadt solch reiche Beute gegeben. (Das notiert der Kreuzzugsteilnehmer und Kreuzzugschronist Geoffroy de Villehardouin, Marschall der Champagne, am 13. April 1204, dem Tag des Falls von Konstantinopel.) Da entlädt sich die Raubgier und auch die Mordlust einer Soldateska**. Die Stadt war von der Militärführung dann für drei Tage den plündernden Soldaten freigegeben und die haben davon reichlich Gebrauch gemacht. Ganz Westeuropa zeugt noch davon, wie effektiv der Abtransport von Kunstschätzen usw. gewesen ist.> (Quelle: Mittelalter, Anno Domini 1204)

*) Doge: Titel des Staatsoberhaupts in den damaligen Republiken Venedig und Genua. Der Doge Enrico Dandolo (ca. 1110-1205, Doge seit 1192) war bereits ein uralter Mann, als ihm diese "Glanzleistung" zur Festigung der Vormachtstellung Venedigs im östlichen Mittelmeer gelang. "Als fast Hundertjähriger nahm er das Kreuz auf sich und führte den Feldzug gegen Konstantinopel", heißt es bewundernd in der 1905-14 entstandenen Catholic Encyclopedia.

**) Soldateska: disziplinloser, gewalttätiger Soldatenhaufen.

Ein verborgenes Hauptmotiv solcher Mega-Abenteuer, wie auch an vielen anderen Beispielen antiker, mittelalterlicher und moderner Kriegführung aufzuzeigen wäre (und nicht nur bei den bekanntesten Zerstörern Alexander, Innozenz III., Napoleon, Stalin und Hitler), war stets die Vernichtung des «fremden Kulturguts»: der gezielte Versuch, die Traditionen, Aufzeichnungen, religiösen Schriften, Kultstätten und Denkmäler des «Gegners» auszumerzen. Diese äußerst perfiden Angriffe auf Kulturen, Religionen und Philosophien wirken sich durch langfristige Verödung und Entseelung mindestens genauso nachhaltig aus wie die Exzesse, die äußeren Machtgelüsten entspringen. 

Die geilen Kernknaller

«Wir sind die geilen Knaller von CERN
Und haben euch alle zum Fressen gern.
Wir wollten mal sehen, was passiert,
Wenn ganz brutal und ungeniert
Atomkerne aufeinander brettern
Und sich dabei die Quarks zerschmettern.
Aber bitte mit Lichtgeschwindigkeit!
Vielleicht erwischt es euch weit und breit,
Weil schwarze Löcher in wenigen Jahren
Alles verzehren mit Haut und Haaren.
Das wäre dann endlich das Ende der Welt:
Ein prächtiges Schauspiel für euer Geld!»

Am Ende kommt es dann doch nicht so weit,
Denn die Schöpfer von Raum und Zeit
Setzen beständig Pünktchen hinaus,
Mit denen sie bauen am Weltenhaus.
Die Löchermacher sind kleine Geister:
Sie singen nicht im Chor der Meister.

Eckehard Junge

 

Mackenheim-Münster

Die Kathedrale von Mackenheim, auch Riedmünster (Riädmünschter) genannt. Anklicken zum Vergrößern! Nicht Mackenheim an der Sandsturmpostille (siehe unten), sondern Mackenheim im Elsass. (Quelle: Wikipedia im Rahmen der freien GNU-Lizenz, wer auch immer das Gnu sein mag. Eine afrikanische Kuhantilope ist es jedenfalls nicht. Der Fotograf heißt Albärt.) Alemannische Beschreibung: Foto üs em Riädminschter z Mackene. D neogotisch St. Stefan-Kich (St. Etienne) z Mackene. Mer heißt si, wel si fir e Dorf wiä Mackene üssergwehlig groß isch un wäge ihrem Stil s Riädminschter (Riäd heißt d Landschaft um Mackene rum).

Mackenheim an der Sandsturmpostille

17.6.2009: Mal eben durchchecken, inwieweit sich die Parole aufstellen ließe: «Wem das Leid verleidet ist, der brüstet sich nicht als Leidenschrist!» ... Oder ein bisschen hintersinniger: «Belämmerte aller Länder, entleidet euch!» Und natürlich auch, fast entnietzschifiziert: «Wenn du zum Weibe gehst, peitsche dich nicht!» Was ungefähr in die feuchte Kerbe haut: «Opferlämmer, entkleidet euch!» – Es könnte fast endlos so weitergehen: «Sofakartoffeln, entsäuert euch! Verrottete, erneuert euch! Kreuzträger, werdet effizient! Fanatiker, werdet ambivalent!» Und an die Adresse der Langzeittranigen: «Lahmärsche aller Länder, beschleunigt euch!» – Warnend: «Wer nachts vor Ödheit nicht schlafen kann, der bietet sich den Aliens an!» – Dazu noch ein paar folgerichtige, aber alberne Brotkrumen: «Eigenbrötler, organisiert euch! Neonazis, entnazifiziert euch! Marionetten, lernt selber laufen! Pazifisten, geht Zwillen kaufen!»

Jetzt mal im Ernst: Zunächst mit einem Hauch von Rilke, dann aber prottpriesterlich ausufernd zu neuen Gestaden à la Kinski-Verehrer Junge (Kinskivater hat stets fasziniert, Kinskitochter wird deifiziert):

Der Zweig vom Baum der Seelenkraft,
der über die Erde reicht,
hat schon gelitten.
Er wurde mitten im Leiden müd
und wird sich weiteres Leiden verbitten.

Zwar fielen manche tief, die hoch sich reckten,

und krankten manche lang vor ihrer Zeit,

zu Kreuze kriechend vor dem Leid

im angefaulten Lebenssaft.

Doch Blumentöpfe sind nicht zu gewinnen

im Wartezimmer der Leidkultur,

versauernd in Selbstverleugnung pur

mit hochgelobter Leidensmiene

auf leider völlig falscher Schiene,

abhold der schnöden Heiterkeit,

verklärend das verfluchte Leid.

Wem aber kein Lohn ward

für all sein Leiden,

das Rumpeln in den Eingeweiden,

die Reue und das Zähneknirschen,

die Sauergurken und sauren Kirschen,

die Läuse im langen Rauschebart,

die endlosen Kummerprozessionen,

die schamhaft versteckten Erektionen,

das Knien auf Stein und den Wurm im Gebein,

und wer sich immer noch darauf versteift,

dass wahre Weisheit im Leiden reift,

dem ist dann auch nicht mehr zu helfen ... 

Vielleicht dereinst im Kreis der Elfen,

wenn Freude, schöner Götterfunken,

erneut auf unsre Fahnen steht geschrieben,

und heitere Götter uns liebevoll segnen,

dieweil wir uns in Wonne begegnen:

Dann hat die Lebenslust gesiegt,

um die uns kein grauer Leidenspriester,

kein Leidensphilosoph mehr betrügt.

Ick hoffe, Sie ham watt von diesen Fersen, geben rechtzeitig Fersengeld und entwischen für diesmal dem Eiligen Vergraulus aus Schmarrnstuss in Kikerikikien und den misstrauisch mümmelnden Mumpitz-Kaftanen aus Mackenheim an der Sandsturmpostille ... Siehe dazu am besten auch Nelly Furtado's hinreißende Darbietung von Maneater (Live in Kopenhagen). Die Dame hat definitiv nichts mit dem Leiden am Hut, sondern macht fetzig einen drauf. Bravo! Das lob' ich mir in meiner lauschigen Wikinger-Zisterne, in der die letzten kühlen Wassertropfen des wahren Paradieses den wegemüden Wanderer erquicken. 

... und jetzt habe ich fast den Eindruck, Jimi Hendrix ist als Frau wiedergeboren und quält diesmal mit äußerster Kunstfertigkeit den elektrischen Kontrabass: Man sehe und höre Rasputina: Saline, the Salt Lake Queen, Live at the Grey Eagle in Asheville, NC. Da offenbart sich der Sinn des Lebens, denn da kreischen so lächerlich und leidvoll-inbrünstig die Saiten, dass es eine reine Lust ist. 

Würde ein Terrorprophet euch einst sagen,
Ihr solltet die Welt in Stücke schlagen - -
Legt ihr die Hände dann brav in den Schoß,
Oder zieht ihr gleich mordend los?

Der Geist der Minne

14.6.2009: Was wir heute kaum in Worte fassen können, Ludwig Uhland auf der Höhe der deutschen Romantik konnte es noch:

«Der Geist der romantischen Liebe (Minne) ist dieser: durch die Bande der Natur und des Charakters an das Weib gezogen, glaubt der Mann in der himmlischen Gestalt seinen Himmel zu finden; des Weibes kindliche Einfalt ist ihm die Kindheit einer höhern Welt. Er legt hinter die schöne Hülle das Ziel von all seinem Sehnen, seine ganze Unendlichkeit. Daher die Anbetung, mit der er vor der Geliebten kniet. Ihr Rosenantlitz erscheint ihm in Verklärung, aus ihren Augen leuchtet ihm der Himmel mächtig hervor. Jedes leise Zeichen der Huld ist ihm Segen aus der Höhe, jede zarte Rede ist ihm Offenbarung. Was daran Schein sei, was Wahrheit, wer will es ergründen? Religion und Minne sind es, für die der Helden Kraft rang und strebte. Religiosität, Minne und Tapferkeit machen den Geist der Ritterwelt aus.»

- Ludwig Uhland [1787-1862], «Über das Romantische», so zitiert in dem Sammelwerk Der deutsche Genius auf Seite 162. Deutsche Buch-Gemeinschaft Berlin, ca. 1926. - Das obige Gemälde «Der Ritterschlag» (The Accolade) stammt von Edmund Blair Leighton [1853-1922].

Kakaplustras Maulkorb-Dekret

17.5.2009: Nun habe ich mich durchgerungen, mitsamt einigen nüchternen Erläuterungen zur Redefreiheit auch die verschrobenen Ratschläge eines sogenannten Teufelsanwalts namens Kakaplustra in meiner Website zu veröffentlichen, wohlgemerkt in satirischer, nicht wortwörtlich zu nehmender Absicht: >> Verbiete deinen Freunden das Maul!  

Sagen oder Nichtsagen, das ist hier die Frage. Aber sprechen wir ruhig alles Sagbare freimütig aus, egal ob wir uns am Hofe Arschlochs des Großen oder in den Katakomben der Pimmelunati befinden, in einem Raumschiff goldgieriger, reptilischer, nichtexistenter Annunaki oder in einer Panzerdivision friedliebender, drauflosballernder Obamanauten: Soll alles erwähnt werden zu seiner Zeit, muss alles durch den Kakao gezogen werden, wie es sich bräunlich oder grünlich gebührt.  Wie rappte schon so richtig das Knopfmännchen in der Comic-Serie  South Park: «Bitte wo??? In den Po!!!» Denn siehe, das ist das Niveau der heutigen Zeit, und um uns wieder hochzuhieven, bedarf es einer unerschütterlichen Frechheit. Der hier im Maulkorb-Link zitierte Teufelsanwalt (Advocatus Diaboli, nebst historischer Begriffserläuterung aus der Katholischen Kirche und modernen Zitaten zum Thema Immunisierungsstrategie) könnte also Teil eines erfreulichen, wenn auch langwierigen Verfahrens sein, mit dem wir nachweisen möchten, dass die Redefreiheit eben doch ein heiliges Gut ist; oder dass gewisse, gelegentlich in Verzweiflung geratende Abweichler vom Mainstream eben doch ehrenwerte Leute sind: manchmal sogar die besten, die man hat. 

Vermeidliches und Unvermeidliches

10.6.2009: Ein kleiner, lakonischer Satz aus einer biochemischen Abhandlung zum Überlebensproblem auf dem Planeten Erde lautet:

«Das Lebensende entsteht durch das Einstellen der ständigen Reparatur.»

Siehe: Die mitochondriale Theorie des Alterns

Man braucht aber nicht riesige Wälzer Biochemie durchzustudieren, um aus diesem Prinzip einen gewissen Vorteil zu ziehen.

Die ständige Reparatur nicht einzustellen wäre ein recht guter Gedanke, sofern man noch eine Weile weitermachen will. Ich meine aber wirklich, man braucht sich mit all den komplizierten Details der Mikrometer-Winzlinge (Mitochondrien, Zitronensäurezyklus etc.) oder gar Nano-Piepmätze fast gar nicht zu befassen. Gesunder Geist heilt den Körper, und wenn der Geist nimmer will oder der Körper trotz aller Mühe nur noch eine Last ist, weil der Abgesang ja sowieso vorprogrammiert ist, dann Kadaver ade und auf zu neuen Anfängen! Ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Wie sagte François Mitterrand so schön, als ihn ein Reporter wegen seiner vorrückenden Erkrankung zu nerven versuchte: Je m'approche de la fin, comme vous. («Ich nähere mich dem Ende, wie Sie.»)

Und im prachtvollen München habe ich einen Alten Kameraden, der die obige Binsenweisheit vom versalzenen Reparaturquark mit folgenden Grundregeln kommentiert:

Ab 1,30 Meter Wassertiefe hat der Soldat selbsttätig mit Schwimmbewegungen zu beginnen.
Bei Sonnenuntergang muss der Soldat mit einsetzender Dunkelheit rechnen.
Am Ende eines Baumes hat der Soldat mit dem Ausbleiben der Äste zu rechnen.

In diesem Sinne steht die Erzielung eines Ergebnisses vermutlich im Zusammenhang mit dem Einsatz der dafür geeigneten Mittel.

Leidende Leser

14.5.1939: (Tagebucheintrag von Ernst Jünger) <Heute, am Sonntagnachmittag, besuchte mich ein dreiundzwanzigjähriger Leser, der als Gefreiter in Braunschweig dient. Wir tranken unter den Buchen zusammen Kaffee und gingen dann ins Moor. Es fällt mir auf, daß jeder, den ich auf diese Weise kennenlerne, mehr oder minder leidet, ohne daß ihm zu helfen ist. Die Zeit hat Ähnlichkeit mit einem bösen Engpaß; die Menschen werden durch ihn hindurchgepreßt. Vor allem habe ich, auch schon rein physiognomisch, den Eindruck, daß sie fast völlig im Bewußtsein leben und viel zu sehr mit den Gedanken an die Lage, in der sie sich befinden, beschäftigt sind. Sie zeigen Symptome von Examensangst; auch sind sie durchaus wach, und es ist seltsam, daß der Wille zum Glück und auch zum Ungebahnten so schwach in ihnen ausgebildet ist. Hier hat man immer das Gefühl, daß man mit Dauerläufern oder, was noch beklemmender, mit Dauerläuferinnen spricht. Wo wohl der Weltgeist heute seine Träumer und Schläfer in Reserve hält?> - Ernst Jünger, Kirchhorst, 14. Mai 1939. Aus: Gärten und Straßen, Ernst Klett Verlag, Seite 26.

Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs hätte ich zwar den Leuten die «Examensangst» nicht verdenken können, denn nicht jeder ist ein so seelenruhiger Haudegen wie Ernst Jünger, aber für so etwas hatte der alte Käfersammler, der selbst braun angehaucht war, natürlich kein Mitgefühl auf Lager. Übrigens enthält diese Charakterisierung einige Aspekte, die auch heute zu bemerken sind. Und ich wüsste zwar, wo Antworten zu finden wären, habe aber das seltsame Gefühl, dass weder die etwaigen Verbraucher noch die eigentlichen Lieferanten solcher Antworten ausgerechnet auf meine Vermittlung scharf sind. Bin ich überhaupt gesellschaftsfähig? Eine so seltsame Zeit ist das, oder vielleicht bin ich bloß ein seltsamer Vogel, der seinerseits fast völlig im Bewusstsein lebt, und der zu exzentrisch ist, um als Fahnenträger, Parteigänger, Missionar oder Werbetrommler tätig zu werden, denn bei einem solchen darf die Kluft zwischen angepriesenem Ideal und real gelebter Privatmeinung nicht allzu groß sein. Wen wundert also die leise Verzweiflung der Sensiblen in solchen Zeiten, wenn Mais, Reis und Soja genetisch manipuliert werden und fast nirgendwo ein Aufschrei zu hören ist. Ich habe nicht einmal Lust, meine Rechnungen zu schreiben ... (sagt Eckehard Junge am 8. Juni 2009)

Schlafende Männer

8.6.2009: ... Und da es gerade so viel Spaß macht, an einem relativ ausgelaugten Tag andere Leute zu zitieren, hier noch eine hübsche Anekdote aus Zeit und Zirkel von Immanuel Kant, unserem berühmten Zwergphilosophen im abgelegenen Königsberg, die den wonnevoll gemächlichen Zustand von anno siebzehnhundertschneeundschneuzig zeigt, nämlich wie eine zeithabende (!) Männerriege es hinkriegen konnte, vollkommen unschuldig den lieben langen Nachmittag «miteinander zu schlafen»:

<Besonders mit dem englischen Kaufmann Green verband ihn [Kant] eine jahrelange Freundschaft, die in täglicher Gewohnheit gepflegt wurde. Im Gartenhaus Greens trafen sich nach dem Essen die Freunde, wobei es sich oft ereignete, dass Kant bei seiner Ankunft Green schlafend vorfand. Der Philosoph setzte sich dann in einen anderen Lehnstuhl neben ihn und folgte ihm in den Schlaf. Ein weiterer Freund, Ruffmann, Bankdirektor in Königsberg, betrat als nächster das Gartenhaus und zögerte nicht, sich ebenfalls dem Schlaf anzuvertrauen. Zu einer bestimmten Zeit erschien endlich Motherby, der Schwager und spätere Geschäftsnachfolger Greens, und weckte die schlafende Gesellschaft, die dann bis zum Abend, etwa bis sieben Uhr, in angeregtem Gespräch zusammenblieb.> (Aus: Immanuel Kant, rowohlts monographien rm 50101, mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Uwe Schultz, S. 52)

Praise the Lord, kann ich da nur sagen. Und kuck mal, sogar der Bankier schlummert mit. Reine Lebensqualität! Denn: Raffsucht, Weltrettertum, Aktienkurse, Notgeilheit, Globalisierung - alles total schnurz! Und zur Hölle mit modernen Militär-Weibern! Wenn die Männer sich auf diese Art zum Hampelmann machen lassen, ist es schlimm genug. Aber nun auch die Frauen?

Die endgültige Perversion der Frau

Bilder aus aller Welt zeigen Die endgültige Perversion der Frau, nämlich ihre Degradierung zur Soldatin. Es ist tragisch, es ist zum Kotzen, aber die Emanzipation ist von hinterlistigen Mächten offenbar als Mittel missbraucht worden, um die typische Geisteskrankheit der Männer jetzt auch den Frauen aufzuhalsen, nämlich das sinnlose Tötendürfen und angeblich ehrenhafte Sichtötenlassen im Namen bescheuerter Weltanschauungen und zum Vorteil geld- und machtgieriger Drahtzieher. 

Darum zur Abwechslung lieber ein dreifaches Hoch auf Joanne Stefani Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady GaGa, weil sie mit ihrem fetzigen Hit-Song Poker Face (hier anhören) echt Spaß macht! Sofern Sie diese turbo-aufgemotzte Boney-M-Masche abkönnen. Oder probieren Sie doch einfach Nelly Furtado mit Maneater, falls Sie auf drahtige Hiphop-Mädchen mit zierlichem Busen in verschwitztem T-Shirt stehen. Wer gut gefrühstückt hat und sich gern anmachen lässt, setzt am besten noch die extrem zickige Live-Version von Maneater obendrauf. Was sagt Opa dazu? «Next lifetime!». Opa sucht die gepflegtere Version auf, nämlich Maneater (Live in Kopenhagen). An lateinamerikanisch gestimmten Firlefanztagen bietet sich auch Nelly Furtado ft. Calle 13, Maneater & No Hay Igual an.

Man bedenke auch, dass in Russland erst die militante und gleichmacherische, sprich trostlose Macht der Sowjets gebrochen werden musste, bevor in Gestalt der Sängerin Klementiya [oder in größerer Musik-Auswahl hier: Клементия] eine Popnudel auf die Bühne trat, die auch nur einer amerikanischen Madonna halbwegs das Wasser reichen kann; von der nahezu überirdisch machtvollen Qualität einer Tina Turner oder Beyoncé ganz zu schweigen. Wer sich hingegen an weiteren Uniform-Weibern aufgeilen will, der versuche es bei Sexy Female Army Soldiers. Die israelischen Ballerfrauen sind vermutlich die hinreißendsten, auch ohne die verdammte Uniform. Trotzdem, zum Teufel mit dem Militär!

Nun, verehrter Leser, ich glaube bald, Sie finden meine Kämpfe zuweilen etwas albern. Es stimmt schon, dass ich in letzter Zeit heftig draufhaue, aber nach meinem Gefühl besteht aller Anlass dazu.

Wegen der Uniform an sich habe ich kein Problem, auch kein ästhetisches, außer ich muss die Uniform selber tragen, dann verlangt sie meines Erachtens zu viel ständige Aufmerksamkeit auf Äußerlichkeiten, man muss dauernd aufpassen, sich nicht zu bekleckern, und die ganze Bügelei und Befolgung von Pflegeanweisungen und Waschzetteln hängt mir zum Hals raus, bevor es überhaupt losgeht.

Nein, es geht wirklich vorrangig um die dumme Idee des Krieges und um die Entweiblichung der Weiber, was schon zwei Reizthemen auf einmal sind, und wenn diese zwei roten Tücher in den letzten Jahrzehnten rund um die Welt in dieser «Soldatinnen»-Kombination auftauchen, dann kann mir schon ganz übel die Galle hochkommen.

Viele Menschen haben sich auf irgendeine logische oder gar logisch zwingende Weise mit der angeblichen Notwendigkeit von Gewalt arrangiert, und in der Tat scheint es in der «realen Welt» manchmal keine andere Wahl zu geben.

Aber selbst diesen letzten Kompromiss bin ich nicht gern bereit einzugehen. Es verstößt letzten Endes gegen meinen eigenen Ehrenkodex, irgendwann «zuzugeben», dass ein Krieg notwendig war oder dass gegen eine bestimmte Kraft oder Nation gewaltsam gekämpft werden musste.

Ich könnte beinahe darauf hereinfallen, die Befreiung Europas von den Nazis als einen «gerechten Krieg» anzuerkennen, wenn ich nicht zahlreiche Informationen gesehen hätte, die durchaus auf den Nachweis hinauslaufen, dass die Drahtzieher der «Befreiernationen» zuerst den Aufstieg Hitlers und die historischen Voraussetzungen für den Nationalsozialismus von langer Hand geplant und mitfinanziert oder massiv begünstigt haben. Das gilt sogar für die Russen unter Führung Josef Stalins, der sich tragisch verrechnete, als er meinte, die NS-Phase würde einen guten Nährboden für den Kommunismus erzeugen, und deshalb den deutschen Kommunisten die Weisung erteilte, kein Bündnis mit den Sozialdemokraten einzugehen. Zwar hat er Osteuropa auf anderen Wegen schließlich in die Klauen bekommen, aber 44 Jahre später war der Kommunismus schon wieder passé.

Ähnlicher Unsinn durchzieht weite Teile der Menschheitsgeschichte, und für manche von uns, die des Gemetzels müde sind, gibt es reichlich Anlass zu der Position, dass wir uns aus diesem Unfug grundsätzlich heraushalten werden. Ich für meinen Teil versuche den «Wehrdienst» durch ständige Wachsamkeit und ständige Offenlegung von potenziell kriegstreiberischen Vorgängen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu ersetzen, sowie auch durch Beiträge zur spirituellen Erstarkung des Einzelnen. Das ist, wenn man so will, mein «permanenter Ersatzdienst», der nicht meine ganze Zeit im Lauf der Jahrhunderte aufbraucht, mich auch nicht am Leben hindert, aber doch einen gewissen Beitrag zur Menschheitsgeschichte leisten soll. Größenwahnsinnig? Ach was! Größenwahnsinnig sind die Leute, die sich anmaßen, andere in den Tod schicken zu dürfen.

Deshalb sehe ich keinen Grund, beim Protest gegen die Militarisierung der weiblichen Bevölkerung oder beim Draufhauen auf alle Formen von militärischer Großmannssucht irgendwie leisezutreten oder mich schamhaft zurückzuhalten. Aus meiner Welt heraus und vor jenen spirituellen Hierarchien, vor deren Hintergrund ich nach meinem Verständnis spreche, hat der Krieg im Dasein, im Kosmos, im Weltengetriebe überhaupt nichts zu suchen, und ich bleibe darin ziemlich konsequent.

Man versucht uns gelegentlich durch krass übertriebene Beispiele zu militarisieren, wie etwa in dem Film «Starship Troopers». Zwar soll der Film in gewissem Grad Satire sein, aber er führt sehr deutlich die amerikanische und faschistische Hauptmethode der Erzeugung von Kampfgeist vor Augen, nämlich den Feind als Ungeziefer darzustellen. In dem Film IST der Feind tatsächlich nichts anderes als ein extrem gefährliches, intergalaktisches Ungeziefer, das man sehr wohl und mit gutem Grund durch flächendeckende Bombardements VERNICHTEN sollte, bevor man die Aufräumkommandos zum «Aufmoppen» hineinschickt.

In der Wirklichkeit gibt es aber solche Feinde oder Feindesnationen nur äußerst selten oder eigentlich nie. Dieses «Ungeziefer»-Feindbild ist fast immer ein Phantasieprodukt. Wer könnte derart übel sein?

Möglicherweise waren die plündernden, brandschatzenden, massenmordenden Reiter-Horden des Dschingis Khan so fürchterlich, dass man eine Atombombe hätte draufwerfen sollen, bevor sie mit Kasachstan fertig waren da könnte was dran sein. (Vielleicht haben unterschwellig deshalb die Russen nachträglich in Kasachstan so viele Atombomben gezündet.) Davon abgesehen, dürften wohl nur einzelne Raubritterbanden und bestimmte SS-Truppen oder brutale «Säuberungskommandos» und gewisse Terroristen von sich aus ein hinreichendes Maß an Fürchterlichkeit erreicht haben, dass man sie gnadenlos ausrotten sollte. Meist hätte bei genügendem Vorausblick die Entstehung solcher Extremformen unmenschlichen Charakters im Keim erstickt werden können, oder es hätte jemand daran gehindert werden sollen, zu seiner Belustigung eine so üble Brut heranzuzüchten.

Zu diesem Zweck sind aber keine Mädchenarmeen geeignet, nicht diese krassen japanischen Uniformfotzen und auch nicht iranische Burka-MG-Trägerinnen oder all die andern entarteten Militärdamen. Auch wahllos rekrutierte oder zwangseinberufene Männer-Armeen kriegen das nicht hin. Sondern das erfordert Spezialkommandos, und vor denen kann man sehr wohl den Hut abnehmen. Wohlgemerkt nur in einem relativen Bezugsrahmen namens «grausame Welt, gemeinsam bewohnt mit ein paar unaussprechlichen Arschlöchern».

Aber auch darauf bräuchte ich mich eigentlich nicht einzulassen. Okay, ich habe so'n bisschen das Gefühl, ich bin mit meiner Lebenskurve bereits auf dem Rückzug in den Urgrund meiner Gottheiten und Göttinnen und so weiter, von Brahm über Maja und Brahma-Wischnu-Schiwa und Heiliger Geist und Aphrodite bis hin zu den irdischen Avatars der Liebesengel, wie etwa Kinski und Beyoncé.

So jedenfalls sehe ich vorzugsweise die Welt, mystisch, hintergründig, alles nur geträumt. Nicht immer, und für Außenstehende auch nicht ganz ernst zu nehmen, aber immer öfter.

Mein Clown, der Baum

Manche Menschen glauben tatsächlich, Tiere seien «lebendiger» als Menschen, weil Tiere in Ermangelung moralischer, sozialer und intellektueller Zwänge ihr astrologisch, genetisch oder rhythmisch bedingtes «Schicksal» besser verwirklichen. Wer aber als Sklave eines vorgezeichneten Schicksals lebt, ist definitionsgemäß weniger lebendig, weil unfreier als einer, der daraus ausbrechen kann. Solche Irrationalitäten sind weit verbreitet. Die Ameise stehe genauso hoch wie der Mensch, heißt es im Extremfall; eine Orgelkomposition von Bach sei nicht unbedingt höher einzustufen oder nicht einmal wünschenswerter als die Bauleistung der Biber, und so weiter.

Am Ende wird im Zuge eines animalisch-romantisierenden, provokativ die Welt auf den Kopf stellenden Denkfehlers noch behauptet, die Steine wüssten es besser als die Bäume, die Bäume wüssten es so gut wie die Tiere, und die Tiere seien mindestens so gescheit wie die Menschen. Ein Stein «weiß» aber bestenfalls nur eines, nämlich dass er ein Stein ist, und auch das nur im äußerst philosophischen Sinne.

Diese allmähliche Versteinerung des Lebensbegriffs hat nichts mit Steiner, Beckstein, Steinmeier oder Steinbrück zu tun, auch nicht mit den vielen Pornografen und -gräfinnen, die sich aus guten Gründen «Stone», «Steel» oder «Wood» nennen, sondern ist eine aktuelle Verirrung aus den Kreisen der sogenannten Esoterik, angelehnt an uraltes indisches Mischmasch-Denken (nicht Hinduismus, sondern klassischer Materialismus), wonach im Anfang, im Urgrund und am Ende alles «Schlamm» ist (wie bei den Christen «Staub», «Erde» oder «Asche»; na, so lautet doch der ungeistige Pfaffenjargon bei Beerdigungen, um uns am Rand eines Grabes Angst einzujagen!). Der Kommunismus zehrt auch aus dieser weltfremden Gleichmacherei, und heutige Soziologen hauen in die gleiche Kerbe. Jeder Mangel an Differenzierung stellt aber meines Erachtens eine größere Dummheit dar, als wenn man die Unterschiede und auch die Hierarchien hervorhebt.

Ja, man hat bereits einen Baum an den Mechanismus einer Garagentür angeschlossen, und der Baum entschied vernünftig, wer in die Garage einfahren durfte und wer nicht. Er konnte also zumindest den Besitzer und andere wohlmeinende Leute erkennen. Das gibt zu denken. Der Baum hat eine Seele und eine Art Wahrnehmung. Ich würde aber davon ausgehen, dass diese wesentlich dumpfer ist als das, was unsereins alles erleben darf und darzustellen genötigt ist.

Denn der träumt doch bloß vor sich hin, der Baum! Kommt nicht vom Fleck, kann sich nicht wehren, kann sich nicht differenziert äußern und hat kein Feuer (außer im fremdbestimmten Akt seiner Verbrennung; er kann sich nicht einmal anzünden, wenn er die Nase voll hat oder gegen den sauren Regen protestieren will).

Bloßes «Leben» ist primär eine Frage von Stoffwechsel, Wachstum und Fortpflanzung. «Lebendigkeit» setzt für mich jedoch Bewegung, Flexibilität, Beobachtung, eine möglichst unmittelbare Empfindsamkeit und Reaktionsfähigkeit und Wärme sowie in der höheren Lebensäußerung auch Phantasie, Pläne und gezielte Aktivität voraus, und all das hat der Baum in viel geringerem Grade als tierische Organismen und Menschlein mit Beinchen und Hirnchen.

Wenn eine Dichterin sich von einem Baum inspirieren lässt oder ein Schwärmer mit ihm redet, kann der Baum sich freuen, dass ihm so viel Seele zugeschrieben wird, denn dadurch wächst vermutlich die Bedeutung, das Bewusstsein und die Schönheit seiner bäumlerischen Seele, sodass sein Traum als Baum sich erhöht.

Abendstimmung am Ammersee. Foto: Martin Jahn, München

Rattenhirn und Rattenscheide

26.5.2009: Es gibt Dinge, mit denen der Mensch sich unbedingt befassen sollte: beispielsweise licht- und elektronenmikroskopische Untersuchungen über den Östrogeneinfluss auf die submukösen Capillaren der Rattenvagina. So durchgeführt bereits Mitte der 60er Jahre, siehe Archiv für Gynäkologie 200, 285-298 (1965), weil der Wirkungsmechanismus der Steroidhormone, besonders aber der Sexualhormone noch wenig bekannt oder umstritten war. Das entscheidende geile WORT in dieser Mitteilung ist natürlich das Wort «Rattenvagina».

In neuerer Zeit (2004) hat sich in einem Labor der Universität Florida ein Forscher namens Thomas DeMarse befleißigt, in einer Petrischale aus Nervenzellen von Ratten eine Art Miniaturgehirn zu züchten, das in der Lage war, die Funktion eines Autopiloten für Flugzeuge zu übernehmen. Die Zellen hatte er mit Hilfe von Enzymen aus einer Gehirnregion von Rattenembryos entnommen, nämlich dem sogenannten Motor-Kortex, der für die Ansteuerung von Muskeln zuständig ist. Auf einem Netz aus 60 Goldkontakten am Boden der Schale begannen die Zellen sofort, sich zu einem lebenden neuronalen Netz zu verbinden. Siehe Rattenhirn steuert Kampfjet, 26.10.2004, SPIEGEL Online Wissenschaft.

Das war vor fünf Jahren. Hilf Himmel!

Und weiß der Himmel, was die Neuronenhaufen inzwischen sonst noch alles können und zu welchen Zwecken sie sich mit Nano-Verlinkungen und Elektronik-Implantaten am Ende pervertieren lassen (mein Schwein trägt vorsichtshalber weiterhin einen zynisch zurechtgespleißten Virenvorrat unterm Sombrero). Es ist recht unheimlich, dass Rattenzellen auf Goldkontakten im Boden einer Gehtnie-Schale Verbindungen aufbauen und ein lebendes neuronales Netz bilden - und dass sie sich auf externe Probleme eines Kampfjets einlassen. Ein übler Sciencefiction-Planet ist das!! Hier im schönen Dänemark wählt man bei der Europawahl am besten Liste N für «Nein» (Volksbewegung gegen die EU), und als Spitzenkandidatin tritt dort immerhin eine fröhliche, struppige Tussi mit dem märchenhaften Namen Rina Ronja Kari an.

Denn watt auf dieser Welt sonst noch alles abgeht, na, Krankenstein lässt grüßen, sagt Magister Junge. Motzt und motzt und kriegt hoffentlich nebenbei auch mal seine Arbeit fertig. Schöner sind Spazierfahrten wie die am 25.5.2009, die mich zu einem Stimmungsbild am Rande einer Weltkonferenz inspirierte (das war ein vorbereitender Kongress zur UN-Klimakonferenz), eher feuilletonistisch, aber vielleicht unterhaltsam. Da bin ich zwar bloß noch ein schamhafter Polit-Opa, der die Wasserwerfer scheut, aber man radelt ein bisschen außen rum und genießt den Sonnenschein und die leicht brenzlige Atmosphäre.

Endlich gemeinsam im Bild: ein Schwein aus Mexiko, ein Prachtvirus und die saumäßig infizierte Siegessäule in Berlin. Die Kernfrage ist: Was trägt das Schwein unterm Sombrero? Grenzschützer raufen sich die Haare.

9.-15.5.2009: Falls Sie sich über die Hintergründe und die völlige Irrelevanz der neueren Seuchenpropaganda von wegen «Schweinegrippe» informieren möchten, kann ich Ihnen den einschlägigen Artikel unter http://www.impfkritik.de/schweinegrippe empfehlen. Bei der gängigen Panikmache handelt es sich offenbar um ein weiteres Ablenkungsmanöver. Achten Sie dieser Tage vorzugsweise auf ganz andere Machenschaften zum Beispiel in der Finanzwelt, die im «Medienschatten» stattfinden, d.h. hinter der Nebelwand apokalyptischer Drohungen. Eigentlich wäre es allmählich Zeit für eine Massenbewegung unter dem Motto «Weltuntergang - nein danke!», denn dieses konzertierte Stakkato global-medialer Drohgebärden gegen die Bevölkerung ist ja kaum noch zu ertragen. Wer liebt das, und wem nutzt das? Die Aktien einiger pharmazeutischer Firmen steigen. - Mehr darüber, sobald ich wieder Zeit dazu habe. Die heftigste Anklage in englischer Sprache ist unter http://freepage.twoday.net/stories/5672344/ festgehalten. Leider redet der Doktor Horowitz ein bisschen zu schnell und regt sich auch zu sehr auf. Solche abgrundtiefen Scheußlichkeiten sollten nur ganz cool und mit äußerst nüchterner Stimme dargeboten werden. Falls Sie sonst gut Englisch verstehen, versuchen Sie's am besten auch mal mit den schriftlichen Bekanntmachungen aus dem Horowitz-Lager, nämlich bei seiner Pressemitteilung von Horowitz zum Thema H1N1 und H5N1 sowie auf seiner News-Hauptseite und bei Tetrahedron. Alles auf Englisch, ja, und ich bin kein Mediziner und will hier auf dem Planeten Erde bislang auch keiner sein. Die Gründe liegen auf der Hand, obwohl es natürlich viele tüchtige und wohlmeinende Ärzte gibt.

Hier noch eine kleine «Verhornballung» zum gleichen Thema, die ich mir nicht verkneifen kann:

1.5.2009: Am ersten Mai ist alles vorbei? Mitnichten! Aber manchmal hilft nur noch äußerster Sarkasmus, sonst lassen sich die mutmaßlichen konkreten Verhältnisse nicht präzise genug abbilden.
Ich glaube nicht, dass ich damit so ganz auf dem falschen Dampfer bin ... Im Gegenteil, ich vermute, dass die wirkliche Wahrheit (oder sagen wir, die letzte große Barrikade, die ihr im Weg steht) immer noch tausend Mal wahnsinniger ist, als ich sie mir bis jetzt ausmalen kann.

Deshalb kommt wahrscheinlich auch die Pataphysik von Olli Dittrich mit seinem «wirklich wahren Leben» so gut an. Die Pataphysik verhält sich ja, wenn ich an frühere Ausführungen erinnern darf, zur Metaphysik so wie die Metaphysik zur «normalen» Physik, und befasst sich u.a. mit wesentlichen, wissenschafts-vergackeiernden Fragen wie etwa nach der korrekten Methode zur Berechnung der Oberfläche Gottes. Pataphysik definiert sich auch als die «Wissenschaft der imaginären Lösungen». Jedes Ereignis gilt in der Pataphysik als ein außergewöhnliches Ereignis. Diese Art Frechheit könnte auch der direkteste Ansatz zu Paradigmenwechseln sein. Besser als Argumente. Wieso steckt man übrigens in die «Hirschsalami» dann doch 36 Prozent Rindfleisch? (Mehr über Pataphysik finden Sie am Ende meines älteren Artikels Pierre Plantard und seine Merowinger.)

Teslas Erdbebenmaschine

29.4.2009: Was die vorgestern hier erwähnte «Erdbebenmaschine» betrifft, so heißt es in dem DIN-A4-Softcover-Buch Nikola Tesla - Das Genie unserer Zukunft vom VAP-Verlag (Verlag für außergewöhnliche Perspektiven, Wiesbaden, 2. aktualisierte Auflage 1994, ISBN 3-922367-60-7) auf Seite 7: «Ein weiterer 'Classic' Teslascher Experimentalforschung ist die Erzeugung künstlicher Erdbeben. Dies geschieht durch eine induzierte Erschütterung des Tachyonenfeldes, mit der Folge der Übertragung von Vibrationen auf alle Materie. So wurde ein ganzer Straßenblock in New York durch Tesla einem kleinen künstlichen Erdbeben ausgesetzt. Heute wissen wir, dass auch die großen natürlichen Erdbeben Folge einer Vibration im Tachyonenfeld sind.»

Für den Ausdruck «Tachyonen» schauen wir mal auf die Schnelle bei Wikipedia nach: «Tachyonen (von griechisch tachýs, 'schnell') sind hypothetische Elementarteilchen, die sich schneller als das Licht bewegen. Diese Teilchen werden als superluminar bezeichnet.» Ich bin kein Physiker und habe keine Ahnung, ob es so etwas gibt, aber ich habe keinen Zweifel, dass Tesla den genannten Erdbebeneffekt erzeugen konnte, und es ist mehr als nur ein plausibles Gerücht, dass seine Aufzeichnungen nach seinem Tod in die Hände der US-Regierung gelangten. Was inzwischen schon sehr lange her ist – Tesla starb 1943 – sodass es bereits zu bedeutenden geheimen Weiterentwicklungen gekommen sein dürfte.

Vogelschweinmenschenlaborpest

27.4.2009: Jetzt schlägt's dreizehn! Kriegen wir obendrein zur künstlich entfachten und künstlich gesteigerten Wirtschaftskrise jetzt auch noch eine gezielte Dezimierung der Bevölkerung? Wobei seltsamerweise besonders heftig bislang gesunde 25- bis 40-Jährige betroffen wären? Sodass bei einer größeren Epidemie der kräftigste, produktivste Teil der Bevölkerung reduziert würde, der die vielen Alten ernähren sollte? Und hätte man dann wegen des Seuchen-Notstands nicht obendrein eine wunderbare Rechtfertigung für eine gigantische Polizei- und Militärpräsenz auf den Straßen, bis wir endlich alle nach einer Weltregierung flehen, die aus großmütigen, gutherzigen Bankiers bestünde? Eine Gesine macht noch keinen Sommer ... aber falls dennoch ein sommerlicher Straßenaufmarsch drohen sollte, hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bereits ein probates Mittel zur Hand, um die Aufständischen von den Straßen fernzuhalten: «Im Fall einer Pandemie bleibt nichts anderes übrig, als das öffentliche Leben auf das Notwendige zu beschränken. Es versteht jeder, dass es keine Großveranstaltung mit 70 000 Besuchern geben kann, wenn durch Infektion Tausende angesteckt werden könnten.» Das hat die Frau Ministerin Schmidt natürlich nicht so gemeint, aber die Anwendbarkeit ihres Blickwinkels auf die Gefahr sozialer Unruhen ist doch eklatant, oder? 

Das «Mexikanische Virus» soll eine nie dagewesene «interkontinentale Mischung aus Schweine-, Menschen- und Vogelviren» sein. Wie bitte? So'n Ding kriecht doch nicht von allein aus dem Ei. Oder hat man schon mal davon gehört, dass ein Vögelvater mit einer Menschenmutter ein Kind zeugte, das anschließend ein Schwein bumste und es erfolgreich schwängerte? Es soll schon vorgekommen sein, aber doch nur metaphorisch! «Echt, Alter, in Würglichkeit is datt doch woll 'ne Missgeburt aus'm Labor, wa?» Na ja, es ist ein bisschen zu früh, um eine so gewagte Behauptung aufzustellen. 

Als Laie mit Ahnung (oder Ahnungen) würde ich trotzdem vor allem die Frage stellen, ob ein solches extrem skurriles Mischwesen nicht mit höchster Wahrscheinlichkeit künstlich erzeugt wurde.

Zur Beruhigung (soweit uns das makabrerweise beruhigen kann) sei angemerkt, dass sich in Mexiko jährlich Hunderttausende von Menschen allein schon infolge ihrer Armut Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Malaria zuziehen. In diesem finsteren Licht betrachtet, sind die Opferzahlen bislang relativ niedrig.

Aber gleich werden wir schon wieder aus der Gemütlichkeit herausgerissen, denn inzwischen kommt es nur noch Schlag auf Schlag: Jetzt AUCH NOCH ein schweres Erdbeben in Mexiko-Stadt!!! Die meisten Menschen sitzen wegen der Ansteckungsgefahr zu Hause in den Wohnungen fest ... Okay, also entschuldigt mal, Leute, ich sage jetzt nicht die faktisch abgesicherte Wahrheit, sondern einfach nur, was ich GLAUBE, und das ist: es kann kein Zufall sein. Es steht auch keineswegs haargenau in der Bibel, ihr Lieben, obwohl sich gewisse Drahtzieher offenbar eine Einschüchterungsstrategie ausgesucht haben, die biblische Motive und Andeutungen ausnutzt, damit die gläubige Bevölkerung besser stillhält, während all die «biblischen Zeichen» aufzutauchen beginnen. Seuchen sind von Menschenhand machbar (das waren sie übrigens zu allen Zeiten, wenn man auch nur ein halbwegs fortgeschrittenes medizinisches Wissen besaß), und sogar Erdbeben lassen sich durch unterirdische «Kernwaffenversuche» und auch mit Teslas «Erdbebenmaschine» künstlich hervorrufen. Ich sage Ihnen hier nicht, dass es getan wird, sondern erst einmal nur, dass es möglich ist. Schieben wir die Heim-Suchungen also nicht ungerechterweise immer auf den «unergründlichen» Willen des Gottes (nebelhaft «Ratschluss» genannt), sondern suchen wir lieber nach den irdischen Satansbraten und halten wir diesbezüglich, gut informiert und logisch unbestechlich, die Augen auf!


SATIRE  

   Wir lassen uns zur Not klonen, aber nicht verarschen!

Hinterwäldlerische Inzucht, verbrecherische Rassenhygiene, berechtigte Schuldgefühle, sinnloser Bombenhagel, Panikmache aus Blödmedien und heimtückische Genmanipulation haben dieses mürrische deutsche Terzett noch immer nicht vollkommen gleichschalten können. Es verweigert sogar den Treueeid auf US-Präsident Obama! Wohin soll das noch führen?

Wirtschafts-Weisheiten

24.4.2009: Leider habe ich, was die Wirtschaftslage betrifft, für mich persönlich noch keine nachhaltige und praktische Lösung gefunden, darum kann ich mich derzeit nicht seelenruhig der Weiterentwicklung dieser Website widmen. Wie es scheint, ist die amerikanische Verbraucherkultur (die dummerweise den Platz der früheren Produktionskultur eingenommen hatte!) am Zusammenbrechen, der Dollar dürfte aufgrund der gigantischen, ungedeckten Finanzspritzen und wegen der hoffnungslosen Überschuldung der USA ebenfalls zusammenklappen (was offenbar von langer Hand geplant war, um die Macht der USA zu brechen und mithilfe einer künstlichen Finanzkatastrophe eine zweifelhafte Weltregierung auf die Beine zu stellen), und auch im scheinbaren Monolithen China kriselt es ganz gewaltig. 

Aber gehen Sie hinaus und schauen Sie sich um! Die Sonne scheint. Die Häuser stehen alle noch. Die Leute haben ihre Möbel, ihre Gärten, ihre Autos nach wie vor. Die Regale in den Supermärkten sind weiterhin voll. Man ist gut genährt, vielleicht sogar ein bisschen zu gut. Wir haben Fabriken mit phantastischer Maschinerie, wir haben eine effiziente Landwirtschaft und gut ausgebildete Menschen, um alles zu produzieren, was wir brauchen. Wir haben gute Straßen, Züge, Flugzeuge, Schiffe, Lkws, Post-, Telefon- und Datennetze. Existiert die Krise hauptsächlich in den Köpfen? Ist sie ein Produkt bösartiger Illusionisten? Entsteht die etwaige Vorsicht beim Investieren nicht in erster Linie durch die schädliche, unablässige Propaganda aus den Medien? Insofern wäre es am gescheitesten, sich an der Hysterie gar nicht mehr zu beteiligen. Das wäre wohl der beste Rat. Oder wenn man sich schon damit befasst, dann vorzugsweise nur so, dass die exakten Ursachen und Urheber mitsamt ihren Methoden und Zielsetzungen aufgedeckt werden!!!

Neues Website-Format 

19.4.2009: Ab heutigem Datum, simsalabim, präsentiert sich diese Website im neuen Gewand. In der alten Form, als endloses Sammelsurium, ein Netzjournal über fast vier Jahre, war die Heimatseite derart ausgeufert, dass es schon rein technisch gar nicht mehr weiterging. Nun also drei Spalten und links und rechts Zugang zu allen separaten Texten, während die früheren Laberjahre für abgebrühte Liebhaber in separate Archiv-Dateien verbannt sind (Archiv 2008, 2007, 2006, 2005). In der Mitte steht weiterhin der aktuelle Blog, oder zumindest ein Format, das eine Art Blog vorspiegelt - ohne Rücksicht darauf, dass Herr Reich-Ranicky das Tagebuch als die „zuchtloseste“ Form der Literatur verunglimpft. Aaah, ja, wundervoll!!! Zuchtlos! Bitte mehr davon!!!

Schillers schöne Seele im Banne Immanuel Kants

16.4.2009: Schöne Seele nennt SCHILLER den Sittlichkeit und Sinnlichkeit harmonisch-einheitlich verbindenden, abgeklärten Charakter. »Eine schöne Seele nennt man es, wenn sich das sittliche Gefühl aller Empfindungen des Menschen endlich bis zu dem Charakter versichert hat, daß es dem Affekt die Leitung des Willens ohne Scheu überlassen darf und nie Gefahr läuft mit den Entscheidungen desselben im Widerspruch zu stehen. Daher sind bei einer schönen Seele die einzelnen Handlungen eigentlich nicht sittlich, sondern der ganze Charakter ist es.« In ihr harmonieren Sinnlichkeit und Vernunft, Pflicht und Neigung. (So zitiert von Rudolf Eisler in seinem Wörterbuch der philosophischen Begriffe von 1904. Zu Schiller Üb. Anm. u. Würde, Ph. Schr., S. 130)

Das ist doch wieder mal sehr schön gedacht, aber vor allem schön GEDACHT. Wie es GEMACHT werden soll, ist bei den alten deutschen Idealisten weniger klar herauszulesen. Mit anderen Worten, eine derart schöne Seele würde sich ganz allein aufgrund des wunderbaren Niveaus ihres Charakters, der auch das Gefühlsleben durchdringt, niemals zum Beispiel unglücklich in die falsche Person verlieben, sondern nur in eine Person, bei der die Liebe dann auch ohne sittliches Problem verwirklicht werden könnte. Wie bitte? Der Denkfehler bzw. die mangelnde praktische Anleitung offenbart sich am auffälligsten in der nebelhaften Formulierung sich bis zu dem Charakter versichert hat, was wohl in alter Sprache heißen soll, dass das sittliche Gefühl sich in solchem Grade sicher sein kann, alle Empfindungen des Menschen im Griff zu haben, dass es bedenkenlos dem Affekt die Leitung des Willens überlassen kann. Wieso das denn? Zwischen all diesen komischen Instanzen des Bewusstseins (sittliches Gefühl, Wille, Affekt, Charakter) geht doch reineweg das Ich verloren: die Person selbst. Und das allzu nüchterne Wunschdenken, wonach hinterher nicht einmal die Sittlichkeit der einzelnen Handlungen anerkannt werden darf, weil ja das naturgemäße und zuinnerst erfreuliche Verhalten, das dem Betreffenden sowieso Spaß macht, laut Miesepeter Kant nicht als sittlich gelobt werden darf, sondern lobenswert nur diejenige Pflichterfüllung sei, zu der man sich erst hat überwinden müssen - nun, all das ist einfach eine aus Verzweiflung geborene, im Grunde unnötige Verbeugung vor Immanuel Kant. Vielleicht ist es auch nur die Kritik der praktischen Impotenz am chaotischen Treiben biologisch vitalerer Mitmenschen! Trotzdem netter Stoff zum Nachdenken.

SATIRE

Erwin Rommel

General Erwin Rommel (der „Wüstenfuchs”) bei der 15. Panzerdivision (1941). Seine verzweifelte Reinkarnation soll jetzt in der Großen Weißen Sandwüste des Planeten Arktos aufgetaucht sein, wo er eine Invasion der sogenannten "Yumens" von Sol-3 zu verhindern versucht. Er wird jedoch als Spinner abgetan, weil es eine so verrückte Spezies wie den "Homo Sepp" doch gar nicht geben könne.

Wahrheit in der Großen Weißen Sandwüste

15.4.2009: Beruht Wahrheit auf Zweckmäßigkeit? Viele zweckmäßige Informationen sind durchaus wahr, aber die Zweckmäßigkeit, die einer Behauptung anhaftet, ist noch kein Beweis für die Wahrheit der Behauptung. Denn wir müssen uns fragen, ob die Behauptung selbst wahr ist, oder ob nur die Behauptung ihrer Zweckmäßigkeit wahr ist. Was diese trockenen Aussagen mit Lieschen Müller, Immanuel Kant und Gänsebraten zu tun haben, erfahren Sie in meiner kurzen philosophischen Erörterung Wahrheit und Zweckmäßigkeit.

Satirische Randbemerkung: Die Große Weiße Sandwüste ist, wie Sie wissen, eine geheime Sperrzone der Optimax-Union auf dem Planeten Arktos. Wer trotzdem auf schnurgerader, einsamer Straße in sie vorgedrungen ist und lebend zurückkehrte, weiß von drei Schildern zu berichten, die in meilenweiten Abständen mit unheilvollen Warnungen aufwarten. Auf dem ersten Schild steht: „Bundes-Sperrzone der Optimax-Union. Lebensgefährlich. Der Kommandant hat den Gebrauch tödlicher Gewalt genehmigt. Fotografieren verboten. Kehren Sie um!“ Auf dem zweiten Schild steht: „Sie sind ein Volltrottel. Wir schießen scharf! Letzte Warnung! Die Optimax-Union.“ Auf dem dritten Schild steht: „Jetzt sind Sie tot. Lang lebe die Optimax-Union, die einzige verbliebene arktische Supermacht!“ Aber so weit ist noch niemand gekommen, höchstens durch den Feldstecher haben ein paar Wagemutige die Beschriftung des dritten Schildes lesen können, um ihren ängstlichen Mit-Arkten später tuschelnd davon zu berichten. Sicher, ein paar Vermisste gab es in dieser Gegend auch; sie wurden totgeschwiegen.

Tja, wie sagte so schön der böse Majestic-12-Geheimdienstoffizier in der selten ausgestrahlten SF-Gruselgeschichte Dark Skies: „Die Wahrheit?! Sie wollen die Wahrheit?? Sie könnten die Wahrheit gar nicht verkraften!!“ Da er damit nicht ganz unrecht hat, sollten wir uns am besten wohl schrittweise stählen und herantrainieren für die Wahrheit. Schritt für Schritt wird's schon gehen, aber auch nur so lange, wie wir verantwortungsbewusst damit umgehen.

Jesus kontra Paulus

13.4.2009: Interessante Schlussfolgerung des Regisseurs Paul Verhoeven, der nach langen Recherchen ein Buch über Jesus geschrieben hat: Er sagt, Jesus selbst hätte Paulus abgelehnt. „Wenn er gesehen hätte, wie sie ihn, der das Reich Gottes auf Erden predigte, zum Gottesersatz gemacht, wie sie seinen Tod glorifiziert haben, hätte er sich furchtbar aufgeregt. Jesus wollte das Gottesreich hier und heute, und in seinen Gleichnissen gibt er uns darauf Hinweise. Er öffnet ein Fenster in dieses Reich. Für einen Moment spürt man die Möglichkeit eines anderen Lebens. Dann schließt sich das Fenster wieder.“ (Verhoeven-Interview in der FAZ online vom 13.4.2009)

Wer sich das genauer überlegen will, sollte am besten die Lebensgeschichte und die Motive des Religionsstifters Paulus studieren. Als Erstes wäre freilich zu überlegen, ob man sich auf all diese Verkomplizierungen überhaupt einlassen möchte. Aber ohne das ganze Zusatzgeschwafel, ohne eine überwältigende Fülle an hinzugefügten Spekulationen finden wir die Welt ja anscheinend zu simpel.

Gebirgsfotos (hier und oben): Martin Jahn, München

12.4.2009: Frohe Ostern! Wäre gut, wenn ich mich selbst an dieses Gebot halten könnte. Immerhin bin ich am Karfreitag bis ins Fischerdorf Dragør geradelt. Hübsch. Fahren Sie mal hin, wenn Sie in Kopenhagen sind. Heute eher ein Jachthafen, fabelhaft für Strandspaziergänge, und mit netten Restaurants, Eisbuden, krummen alten Gässchen, mondänen Villen und weitem Blick auf den Öresund. Ein dänisches Blankenese wäre da draußen an der Südspitze der Insel Amager wohl zu viel gesagt, aber es hat wirklich was.
Meine ursprünglich Ende März zusammengestellten Gedanken über seltsame Tendenzen in Amerika und mögliche Alternativen zum wohlfahrtsstaatlich-reptilienkapitalistischen Kuddelmuddel habe ich jetzt in neuer Form als separaten Artikel ausformuliert:
Der US-Präsident als Persönlichkeitstrainer (Obama haut rein, aber in welcher Hinsicht?)
Ansonsten habe ich nicht viel Bock, aber das war ja schon ein beachtlicher Kraftakt. Draußen scheint die Sonne. Will noch raus, diesmal die Strandpromenaden und Dünenwege entlang. Im Übrigen befindet sich bei mir einiges im Umbruch. Die Form dieser Website ufert aus und muss überarbeitet werden. Und Geld verdienen muss man bekanntlich obendrein.
Demnächst geht's weiter. 

Transportable Gefängniszellen gesichtet

1.4.2009: Hier ist eine verdächtige kleine Notiz mit fabelhaft nüchternen Gruselbildern, die man gesehen haben sollte: Prison Cells Unloaded in Provo, Utah. Es scheint sich dabei um Vorbereitungen der US-Regierung (schon im September vorigen Jahres) für etwaige größere Aufstände und umstürzlerische Bestrebungen zu handeln: Gefängniszellen aus Beton, zum Zusammenbasteln wie Lego-Bausteine. Jederzeit zack-zack transportierbar und leicht in beliebig großen Ansammlungen zu errichten. Teure Sache, aber damals war gerade das erste gigantische "Hilfspaket" für die Großbanken unterwegs; man musste vorbereitet sein. Die Geschmacksnote der Inneneinrichtung erinnert ein bisschen an die Ausstattung von UFOs, schlicht und asketisch. Die trostlose, „zweckmäßige“ Unterkunft für abgebrühte, farblose, geschlechtslose Außerirdische auf 700.000 Jahre langen, unvorstellbar langweiligen Beobachtungsmissionen.

Zum Teil wurde der Baustil sicher auch bei den Gefängniskonstrukteuren im Irak oder in Afghanistan abgeguckt. So bereichert man das Multikulti-Ambiente durch Erfahrungen in fremden Ländern, vielleicht sogar mit Unterstützung intergalaktischer Lifestyle-Berater.

Jaul! Aber irgendwie durchaus dem Zeitgeist gemäß.

Nein, das ist kein Aprilscherz. Ist es Satire? Wohl kaum! Und wer drohte im September 2008 mit der Verhängung des Kriegsrechts und warum?

Zufällig habe ich in Provo (Utah) vor 21 Jahren mal kurz reingeschaut, als noch Ronald McCowboy regierte. Einen ganzen Nachmittag lang. Einer der unschuldigsten Orte der Welt, nicht weit von Salt Lake City. Breites flaches Tal, links die Alpen, rechts nochmal die Alpen. Mormonen-Hochburg. Und in den Bergen wohnen sogar echte Schweizer.

Krisenquark: Alles von langer Hand vorbereitet

30.3.2009: Falls jemand glaubt, dass meine Ahnungen und Warnungen manchmal zu heftig oder zu zynisch sind, kann er sich beispielsweise auf der folgenden Seite und Website weiterinformieren: Inszenierter Wirtschaftskollaps. Da steht mehr drin, als ich je Lust hätte, faktologisch zusammenzutragen.
Ich will nicht behaupten, dass alles, was da behauptet wird, vollkommen wahr ist. Prüfen Sie es selbst nach oder lassen Sie einfach den generellen Eindruck auf sich wirken – wohin tippt die Waagschale? Auf jeden Fall scheint es wahrer als das, was derzeit die Regierungen und die meisten Medien nach reiflicher Überlegung (oder mit einer Pistole am Kopf) an uns heranlassen.

Wie ich vor einem Jahr schon sagte, möglicherweise vom Rotwein schwanger, fast in der Art eines schummrigen Deliriums:

Und siehe, sie träumten seltsame Träume

Von graugesichtigen Fremdlingen, mager und hungrig,

Von Echsenwesen, scheinbaren Hütern des Buches

Und allerlei atheistischen Konquistadoren,

Schlangengestalten aus lebhafter Täuschung,

Unsäglichen Prüfungen, schmerzhaften Versteifungen,

Verzückungen, Entrückungen, Verdrückungen

Schmutzigsten Wassers und giftigsten Blutes,

Und unbarmherzig tickenden Maya-Kalendern,

Schwachsinn fürs breite Volk und Gelächter für irre Führer.

 

So dösten sie völlig bescheuert dahin, während gierige Banker

Die Tische und sämtliche Teller räumten

Und alles Gold aus den Kellern leerten

Und alles, was Wert noch hatte oder verkäuflich sein konnte,

An sich rissen in grenzenloser Habgier und alles, ja Alles

Verscherbelten nach dem Platzen der wertlosen Blasen,

Die einst ein Haufen Protzspekulanten erschuf

Aus reinem Blendwerk und digital frisierten Preisen.

Meine Kommentare beschleunigen sich in diesen Tagen ... es hat sicher was damit zu tun, dass es jetzt Schlag auf Schlag weitergehen wird, schneller, als wir uns überhaupt informieren können ... der Aktivitätskalender der Bundeskanzlerin verzeichnet denn auch für den 1. April die übliche Kabinettssitzung, dann den Flug nach London zum G-20-Gipfel. 2. April: Teilnahme am G-20-Gipfel in London. 3. und 4. April: Teilnahme am Nato-Gipfel in Baden-Baden (bzw. Kehl) und Straßburg. 5. April: Bundeskanzlerin nach Prag zum EU-USA-Gipfel. (Die muss so viel rumsausen, dass sie gar keine Zeit zum Nachdenken hat.) [Und wie wir später hörten, brachte sie es in einer Nacht- und Nebelaktion sogar fertig, gleich nach diesem unruhigen Stundenplan bereits am 6. April zwecks Zeichensetzung und Truppenerheiterung in Afghanistan aufzutauchen.]
Man halte die Ohren auf!

Amokpillen und satanische Spielchen

Und noch eine kleine Notiz zu einem ganz anderen Thema: Was den Amokläufer von Winnenden und andere seiner verschrobenen Gattung betrifft, wollen wir nicht nur beiläufig erfahren, dass sie vorher in psychiatrischer Behandlung waren, denn das ist schon fast eine Binsenweisheit, sondern wir wollen gern wissen, welche (offenbar gescheiterte) psychiatrische Behandlung vorher stattgefunden hat, welche Diagnose gestellt wurde, welche Psychopharmaka verordnet wurden und welche Nebenerscheinungen bei ihrer Einnahme sowie insbesondere bei ihrer Absetzung zu erwarten waren. Von DIESEM Aspekt, dem auffälligsten gemeinsamen Nenner und ursächlich beitragenden Faktor solcher Massenmorde, ist in den Medien fast gar nichts zu hören: verdächtige Stille im Blätterwald. (Aber Entwaffnung der Bevölkerung, bitte gern, sagt die Propaganda. Das Problem ist jedoch nicht die Waffe, sondern der Benutzer und das, was mit seinem Kopf gemacht wurde. Denn normalerweise ist die Hemmschwelle gegen das Töten von Menschen enorm hoch.) Denken Sie mal darüber nach. Ausgezeichnete Informationen hierzu enthält das Interview mit dem Autor Robert Whitaker unter dem Titel Psychopharmaka: ein Angriff auf die Menschenwürde.

Dass wir außerdem das Grundgesetz mit Füßen treten, indem wir die Einfuhr und den Vertrieb satanistischer Killerspiele zulassen, die unverkennbar die Menschenwürde verletzen, steht auf einem anderen Blatt. Das ist auch eine Frage der moralischen Wehrhaftigkeit der Gesellschaft, und diese wurzelt nach meinem Gefühl in der Anerkennung einer höheren, göttlichen Ordnung. Entweder Sie fragen sich, was Gott dazu sagt, oder wenn Sie daran nicht glauben, besinnen Sie sich auf Ihre eigenen höchsten Werte. Das müsste genügen, um eine klare Position zu beziehen, denn die Antwort ist da drinnen.

Rilke

29.3.2009: Zur besinnlichen Abwechslung ein Gedicht aus dem Stundenbuch von Rainer Maria Rilke.
Er spricht darin zu Gott:

Ich bin auf der Welt zu allein und doch nicht allein genug,
um jede Stunde zu weihn.
Ich bin auf der Welt zu gering und doch nicht klein genug,
um vor dir zu sein wie ein Ding,
dunkel und klug.
Ich will meinen Willen und will meinen Willen begleiten
die Wege zur Tat;
und will in stillen, irgendwie zögernden Zeiten,
wenn etwas naht,
unter den Wissenden sein
oder allein.

-- Rainer Maria Rilke

Unser, wenn ich es subjektiv recht besehe, möglicherweise größter – oder sagen wir lieber: bester – deutscher Dichter! (Bei einem Dichter mag es noch angehen, ihn „groß“ zu nennen; aber wer verleiht diese Ehre und wieso? Mit dem Adjektiv „groß“ stehe ich ein bisschen auf Kriegsfuß, seit ich mir überlegt habe, dass in der Sphäre der Staatenlenker der Beiname „der Große“ [oder „die Große“], wie etwa bei Alexander, Karl, Friedrich, Katharina, eigentlich vorwiegend Massenmördern zuteil wurde: Leuten, an deren Weg zum Ruhm sich die Leichenberge stapelten. Staatsraison, ja sicher. Und wer hat die wohl erfunden?)

Heraufdämmernder Führer-Eid in den USA

27.3.2009: Legt kein Gelübde und kein Gelöbnis ab (außer ihr seid sicher, dass die gesamte Zukunft des Universums davon abhängt); leistet auf keinen Fall einen Eid auf politische Figuren, schwört nicht und macht euch nicht zu Hampelmännern! Sonst haben die rappelnden Gremlins nachher eine Art Haken in euerm schwer geplagten Verstand. (Siehe den Artikel Der US-Präsident als Persönlichkeitstrainer.)
Billionengeschenke an die Reichen und pseudoreligiös eingeforderte Arbeitsmoral bei den Armen, na herzlichen Dank! Da steht doch alles Kopf, und zwischen den gespreizten Beinen dieses zotigen Linksrechts-Spagats knistert die hochenergetische Tesla-Entladung einer internationalen Erdbebenmaschine.

Überirdische Sinnlichkeit

24.3.2009: Heute, Freunde, ganz andere lyrische Töne, nämlich ein Gedicht aus höheren Sphären: Jenseits der Sterne.

Töne, die diese Welt vielleicht nicht verdient hat, aber die Überwelt hat sie verdient.

Ich möchte dort sein, wo Du mich erwartest,
Im Seelenreich, wo die Liebe lebt ...
mehr

Denn die seltsame Stimmungsmache der Medien ist sicher nur ein Ablenkungsmanöver.

Protestliedchen

15.3.2009: Heute eine kleine Besteuerungs-Stanze (Stanze: nach italienischer Tradition acht Elfsilbler im Reimschema AB AB AB CC):

Du prüfst und bohrst, wie du es willst, Genosse,
Und plünderst andre Menschen aus mit Eifer,
Verteilst, was sie geopfert dem Kolosse,
Und gießest über sie den bittren Geifer
Des Zöllnertums auf tiefster Daseinssprosse,
Gerechten Zorn erbarmungsloser Schleifer.
Und sind sie am Ende noch immer nicht tot,
Vertröstest du sie auf das Morgenrot.

Und jenseits der Stanze: Dumpfbackig links und Stiefeltritt rechts, das sind die Schergen des letzten Gefechts. Etcetera. Siehe das komplette Gedicht: Rotbraun heulen die Sirenen.

Wie, was, „es gibt keine Kommunisten mehr“? Ich nenne nur Gregor Gysi, definitiv einen Wolf im Schafspelz, sowie auch die bitter-charmante Sahra Wagenknecht, eine fast überperfekte Reinkarnation von Rosa Luxemburg und unübersehbar der Wolf im Wolfspelz! Und die Strategie ist immer dieselbe: Man nehme ein echtes populäres Anliegen und usurpiere den organisatorischen Apparat (Vereine, Parteien, Bürgerinitiativen), der auf der Grundlage eines solchen Anliegens entsteht oder bereits mit kompletter Infrastruktur vorhanden ist. Das diktatorische Gehabe der Linken (oder Rechten) wird recht bald in Erscheinung treten.

Etwas provokant und meines Wissens nicht hundertprozentig nachweisbar wären die Zeilen: Und manchmal erwächst das Braune ganz kühn -- aus harmlos-diktatorischem Grün. Das stelle ich nur mal so zum Nachdenken in den Raum, wegen des absurden, hundsgemeinen Glühbirnenverbots und anderer Bedenken.

Zensur gegen Heinlein und Casablanca

10.3.2009: Muss die Demokratie in Deutschland durch eine rigorose Zensur in der Unterhaltungsbranche geschützt werden, oder können wir selbständig denken? Ließe sich die Demokratie vielleicht besser verteidigen und auf ein höheres Qualitätsniveau heben, wenn eine freiere Diskussion über politische Systeme zugelassen würde? Interessante Anregungen zu diesen Fragen, nebst erstaunlichen Beispielen für konkrete Zensurmaßnahmen,  finden Sie in meinem Artikel Zensur in der Filmbranche und Schutz der Demokratie

Puppe mit Ausschnitt

9.3.2009: Für die Freunde des amerikanischen Humors hier zuerst ein köstlicher kleiner Auftritt von Paris Hilton: Late Late Show: Paris Hilton's Cleavage (Schlusspointe: „Al Qaeda doesn't like cleavage!“ [cleavage = Ausschnitt, Brustansatz; die berühmte Vorahnung auf den Begriff einer Spalte, wenn wir den Unfug mal wieder beim Namen nennen wollen]).
Miss Hilton bringt mit ihrem poppigen Kullerbusen beinahe den Talkmaster aus dem Konzept. Süß!!! Gut verpackt in blauem Stretchkleid mit knallrotem Osterei-Gürtel und Megaschnalle. Und wahrlich, ich sage Euch, hier offenbart sich beinahe der Sinn des Lehms: Goldige Puppe mit vorgetäuschtem Nicht-Hirn, sehr erfrischend für müde, enttäuschte Netzhäute.

Die schwer zu findenden Goldreserven

Mal im Ernst: Die Goldreserven! Wo sind sie?
Der Oberste Büttenredner des Kritischen Geldreichs (oder Vereinigten Stöhn-ich-Reichs Stoßgebetannien), ein gewisser Herr Braun, hat seinerzeit, als er noch Schmatzkanzler war (oder nennt man das „Schwatzpanzer”? „Amigoschranze”? „MAZ-Landser”?), um die Jahrtausendwende den größten Teil des nationalen Goldschatzes verkauft, was heute freilich den Pleite-Effekt der Finanzkrise auf sein Winselreich empfindlich verschärft. Gack-gack und prima eingefädelt! Natürlich zum Schleuderpreis, nur 30 Prozent des heutigen Preises. Weitere Informationen zu dem Thema Goldreserven siehe den kurzen Artikel Wo ist unser Gold geblieben? Insbesondere das deutsche?

Blankgeputzte Sonne

Zu einem ganz anderen Thema: Sonnenflecke: Am putzigsten fand ich neulich irgendwo im Internet einen Forums-Leserbrief zum Thema der „fehlenden Sonnenflecke“, eines Phänomens, das hier auf Erden theoretisch für Abkühlung sorgen könnte. Da rief jemand mit gespielter oder echter Inbrunst aus: „Ihr dummen Menschen, begreift ihr denn nicht, dass die Sonne jetzt einfach ein bisschen heruntergedreht werden musste, weil ihr hier auf der Erde so viel Schindluder mit der Natur getrieben habt?“ Das ist ja eine tolle Idee! Außerirdische oder höhere Mächte drehen die Intensität der Sonne herunter, weil sie uns gütigerweise vor den Auswirkungen unserer eigenen Fehler schützen möchten: Wir sollten uns also nicht so viel einbilden!? Für diese These der Einmischung „höherer Wesen“ gibt es keinerlei Beweis (außer dem mageren Indiz, dass UFOs gelegentlich zu Demonstrationszwecken „unsere“ Atomraketen in den Silos außer Gefecht gesetzt haben), aber genauso wenig könnte ich Ihnen beweisen, dass der angebliche Klimawandel auf Kohlendioxid oder FCKWs oder auf Rinderfurzen beruht. Ich weiß es nicht! Es ist zweifelsohne ein tolles Lockfutter für Menschen, die sich „engagieren“ möchten, und gleichzeitig werden ihnen linke Ideologien und globalistische Dringlichkeiten untergejubelt. Am Ende lassen sie sich gar noch die Glühbirnen verbieten, wie es jetzt europaweit geschehen wird! Das ist Sarkasmus für Fortgeschrittene. In diesem Sinne jupphei!

Weht die Fahne der Freiheit demnächst nur noch über Mauretanien? Vorausgesetzt, dass liberale Kräfte eine genügend große Söldnertruppe auf die Beine stellen können, um Mauretanien vor dem Zugriff der Europäischen und Afrikanischen Union zu schützen? Oder sind solche Gedanken bereits ein Fall für den Verprassungsfrust?

Neue Gedichte

6.3.2009: Ein weiteres zeitnahes Gedicht: Zockerdämmerung. Erst sollte es „Die undurchschlaubare Lachsage heißen, aber wie sich beim Schreiben herausstellte, nahm die Sachlage dann doch eine durchschaubare Form an. Eigentlich sind die Fakten sogar sehr deutlich umrissen, da gibt es keinen Zweifel.
Im Übrigen beöle ich mich gerade zum heute dritten Mal an Nelly Furtados süffiger Superplatte „Loose
. Sehr schön! Die Göre geht mir gut ins Ohr.

5.3.2009: Und ohne allzu großen Kommentar in alberner, jedoch unleugbar auch bedeutungsschwangerer Zeit, hier ein neues Gedicht: Der reine Warnsinn. Ein gesunder WARNSINN dürfte speziell in den kommenden paar Jahren ein wertvoller Überlebensfaktor sein. Verlassen Sie sich auf Ihre eigene Auswertung der Lage, gegründet auf die konkreten Tatsachen, die Sie aus Ihrem persönlichen Blickwinkel beobachten können (sehend genau von dem Punkt aus, wo Sie jetzt sind), und kombinieren Sie das mit Ihren ureigensten Wünschen: den Wünschen, die Sie hatten, bevor man Sie rumgekriegt hat.Leichter gesagt als getan, aber der Weg aus dem Wahn.

Das Thomas-Evangelium und die Großbanken

Laut dem lange verschollenen, äußerst bemerkenswerten Thomas-Evangelium soll auch Jesus gesagt haben: „Sieh genau das, was du vor der Nase hast; was dir verborgen ist, wird dir sodann enthüllt werden.” Nun, was auch immer es ist, das ist es! Oder wie es in der angegebenen Übersetzung wortwörtlich brauchbar ausgedrückt ist: (5) Erkenne das, was vor dir ist, und das, was vor dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden; denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird. 
So wie die Großbanken sich benehmen, könnte man beinahe hinzusetzen: Wer nimmt, dem wird gegeben, und wer es noch nicht gemerkt hat, der wird bald den letzten Hosenknopf verlieren. Das steht zwar nicht im Thomas-Evangelium, aber es steht quasi in der Zeitung, und die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Wenn einer dein Konto plündert, dann halte ihm auch die Brieftasche hin, denn selig sind die Mittellosen, während die erfolgreichen Absahner sich auf den Rockschößen des Satans aus dem Staub machen. Ach ja. 
In dieser Situation erwies sich der frischfrosch gewählte Erbarmerprinz als ebenso spendabel wie der gute alte Dabbeljuh. Und was habt ihr jetzt? Leere Taschen, ihr Flaschen, und das auf Jahrzehnte hinaus. Ihr könnt ja nicht mal die Zinsen bezahlen. Dhimmi-dummy selberfucking Inkompetenzia, Demenzia, Disturbia (ein sehr zeitgemäßer Titel von Rihanna!), hundertprozentige Selbstverschrottungs-Dämoniacs zur systematischen Belohnung einer nichtproduzierenden Krokodilsklicke. 

Was sage ich zu meiner Göttin? Ich liebe Dich, ich stammle nur: Ich liebe Dich. (Reine Privatsache! - Wieso dann öffentlich dargelegt? - Das ist eben der Zeitgeist. Der beste Schutz für die wirkliche Wahrheit ist, dass sie sowieso keiner glaubt.)

Was sage ich zu den Krokodilen? Ach du GRÜNE Neune! (Und mit grün meine ich nur die Farbe der Krokodile! Das ist ein Fall von Beteuerung! Nein, nicht weil alles teurer wird! Sondern nur, weil man gelegentlich missverstanden wird! - Dann drück dich doch klarer aus! - Tu ich doch! Bin schon total ausgedrückt!)

11.-16.2.2009: Seltsam präsentierte sich mir die Welt im Laufe der letzten Tage. Eigentlich waren es drei ganz unterschiedliche Storys, die meine Aufmerksamkeit erregten, nämlich UFOs, Nibiru und Obama, und in jedem dieser Fälle bedarf der Wahrheitsgehalt einer sehr gründlichen Prüfung. Wer hat dazu die Zeit, wenn er nicht alles andere vernachlässigen will? (Die dritte Story habe ich dann doch genauer unter die Lupe genommen – und dementsprechend alles andere vernachlässigt ...)

Liegen die Fakten über UFOs längst auf dem Tisch?

Tja, erstens fiel mein Blick mal wieder auf das Disclosure Project (Enthüllungsprojekt) des amerikanischen Mediziners Steven M. Greer, der sich seit vielen Jahren dem Nachweis der UFO-Phänomene widmet. Man kann sich die denkwürdige Pressekonferenz des Disclosure Project vom 9. Mai 2001 in voller Länge im Internet anschauen. Es bleibt nach allen Regeln der Beweiskunst wirklich kein Zweifel, dass auf unserem Planeten schon alle erdenklichen UFOs beobachtet wurden und gelegentlich auch abgestürzt sind; dass der militärisch-industrielle Komplex zumindest in den USA solche Flugkörper nachbaut oder nachzubauen versucht; dass fortgeschrittene Antriebstechniken und Methoden der Energiegewinnung zur Verfügung stehen, die vielen irdischen Problemen ein Ende setzen würden (Antischwerkraft und Nullpunktenergie); dass UFOs gelegentlich über Atomraketensilos aufgetaucht sind und für ein Weilchen ganz friedlich die Atomraketen funktionsunfähig machten, einfach so zu Demonstrationszwecken; und dass mehr als nur eine außerirdische Rasse hier vorbeizuschauen pflegt. Wie sonst, wenn nicht durch übereinstimmende Aussagen von Augenzeugen, sollten diese Tatsachen belegt werden? Und sie sind offenbar belegt. (Siehe hierzu auch meine frühere Zusammenfassung unter Majestic-12, Hillenkoetter und das UFO-Phänomen, wo u.a. die Kernpunkte des Disclosure Project aufgeführt sind.)

Besuchen uns bald die Annunaki von Nibiru?

In letzter Zeit kursiert eine ausgeflippte Geschichte über die Annunaki, Bewohner des Planeten Nibiru oder Planet X, der auch als Zwölfter Planet bezeichnet wird (weil da jemand nach sumerischer Tradition die Sonne und den Mond als Planeten mit eingerechnet hat; im Übrigen gilt nach neuestem Stand der Wissenschaft Pluto nicht mehr als Planet, sodass es dann wohl Planet IX wäre). Dieser Planet (eventuell ein Brauner Zwerg mit fünf Monden, was hieße, dass die Annunaki auf einem der Monde wohnen würden) käme alle 3.600 Jahre hier bei uns vorbei, da er sich auf einer sehr ungewöhnlichen, weit in den äußeren Raum verlängerten, schrägen und gegenläufigen Umlaufbahn um die Sonne befindet. Die nächste Begegnung war nach dem Stand von 1999 bereits für das Jahr 2003 geplant, aber da 2003 nichts passierte, wird der spektakuläre Vorbeiflug jetzt praktischerweise auf das vorprogrammierte Zitterdatum 2012 angesetzt. Ob dies für uns Erdlinge schwere Naturkatastrophen oder bloß eine kleine Invasion oder Einmischung zur Folge hätte, darüber streiten sich die Eingeweihten und solche, die es werden wollen. Ich habe ein paar Stunden auf einschlägige Internet-Recherchen verwandt, gelange aber zu keiner soliden Schlussfolgerung. Man halte sich in solchen Fällen vorzugsweise an Martin Luther, der angesichts eines kommenden Weltuntergangs in den Garten hinausgehen und ein Bäumchen anpflanzen würde, wenn ich mich recht erinnere. Und wenn das nichts nutzt, dann lass sie kommen und lade sie zum Tee ein, falls sie Tee trinken. Oder zum Teertrinken, falls sie Teer trinken, oder zum Ajax-Trinken oder was sie sonst eben trinken. Ein alter Portwein dürfte jedoch in der ganzen Galaxis willkommen sein.

Ein vernünftiges Gegenargument lautet, dass dieser fremde Planet inzwischen so nahe herbeigekommen sein müsste, dass wir ihn mit bloßem Auge sehen könnten, was aber nicht der Fall ist! Da hätten zumindest schon Tausende von Hobby-Astronomen Alarm geschlagen. Denn bei einer Umlaufzeit von 3.600 Jahren befände sich der hypothetische Planet Nibiru jetzt, wenn er schon in 3 1/2 Jahren hier vorbeikäme,  im Verhältnis zu uns auf dem letzten zeitlichen Tausendstel seiner exzentrischen Umlaufbahn, nach astronomischen Maßstäben also in größter Nähe. Das Ausbleiben dieser konkreten Entdeckung lässt sich somit keineswegs auf eine „NASA-Verschwörung“ oder „Observatorien-Verschwörung“ zurückführen. Ein weiteres astronomisches Gegenargument besteht darin, dass ein derart großes Objekt auf einer derart erratischen Umlaufbahn im Lauf der Jahrmillionen schon längst unser ganzes Planetensystem durcheinander geworfen hätte. (Ganz zu schweigen von der Passage eines „Braunen Zwergs“! Denn das sind Schwergewichtler, die außerdem leuchten und umso eher sichtbar wären!) Ein drittes plausibles Argument besagt, dass ein Planet, der die meiste Zeit derart weit von der Sonne entfernt wäre, eigentlich keinerlei Leben tragen könnte, weil er fast immer im tiefsten Permafrost verweilen müsste. Die Annunaki dürften also einen ziemlich langen Frostzacken an der Nase haben und überhaupt stocksteife Gesellen sein. Oder hocken sie Jahrtausende lang unterirdisch am Bullerofen? Wenn sie uns technisch so weit voraus sind, wären sie doch schön doof, von ihrem extrem ungemütlichen Planeten nicht längst abgesprungen zu sein.

Das menschliche Bedürfnis nach einer spannenden, von Wundern durchglühten Welt scheint wieder einmal phantastische Blüten getrieben zu haben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es im Kosmos von Leben wimmelt und dass wir viel öfter besucht werden, als in der Zeitung steht, aber wieso wir unbedingt die äußerst vagen Maya und Sumerer zitieren müssen, um den Wunderdurst mit einem obskuren Wanderplaneten zu stillen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht soll damit nur wieder einmal die Realität außerirdischen Lebens und beispielsweise auch die Möglichkeit einer vorgeschichtlichen oder fortlaufenden genetischen Manipulation lächerlich gemacht werden.

Hat uns Obama hypnotisiert?

Die grimmige Dringlichkeit des Jetzt: Obama, dem erfolgreichen Wahlkämpfer, ist mit wissenschaftlicher Gründlichkeit in einer 67-seitigen professionellen Abhandlung der hartnäckige Gebrauch fortgeschrittener Hypnosetechniken in seinen Reden nachgewiesen worden (An Examination of Obama's Use of Hidden Hypnosis Techniques in His Speeches). Das ist beunruhigend, aber ich hatte mir so etwas schon während des Wahlkampfes gedacht; jedenfalls war mir der durchschlagende, nachhaltig besäuselnde, pseudoreligiöse, zu Tränen oder gar Ohnmachten rührende Effekt seiner Rhetorik bereits verdächtig vorgekommen. Meine Recherchen zu diesem Thema sind in einem neuen, schonungslos gründlichen Artikel verarbeitet: Die grimmige Dringlichkeit des Jetzt (Barack Obama: Sternstunden der Rhetorik oder Triumph der Hypnose? Eine kritische Wahlkampf-Analyse). Die Vizekaiserin von Gomorrha blieb uns also für diesmal erspart, abba watt wir da nu hamm, is ooch nich so sicha, wa?

Demnächst geht's weiter. Es bleibt spannend, denn ich frage mich auch, ob diese vielen hundert Milliarden Dollar oder Euro, die jetzt hierhin und dorthin geschoben oder zugesagt werden, überhaupt EXISTIEREN. In welcher Form? Frisch gedruckte Banknoten? Aktien? Staatsanleihen? Bei wem? Monopoly-Scheinchen? Kirschkerne? Rattenfelle? Klopapier? Klärschlamm-Zertifikate? Paneuropäische Verseuchungsberechtigungen? Hosenknöpfe vom Planeten Nibiru? Psychotronik-Aktien, mit denen wir unsere eigene mentale und biophysikalische Unterjochung mitfinanzieren dürfen? 

Zusatz am 4. August 2009: Weltweit scheint sich vieles in schwindelerregendem Tempo zu ändern. Unser nachhinkendes Bewusstsein hat schon viel geleistet, wenn es wenigstens kapiert, was VORIGES Jahr geschehen ist. Barack Obama brachte im Jahre 2008 einen Spruch, den er dem Vernehmen nach bei den Hopi-Indianern entlehnt hat, die wohl vor langer Zeit schon ahnten, was uns in diesen glorarmen Zeiten blühen würde:

«Wir sind die, auf die wir gewartet haben»

Kann es noch verrückter kommen? Einige neue Gedanken zu diesem absurd wirkenden Spruch, dessen listige Verwendung offenbar auf Neurolinguistisches Programmieren (NLP) zurückgeht, können Sie als neuesten Anhang meines Artikels Die grimmige Dringlichkeit des Jetzt nachlesen. Der Magier, der Große Schamane hat gesprochen – die Lemminge folgen wie eh und je. Es wird bald Zeit für eine Zusammenfassung der konkreten Aktionen dieses Präsidenten seit seinem Machtantritt; vieles geht in eine andere Richtung, als viele gehofft hatten. Mehr Krieg! Aber den hatte er uns Deutschen ausdrücklich versprochen. Man denke nur zurück an die große Kriegssolidaritätsrede, die Barack Obama Mitte 2008 an der Siegessäule in Berlin gehalten hat und die im Fernsehen so grottenschlecht übersetzt wurde, dass die meisten kaum verstehen konnten, was der große Mann uns aufs Auge drücken wollte. Einen recht guten Einblick in diese Rede gewährt die österreichische Analyse Obamas NLP-Schlacht in Berlin.

Die «Neue Weltordnung» mag ja mitsamt ihrem Null-Dollar-Schein eine glorreiche Idee sein, aber wie ich vor vier Jahren schon sagte: «Der Vorteil von Utopien ist, dass ein Ziel aufgestellt und eine Richtung gewiesen wird. Der Nachteil ist für gewöhnlich, dass der begeisterte Denker und oft auch der radikale Anwender den Menschen nach seinem eigenen Bilde zu kneten versucht. Das ist der Fluch der absoluten Macht und das Verhängnis einer alles durchdringenden Wissenschaft oder allgegenwärtigen Religion, indem sie den Menschen zum bloßen Objekt ihres Gestaltungswillens erniedrigen. Akzeptabel wären eigentlich nur Wissenschaften, Religionen und Gesellschaftssysteme, die der freien Entfaltung des Individuums und der Erhöhung seines persönlichen Potenzials gewidmet sind, denn in diesem Falle erhöht sich parallel zur Macht des Systems auch die Macht des Einzelnen.» (Eckehard Junge, Atlantis: Mythos oder Wirklichkeit?)

 

Jefferson über Zentralbanken

9.1.2009: Alle, oder fast alle, lustig ins neue Jahr gekommen? Das Jahr, in dem sie uns die Eier brutzeln oder die Eierstöcke in Gurkensaft einmachen werden? Keine Angst! Einfach dem natürlichen Niedergang der Raffsüchtigen freien Lauf lassen und stolz und fleißig die eigene gute, solide, gediegene, anständige, konkrete Produktion fortsetzen! Und kein Geld mehr für die Blutsauger!
Denn wie sagte so schön Thomas Jefferson: „Die Zentralbank ist eine Institution von tödlichster Feindseligkeit gegen die Prinzipien und die Form unserer Verfassung. ... Wenn das amerikanische Volk es zulässt, dass Privatbanken die Emission seiner Währung kontrollieren, erst durch Inflation, dann durch Deflation, so werden die Banken und die Unternehmen, die um sie heranwachsen, die Bevölkerung ihres gesamten Eigentums berauben, bis schließlich ihre Kinder auf dem Kontinent, den ihre Väter eroberten, als Obdachlose erwachen werden.

Im Originalton: The Central Bank is an institution of the most deadly hostility existing against the principles and form of our Constitution ... if the American people allow private banks to control the issuance of their currency, first by inflation and then by deflation, the banks and corporations that will grow up around them will deprive the people of all their property until their children will wake up homeless on the continent their fathers conquered." (Thomas Jefferson)

Und so geschah es. Der Planet Erde ist pleite.
Der große messianische Rhetoriker-Präsident Erbarmer wird alle Hände voll zu tun haben.

 

 

 

 

Frühere Blog-Einträge finden Sie auf den Archivseiten:

>> Archiv 2008200720062005

... und die aktuelle Homepage jederzeit unter http://www.jungeheimatseite.webs.com/ 

GRUNDSÄTZLICHER EIGENBRÖTLER-VORBEHALT:

Alle künstlerischen, politischen und religiösen Aussagen, die ich hier zum Besten gebe, sind auf meinem eigenen Mist gewachsen (soweit ich nicht ausdrücklich andere Leute zitiere). Diese Website bringt also in keinster Weise die Ansichten oder Absichten irgendeiner Partei, Organisation oder Vereinigung zum Ausdruck.

Des weiteren gilt: Der Autor ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden, und signalisiert durch den Link nicht seine volle Zustimmung zum Inhalt. (Deshalb gibt es hier sowieso nicht allzu viele Links „nach draußen”! Und wie sagte schon der RTL-Komödiant Boning: „Bleiben Sie dran – ich pfeif auf Sie!”)

-- Eckehard Junge                 

 

 

 

 

Text dieser Website: Copyright © 2005-2009 Eckehard Junge. Gebirgsfotos im Alpenraum, Seefoto, Wiesenfoto, Abendwolken und Karussellschild-Foto mit freundlicher Genehmigung von Martin Jahn, München. Das Death-Valley-Foto ist Public Domain. Schnabelglotzer-Collage, Krokodils-Collage, Schweine-, Hitler- und sonstiges Artwork © Eckehard Junge.

 

PROSA

Neueres:

Die endgültige Perversion der Frau (Soldatinnen für die Neue Weltordnung: Erniedrigung durch Emanzipation) English version: The final perversion of women with a statement on pacifism

Die grimmige Dringlichkeit des Jetzt (Barack Obama: Sternstunden der Rhetorik oder Triumph der Hypnose?) (Erweitert am 2.8.2009)

Verbiete deinen Freunden das Maul! (Sagendürfen oder Nichtsagendürfen? Die absurde Spielidee eines Teufelsanwalts namens Kakaplustra)

Stimmungsbild am Rande einer Weltkonferenz (Kopenhagen, 25. Mai 2009: Vorbereitung zur UN-Klimakonfenerenz)

Energietechnik:

Unbegrenzte Energie: Das Ende des Knappheits- Märchens, bestellbar auch hier. Für das fortgesetzte Wohlergehen der Menschheit eine lebenswichtige Frage! Hier geht es um alternative Technologie, Raumenergie, „freie Energie”: Thomas Henry Moray, Viktor Schauberger, Nikola Tesla, Lester J. Hendershot, Ridgway Banks und andere. (2006)

Strahlungsenergie bzw. Raumenergie à la Tesla 

Freie Energie nach Thomas Moray

Der Hansen-Hybridmotor: Nur noch die Hälfte Spritverbrauch

Das sinnlose Säbelrasseln der Energieteufel (Öl- und Rüstungswahnsinn ade!)

Schlauberger gegen Schauberger (Explosionstechnik kontra Implosionstechnik) 

Satire:

Der Aufstand der Krokodile (Eine Märchensatire über Kreuzzugs-Reptilien)

Die Bruderschaft des widerwärtigen Beigeschmacks (Ätzende Dunkelmänner-Satire); English version: The Brotherhood of Obnoxious Flavor (An acid conspiracy satire)

Rüste deine Feinde auf (Ein bissiger Blick auf eine alberne Spielstrategie)  

Verbiete deinen Freunden das Maul! (Sagendürfen oder Nichtsagendürfen? Die absurde Spielidee eines Teufelsanwalts namens Kakaplustra)

Dinosaurier-Plage aus Nordamerika (Satire zur Überfallstimmung 2003)

Aktuelle Warnungen des Propheten Habakuk (Biblische Parallele, 25.2.2003)

Eine notwendige Predigt (...des fiktiven Bundespräsidenten zum Wahlausgang 2005)

Die Hotpants-Maschine (Ein Durchbruch in der Energiepolitik)

Nachts ist es kälter als draußen (Sciencefiction-Satire zum Energieverbrauch)

Zigarren am Himmel: Das UFO-Phänomen (Laszive Bildmanipulation)

Phantastereien:

Der Speer des Schicksals und die Wiege des Lebens (Oder: Der Satan und die Übercroft): Notizen über Trevor Ravenscroft, die "heilige Lanze", die Thule-Gesellschaft, Dietrich Eckart, Rudolf Freiherr von Sebottendorf und Okkultismus an den Wurzeln des Nationalsozialismus; Tiefsinniges über Krishnamurti-Theosophen wie Henny Diderichsen, die Große Weiße Loge und den Sternenorden; sowie moderne Mythologie in Gestalt der Lara Croft)

Pierre Plantard und seine Merowinger (Lügenbaron und Dunkelmänner – Essay – Hintergründe zum aktuellen Trubel um den „Da Vinci Code“ und die „Prieuré de Sion“)

Der Leviathan (Chaosdrache, Krokodil, Dinosaurier oder Staatstyrannei?)

UFO-Absturz in Varginha (Wiedergabe einer trockenen Meldung von 1996)

Kombabus: Bei Vertragsantritt bitte die Genitalien abliefern (Antike Beschnipselung)

Majestic-12, Hillenkoetter und das UFO-Phänomen ("Disclosure Project": der Nachweis für außerirdische Technologie?)

Bulletin No. 1 of the Black-Faced Tronix Vanguard, March 20, 2029: "The Watsonian Federation of Carmichaelism in Pestilential Areas" (only in English)

Bulletin No. 2 of the Black-Faced Tronix Vanguard, March 24, 2029: "Carmichaelism Defined in its Application to Pestilential Areas" (only in English)

Bulletin No. 3 of the Black-Faced Tronix Vanguard, April 4, 2029: "American Armageddon - How the Vice-Empress of Gomorrah Succeeded the Manchurian Emperor of Sodom" (only in English)

Mythologie:

Als Download-Buch erschien von mir bei Co-Art Publications das Werk Die Geheimnisse der Menschheit. Neben einer großen Abhandlung über alternative Methoden der Energieerzeugung werden darin vorwiegend mythologische und historische Themen behandelt. Leseproben führen Sie in die folgenden größeren Abschnitte ein:

Atlantis: Mythos oder Wirklichkeit? Ein tiefschürfender Einblick in die Vorgeschichte, aufbauend auf Platons Enthüllungen.

Indien: Kosmische Urgewalten. Ewigkeit, High-Tech und Donnerwaffen. Einblicke in prähistorische Flugmaschinen und verblüffende Kriegstechnik. Nebst einer gründlichen Erklärung des Begriffes Kali-Yuga.

Der Mythos der Prieuré de Sion: Pierre Plantard erfindet eine Geheimgesellschaft. Das wahre Hintergrundwissen zum Rummel um den "Da Vinci Code". Die düsteren Geheimnisse der "Entstehung" eines fiktiven Vereins. Hier geht es um

Rennes-le-Château und Bérenger Saunière, die Geschichte des Lügenbarons Pierre Plantard, seine Mitstreiter Gérard de Sède und Philippe de Chérisey, die Geheimgruppe Alpha Galates und die erstaunlichen Machenschaften der Pataphysik. Siehe zu diesem brisanten Thema auch meinen etwas kürzeren, chaotischeren, "nichtkommerziellen" Artikel Pierre Plantard und seine Merowinger.

Kurzgeschichten:

What Really Happened Around the Mouse Tower at Bingen (only in English)

Herr Liebe trifft Frau Lust (Eine traumselige Liebesgeschichte mit irdischem Haken)

Der Zaun des Schicksals (Festung Utopia)

Aristopheles und sein Dämon (Ein seltsamer Vorfall im Arbeitsamt Berlin Mitte)

Religionsfragen:

Arianismus (Arius kontra Athanasius – Ketzerei in der Urkirche)

Eine Geschichte vom lieben Teufel, und was wir daraus lernen können (Freidenkerische Textanalyse)

Hermetik (Definitionsnotizen, inklusive Orphik, Neuplatonismus, Gnosis)

Mars, Moses, Islam und Jesus (Zukunftsnotizen und große Vergangenheiten, 12.2.2002)

Religionsferne Gotteskrieger (Eine Rückbesinnung auf das Wesen der Religion)  

Byzantinische Zitate (Faux-pas in Regensburg und übertriebene Fernstenliebe)

Haferstechen im Pali-Kanon (Buddhismus, Verstrickungsseufzer und Spielstrategie)

Traurige Altersromantik oder fröhliche Himmelfahrt (Reife, Tod und Wiedergeburt)

Sprache, Kunst und Philosophie:

Der Sinn des Lehms (Essay)

Die Kunst als Universumsbrücke (Essay)

Vorstellungen über die Vorstellung (Was ist die Welt?)

Geld oder Pflicht? (Essay)

Konformität in der Informationsgesellschaft (Ein Auf- und Abriss)

Genie – Versuch einer Erläuterung (Charakternotizen)

Der hektisch hechelnde Zeitgeist (Essay)

Zurück zum Konkreten (Wider die Fadenscheinigkeit großer Begriffe)

Autochthonen, Neanderthaler und Eingeborene (Notizen)

Der wabernde Geist der deutschen Sprache („Wabern“ definiert und durchleuchtet)

Schöne neue Welt – Haifische oder Reptilien? (Spam-Haie, Steuerflucht und Grinseteddy)

Rechtschreibreform – Schlechtschreibreform (Undeutsche Machenschaften)

Weichbild-Forschung: Das verzettelte Genie (Heine, Goethe und „Political Correctness“)

Ein Muschi-Hirn tobt sich aus (Alexandria Karlsen, Kafka und der Kalkül)

Stehende Ovationen (Applaus als Lustobjekt und Gruselfaktor)

A short correspondence on German grammar (with a Norwegian translation colleague) (only in English) (Deutsche Grammatik für Ausländer – immer ein fabelhaftes Thema !!)

Wahrheit und Zweckmäßigkeit (Immanuel Kant, Lieschen Müller und Lehmanns Gänsebraten)

Politik und Zeitgeschichte:

Faschismus (Definition; mit einem ausdrucksstarken Foto von Wilhelm Keitel)

Faschismus: Eine Einführung (Essay; hart klotzend)

Der Speer des Schicksals und die Wiege des Lebens (Oder: Der Satan und die Übercroft. Die Anfänge des Nationalsozialismus: Bevor Hitler kam)

Diskussionsunfähigkeit und der Aufstieg der Nazis (Hitler in München, Stralsund und Berchtesgaden)

Die Wahrheit über C. G. Jung (Wie ein arischer Psycho-Saulus die Kollektivschuld erfand)

Die Willensbildung der US-Regierung (Amerikanische Machtstrukturen)

Was ist ein Duberstein? (Amerikanische Machtstrukturen)

Skull & Bones: Totenschädel-Club „links“ und „rechts“ zugleich (Amerikanische Machtstrukturen)

Psychotronik: Kontrollmethoden im elektronischen Zeitalter (Zitate bislang nur auf Englisch)

Zum wirtschaftlichen Hintergrund des weltweiten Getöses (Ein Überblick, 8.2.2006)

Das sinnlose Säbelrasseln der Energieteufel (Öl- und Rüstungswahnsinn ade!)

Schlauberger gegen Schauberger (Explosionstechnik kontra Implosionstechnik)

Redefreiheit unter Verantwortung (Karikaturenstreit und Religionsfreiheit)

Vampire der Weltwirtschaft (Inflationsprognose und Hintergründe)

Die Preußen kommen (Potsdam: Vom EinsFüKdoBw zum OHQ der Europäischen Union)

• Über Menschenrechte: Die Menschenrechte - ein verkauftes Rechtsgut? sowie auch Menschenrechte in Europa und ihre Durchsetzung.

Pazifismus, Kapitalismus, Idealismus (... und der Bandwurm des selbstverschuldeten Übels durch die Zeit, mitsamt ein paar Argumenten für Kriegsdienstverweigerer)

Ein Starfighter-Absturz (Herbst 1971 ein Augenzeugenbericht)

Steuern, Staatsverschuldung und Zinsknechtschaft (Thomas Jefferson 1816 kontra "Geldschöpfung")

Wir wollen, weil wir müssen (Zum Wesen des Faschismus)

Fanatische Brandstifter (Karikaturenstreit in Dänemark: Neuauflage im Februar 2008)

Lösungswege aus der Kaukasus-Krise (Schluss mit der Geopolitik der Nato!)

Zensur in der Filmbranche und Schutz der Demokratie (Erstaunliche "Übersetzungsfehler")

Wo ist unser Gold geblieben? (Da jaulen doch die Nibelungen!)

Die grimmige Dringlichkeit des Jetzt (Barack Obama: Sternstunden der Rhetorik oder Triumph der Hypnose? Eine kritische Wahlkampf-Analyse)

Der US-Präsident als Persönlichkeitstrainer (Obama haut rein, aber in welcher Hinsicht?)

Stimmungsbild am Rande einer Weltkonferenz (Kopenhagen, 25. Mai 2009: Vorbereitung zur UN-Klimakonfenerenz)

Die endgültige Perversion der Frau (Soldatinnen für die Neue Weltordnung: Erniedrigung durch Emanzipation)

• Zum politischen Kontext meiner Studien (insbesondere WTC und Finanzsystem) siehe auch die politischen Übersetzungen von mir, die in der linken Spalte (weiter oben) direkt unter dem Autorenfoto aufgeführt sind.

Historisches (vor 1900):

Friedrich der Große und sein Eintreten für Gleichheit vor dem Gesetz sowie für die Religionsfreiheit, Teil 1 und Friedrich der Große, Teil 2.

Andere historische Themen siehe oben unter "Mythologie" und "Religionsfragen".

 

KONTAKT ZUM AUTOR:

Falls Sie mich loben, beschimpfen, vergöttern, verdammen, abknutschen, anmachen, ausfragen oder rügen möchten oder falls Sie mir einen Auftrag aufs Auge drücken wollen; falls Sie mir Ihre werte Meinung, unanfechtbare Tatsachen, verfrühte oder verspätete Heiratsanträge, liebevoll gefälschte Urkunden, Geheimfotos, UFO-Berichte, ein Bild Ihres Hinterns oder konstruktive Anregungen zusenden möchten – falls Sie das wirklich aus ganzer Seele tun möchten, dann können Sie Ihren Fingern an der Abschussrampe freien Lauf lassen: Kontakt.

Nicht vergessen: Auch Kommunisten sind Abzocker!

Und alle Parteien haben in gewissen Punkten recht, jedoch in der Mehrzahl ihrer Aussagen unrecht, weshalb man aus den verstreuten Richtigkeiten eigentlich eine neue Partei zusammenstricken sollte.

 

9. Oktober 2009: Herr Bombenschlotter aus Täuschingen

im Schmugau hat gerade den Kriegsnobelpreis erfunden!

Kommt's Ärschle drauf, stimmt er sein Loblied  an! Mausklick tut's auch!

Der Kriegsnobelpreis wird an die Führer von Nationen verliehen, die a) genügend Massenvernichtungswaffen besitzen, um die Menschheit auszulöschen, b) mindestens zwei Kriege weit außerhalb der Grenzen ihres eigenen Territoriums führen, c) zu den größten Rüstungsproduzenten und Waffenexporteuren der Welt gehören und d) während der letzten vier Jahre mindestens drei Hochzeitsgesellschaften bombardiert haben. Äußerlich betrachtet ist der Kriegsnobelpreis nur ein Nachttopf für Arschlöcher; sein tieferer Wert liegt in der Symbolkraft seiner geduldigen Empfangsbereitschaft für Scheiße und seiner aufrichtigen, mit leisem Stöhngeräusch vorgetragenen Bewunderung für die Öffnung, aus der sie kommt. Zu seinen höchsten, wenngleich inhaltsleeren Idealen zählen Hoffnung, Hypnose und Veränderung.

 

 

... und damit wir die Schweinerei nicht vergessen, die im Informationsschatten der angeblichen Seuchengefahr WIRKLICH stattfindet, nämlich die genetische Verhunzung unserer Schweine durch Monsanto und Genossen, verweise ich auf die einschlägige Website Der Schweinische Bote. Zu den indirekten Leidtragenden der Genstümperei und Genschlitzerei zählen offenbar auch die Bienen, siehe Bienensterben in den USA. 

Kritisches zum Thema Impfen siehe im Übrigen http://www.impfkritik.de/.

 

ORIGINAL UND FÄLSCHUNG: Finden Sie den Fehler!

Schon die ursprüngliche Situation (links) war nichts für Zartbesaitete,

aber nun hat sich (rechts) eine neue, äußerst perfide Quelle des Unbehagens

eingeschlichen. Ja, da sträuben sich die Haare! Es ist doch schön, dass es

auf der Erde so viele tüchtige Erfinder gibt, die uns komplizierte neue Viren

und ekelhafte neue Lichtquellen bescheren, ob es uns nun passt oder nicht.

Und tschüss ...

Für die sehnsüchtigen Wüstenträumer: Badwater im Death Valley, Ost-Kalifornien. 85 m unter dem Meeresspiegel,

unfassbar heiß und dennoch eine Attraktion für tollkühne Zweibeiner. Nicht grundlos das Tal des Todes genannt.

Quelle: Free Public Domain Photo Database, 55 Fotos aus dem Death Valley und vieles mehr.

Mit Maki, Raucherhand und Potraum (nicht Pot-Raum, sondern Po-Traum): eigene Collage. 

Teilweise Fata Morgana.